Panorama

China meldet 29 Opfer Zahl der Coronavirus-Toten steigt weiter

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Die Zahl der offiziell nachgewiesenen Ansteckungen kletterte in China weiter auf 78.497.

(Foto: REUTERS)

Während in Deutschland die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten langsam steigt, tobt die Krankheit weiter im Ursprungsland China. Fast 80.000 Menschen sind dort mittlerweile erkrankt und mehr als 2700 an den Folgen gestorben.

Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in China erneut um 433 gestiegen. Weitere 29 Menschen starben an der Lungenkrankheit, wie die Gesundheitskommission in Peking berichtete. Damit sind bereits 2744 Tote in Festlandchina zu beklagen. Die Zahl der offiziell nachgewiesenen Ansteckungen kletterte weiter auf 78.497.

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Die meisten neuen Infektionen und Todesfälle wurden wieder aus der schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet. In der Krisenregion in Zentralchina wurden allein 409 neue Fälle und 26 Tote gezählt. Seit einer neuerlichen Änderung der Zählweise vergangene Woche hat sich der täglich berichtete Anstieg der neuen Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus und der Todesfälle in der offiziellen Statistik Chinas deutlich reduziert.

Auch werden weniger Fälle außerhalb der Provinz Hubei gemeldet. Beides wird von amtlichen Stellen gerne zitiert, wenn dazu aufgerufen wird, an anderen Orten des Landes zur Normalität zurückzukehren und die Produktion wieder aufzunehmen. Experten gehen aber von einer hohen Dunkelziffer aus. Außerhalb von Festlandchina wurden inzwischen aus mehr als 40 Ländern und Regionen mehr als 3300 Infektionen und mehr als 50 Tote gemeldet, wie aus einer Aufstellung des chinesischen Internetunternehmens Tencent hervorging.

Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit in Südkorea steigt dort die Zahl der Infektionsfälle unvermindert an. Die Gesundheitsbehörden meldeten am Donnerstag 334 neue Fälle. Die Zahl der Menschen, die sich nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben, kletterte damit auf 1595. Bisher wurden zwölf Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht. Die Mehrzahl der neuen Fälle konzentriert sich weiter auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und die umliegende Region.

Quelle: ntv.de, mba/dpa