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Viele Motorradfahrer verunglückt Zahl der Unfalltoten gestiegen

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Besonders viele tödliche Unfälle gab es im Juni.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es ist eine traurige Bilanz: Im ersten Halbjahr kommen auf Deutschlands Straßen mehr Menschen ums Leben als im Vorjahreszeitraum. In einem Bundesland sind Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet. Bundesweit verunglücken mehr Motorradfahrer.

In Deutschland kommen mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 1536 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen gestorben. Das waren 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Verletzten ging indes in der ersten Jahreshälfte leicht auf etwa 183.900 zurück.

Besonders viele Verkehrstote im Vergleich zum Vorjahr gab es im Juni: 317 Menschen starben und damit 58 mehr als im Juni des Vorjahres. In den Monaten Januar bis Mai kamen vor allem mehr Motorradfahrer ums Leben (plus 20,7 Prozent). Es starben aber auch mehr Fahrradfahrer (plus 12,8 Prozent). Dagegen sank die Zahl der getöteten Fußgänger um 13,5 Prozent und die der getöteten Autoinsassen um 3,2 Prozent.

Bundesweit liegt Brandenburg an erster Stelle der Länder mit dem höchsten Unfallrisiko – hier gab es 29 Getötete je eine Million Einwohner. Niedersachsen und Thüringen folgen mit jeweils 27 Verkehrstoten auf eine Million Einwohner. Berlin, Hamburg und Bremen liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, allerdings sind die Zahlen in den Stadtstaaten generell niedriger.

Auch in Nordrhein-Westfalen war das Risiko mit zwölf Getöteten je eine Million Einwohner klar unter dem Durchschnitt, während Sachsen und Schleswig-Holstein mit jeweils 17 Verkehrstoten je eine Million Einwohner nur knapp unter dem Schnitt liegen.

Wie es weiter hieß, registrierten die Behörden im gleichen Zeitraum bundesweit auch mehr Unfälle - die Anzahl stieg um 2,7 Prozent auf rund 1,28 Millionen. Bei einem blieb es bei Sachschäden. In 142.800 Fällen jedoch wurden allerdings Menschen verletzt oder verloren ihr Leben.

Quelle: n-tv.de, pzi/AFP

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