Panorama

"Sperrt Papa ein" Vater fährt bei Rot, Sohn ruft Polizei

Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archivbild

Der vermeintliche Notruf ging am Freitagnachmittag in Unterfranken ein.

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Weil sein Vater mehrmals gegen Verkehrsvorschriften verstößt, ruft ein empörter Fünfjähriger die Polizei an. Zwar verlangt er von den Beamten, "Papa einzusperren", für den bleibt der Notruf jedoch folgenlos.

Ein aufgebrachter Fünfjähriger hat in Unterfranken die Polizei per Notruf aufgefordert, seinen Papa einzusperren, weil der zweimal bei Rot über die Ampel gefahren sei. Der Notruf blieb am Ende aber doch für den Vater folgenlos, weil nach gutem Zureden des Polizisten am Notruftelefon der Knirps doch auf das Entsenden eines Streifenwagens verzichtete, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg mitteilte.

Der vermeintliche Notruf ging demnach am Freitagnachmittag ein. Es sei für einen kurzen Moment eine Kinderstimme am Telefon zu hören gewesen, dann sei wieder aufgelegt worden. Der diensthabende Polizist habe aber umgehend die angezeigte Nummer zurückgerufen.

Am Telefon habe sich der Vater gemeldet und das Verhalten seines Sohns entschuldigt, dann gab er dem Kind aber doch den Telefonhörer. Der Sohn habe dem Beamten vorwurfsvoll erzählt, dass sein Vater "zwei Mal über eine rote Ampel gefahren sei und die Polizei ihn deshalb einsperren solle", hieß es im Polizeibericht.

Quelle: n-tv.de, lri/AFP

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