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Freitag, 25. Mai 2018

Blockierte Straße, volle Keller: Unwetter plagen Vogtland

Das Neiße-Hochwasser 2010 ist vielen Menschen in Sachsen noch in Erinnerung. Im Vogtland sorgt nun ein schweres Unwetter für Chaos und Überschwemmungen. Vollgelaufene Keller und blockierte Verkehrswege sind die Folge.

Schwere Unwetter haben im sächsischen Vogtland zu massiven Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen geführt. Viele Straßen wurden überflutet und mussten gesperrt werden. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Die Menschen kämpfen mit vollgelaufenen Kellern und Verkehrsbehinderungen.

'Land unter' im sächsischen Adorf.
'Land unter' im sächsischen Adorf.(Foto: dpa)

In und um die Gemeinden Adorf, Bad Elster und Oelsnitz wurde die Feuerwehr seit Donnerstagnachmittag zu rund 250 Einsätzen gerufen, wie ein Sprecher der Leitstelle Zwickau sagte. Alle Feuerwehren und das Technische Hilfswerk sind nach wie vor im Einsatz. "Das wird noch bis in den Vormittag so weitergehen", sagte der Sprecher. "Es regnet zwar nicht mehr, aber die Keller sind vollgelaufen."

Schlamm und Geröll waren von angrenzenden Feldern auf viele Fahrbahnen gespült worden. Nach vorläufigen Informationen der Polizei wurde nur eine Person verletzt. In Oberhermsgrün bei Oelsnitz erlitt demnach ein Mann einen Stromschlag, als in seiner Nähe ein Blitz einschlug. Lebensgefahr bestand nicht. Am Morgen war der Verkehr der Vogtlandbahn zwischen Bad Brambach und Weischlitz vollständig eingestellt. Zusätzlich waren mehrere Kommunal- und zwei Bundesstraßen gesperrt.

Allein in der Region rund um Bad Elster seien gebietsweise um die 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, sagte n-tv Wetterexperte Björn Alexander. Der Gewitterkomplex hatte sich mehrere Stunden über diesem Gebiet gehalten - eine Besonderheit an dieser Wetterlage.

Quelle: n-tv.de