Panorama

Rettung in letzter MinuteTourist irrt zwei Wochen durch Dschungel

02.11.2016, 11:13 Uhr
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Andrew Gaskell irrte zwei Wochen durch den Dschungel von Borneo. (Foto: dpa)

Wochenlang irrt ein Australier allein durch den Dschungel von Borneo. Gerade noch rechtzeitig wird er von alarmierten Rettungskräften gefunden - abgemagert und bedeckt von Blutegeln.

Übersät mit Blutegeln und ausgemergelt ist ein vor fast zwei Wochen verschwundener Rucksacktourist aus Australien in einem Dschungel in Malaysia gefunden worden. Andrew Gaskell war am 20. Oktober zu einer Wanderung im Mulu Nationalpark im Norden der Insel Borneo aufgebrochen.

Trotz dringender Empfehlung, nur mit einem einheimischen Führer zu gehen, wanderte er allein los und verirrte sich. Sein Freund schlug Alarm, als Gaskell sich nicht mehr meldete. "Er lässt sich durch nichts entmutigen und ist mental unheimlich stark, das dürfte ihm das Leben gerettet haben", sagte sein Freund Mitchell Carnes dem australischen Sender Sky News.

Dutzende Rettungskräfte machten sich auf die Suche und entdeckten ihn schließlich. Andrew Gaskell sei "schwach und abgemagert" und habe eine Fußverletzung, berichtete Polizeichef Gabriel Marudi. Er sei per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. "Er hatte großes Glück, dass er nach so langer Zeit noch am Leben war", sagte der Polizeichef. Gaskell selbst äußerte sich nicht, wie er die zwei Wochen überlebte.

Der Mulu-Nationalpark gehört zu den touristischen Highlights auf dem zu Malaysia gehörenden Teil der Pazifikinsel Borneo. Mehr als 40 Einsatzkräfte waren an der Suche nach dem Australier beteiligt.

Quelle: ntv.de, sde/dpa/AFP

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