Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Wärme-Kälte-Mix mit Unwetterpotenzial

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Die neue Wetterwoche bringt einen steten Wechsel aus Tiefausläufern und Zwischenhoch-Phasen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Statt zu einem Strandaufenthalt lädt uns die nächste Woche mit ihren wechselhaften Temperaturen eher zu Indoor-Aktivitäten ein. Im Gegensatz zu letztem Jahr fällt der Sommer deutlich kühler aus. Die Woche startet mit einem Sonne-Wolken-Mix, am Wochenende kann es gewittern.

Das sind wir eigentlich gar nicht mehr gewohnt: Ein Sommer, der schwächelt. Genau vor einem Jahr hatten wir die erste große Hitzewelle des Sommers 2019 gerade hinter uns, erlebten ebenfalls eine kühlere und wechselhaftere Phase, bevor uns die heftigste Hitzewelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erfasste. In diesem Jahr sind sowohl eine vergleichbare Hitze als auch richtiger Hochsommer vorerst einmal nicht in Sicht.

Stattdessen bringt die neue Wetterwoche einen steten Wechsel aus Tiefausläufern und Zwischenhoch-Phasen; wobei gerade der Norden dabei häufiger durchwachsen und windig, teils sogar stürmisch bleibt. Denn hier sind die Tiefdruckgebiete näher. Das gilt auch direkt zum Start in die neue Woche, wenn Tief "Wendy" sich über Skandinavien eingenistet hat. Gleichzeitig nähern sich vom Atlantik her Hoch "Xabi" und Tief "Xochil". Eine eher ungewöhnliche Namens-Kombination als Grundlage für eine teils recht durchwachsene Wetterwoche.

Und während die Nordlichter mit dem Erreichen der 20 Grad-Marke zu kämpfen haben, bekommen zumindest der Süden und der Südwesten zur Wochenmitte öfter mal wieder über 25 Grad. Den Höhepunkt markiert aus heutiger Sicht der Freitag mit knapp 30 Grad am Oberrhein. Allerdings folgt im Anschluss bereits die nächste Abkühlung in Form von teils heftigen Gewittern. Hier die Details für eine abwechslungsreiche Woche.

Nacht zum Montag

In der Nacht bleibt es Richtung Alpenrand noch lange aufgelockert und trocken. Ansonsten breiten sich die dichten Wolken mit zeitweiligem Regen aus Westen weiter aus. Dabei weht ein zum Teil starker bis stürmischer Wind. An der Nordsee und im Bergland sind lokale Sturmböen drin. Die Temperaturen gehen zurück auf 17 bis 10 Grad.

Montag

Nach einem mitunter sonnigen Start in den Tag bilden sich im Tagesverlauf häufiger mal Schauer und einzelne Gewitter. Und auch der Alpenrand wird wechselhafter. Die Kaltfront von Tief "Wendy", die vormittags noch zwischen Main und Donau in Form von kompakten Wolken liegt, kommt nachmittags bis in den äußersten Süden voran. Die Temperaturen bringen es maximal auf 17 bis 23 Grad und sind begleitet von einem zum Teil recht ruppigen Wind. In Schauernähe sowie im Bergland und an der Nordsee sind Sturmböen möglich.

Dienstag

Der Norden zeigt sich weiterhin eher herbstlich und unbeständig mit einem nach wie vor starken bis stürmischen Wind und mageren Temperaturen um die 17 bis 19 Grad. Ansonsten stabilisiert sich unser Wetter. Mehr als 24 Grad sind aber auch mit Sonnenzuwachs nicht drin. Am wärmsten ist dabei der Oberrhein.

Mittwoch

Björn Alexander

Björn Alexander

Im Süden lacht der Sommer mit Sonne und bis zu 28 Grad. Im großen Rest ist es unterdessen wolkiger und zeitweise fällt Regen oder Nieselregen. Dabei lässt der Wind auch im Norden vorübergehend mal etwas nach. Die Temperaturen bleiben aber dennoch unterkühlt bei nach wie vor mageren 17 Grad im Norden.

Donnerstag

Die breite Landesmitte zeigt sich weiterhin öfter unter einigen Wolken mit Regen oder Nieselregen begraben, während es nördlich und südlich besser aussieht. Dabei zeigen die Temperaturen das altbekannte Bild: Die Nordlichter bleiben eher unterkühlt bei 18, im Süden sommert es hingegen bei bis zu 28 Grad im Breisgau.

Freitag

Der Norden bleibt freundlich. Im übrigen Land brodelt es dagegen. Denn die Luft wird schwüler und damit steigt von der Mitte südwärts das Schauer- und Gewitterrisiko. Auch Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen sind aus heutiger Sicht denkbar. Zuvor wird es im Südwesten sogar mal heiß bei Spitzen bis 30 Grad. An den Küsten sind es unterdessen nur zunehmend windige bis stürmische 17 Grad.

Das Wochenende

Der Süden zeigt sich gewittrig. Vor allem am Samstag mit Unwetterpotenzial. Auch der Norden bekommt zum Start ins Wochenende Wind und Schauer ab. Ansonsten sieht es aber ganz gut aus mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Die Temperaturen sind weiterhin zwiegespalten mit einem Süd-Nord-Gefälle und 17 bis 26 Grad am Samstag bzw. 18 bis 28 Grad am Sonntag.

Quelle: ntv.de