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"In Turbine gesaugt"Flugzeug erfasst Mensch auf Rollfeld in Denver

09.05.2026, 15:24 Uhr
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Ein Flug nach Los Angeles endet noch vor dem Start mit einem dramatischen Zwischenfall. Am Flughafen von Denver läuft eine Person über eine Landebahn. Der Zusammenstoß setzt ein Triebwerk in Brand. Über 200 Passagiere müssen über die Notrutschen evakuiert werden.

Auf dem Flughafen von Denver ist ein Flugzeug beim Start auf dem Rollfeld mit einem Menschen kollidiert. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Flughafens am Freitagabend (Ortszeit, Samstag 07.19 Uhr MESZ). Demnach geriet in der Folge ein Triebwerk des Airbus A321 kurzzeitig in Brand, was zum Abbruch des Starts führte. Die Passagiere wurden über Notrutschen in Sicherheit gebracht.  

Die 231 Menschen an Bord des Fliegers seien zum Terminal gebracht worden. Zwölf von ihnen seien leicht verletzt worden, fünf davon ins Krankenhaus gekommen. Die meisten der Passagiere seien inzwischen auf einem anderen Flug weitergereist.

Einem Medienbericht zufolge meldete der Pilot den Fluglotsen, dass "ein Mensch über die Landebahn gelaufen" und mit dem Flugzeug kollidiert sei.

ABC News berichtete unter Berufung auf einen nicht genannten Mitarbeiter des Flughafens, der Fußgänger sei "zumindest teilweise" in eine Turbine gesaugt worden, woraufhin das Triebwerk in Brand geraten sei.

Der Flughafen teilte mit, dass der Triebwerksbrand schnell gelöscht werden konnte. Die tote Person sei bisher nicht identifiziert worden. Es handle sich aber wahrscheinlich nicht um einen Airport-Mitarbeiter. Der Zaun um den Flughafen sei untersucht und für intakt befunden worden. Es werde zu dem Vorfall ermittelt, die betroffene Startbahn bleibe daher vorübergehend geschlossen.

Nach Angaben der Fluggesellschaft Frontier hätte der Airbus A321 mit 224 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord nach Los Angeles fliegen sollen. Demnach kam es zu einer Rauchentwicklung in der Kabine, weshalb die Notrutschen ausgerollt wurden. "Wir sind zutiefst traurig über den Vorfall", heißt es in der Erklärung.

Quelle: ntv.de, raf/AFP

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