Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 04:48 USA: Sechs Soldaten bei Tankflugzeug-Absturz im Irak getötet - Ursache unklar +++

15.03.2026, 00:01 Uhr

Das US-Verteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben sechs bei einem Flugzeugabsturz im Irak getötete US-Soldaten identifiziert. Ein feindlicher oder versehentlicher Beschuss sei nicht die Ursache gewesen, heißt es. Die Islamische Widerstandsbewegung im Irak, eine vom Iran unterstützte Miliz, hatte dagegen erklärt, sie habe das Flugzeug abgeschossen. Zunächst hatte das US-Militär den Tod von vier der sechs Besatzungsmitglieder bestätigt und nach den beiden anderen suchen lassen. Die Soldaten waren an Bord eines Tankflugzeugs vom Typ KC-135, das zur Unterstützung von US-Angriffen auf den Iran im Einsatz war. An dem Absturz war dem Militär zufolge ein weiteres Flugzeug beteiligt. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.

+++ 03:46 Irak: Drohnenangriff legt Raffinerie in Erbil lahm +++

Nach einem Drohnenangriff auf die Raffinerie Lanaz in der nordirakischen Stadt Erbil bleibt der Betrieb ausgesetzt. Ein durch den Angriff ausgelöster Brand sei inzwischen unter Kontrolle, teilen Vertreter des Ministeriums für Bodenschätze der kurdischen Regionalregierung mit. Der Betrieb bleibe ausgesetzt, bis das Ausmaß des Schadens begutachtet sei, heißt es weiter.

+++ 02:42 Blatt: Großbritannien prüft Entsendung Tausender Drohnen in den Nahen Osten +++

Großbritannien prüft einem Bericht der Zeitung "The Telegraph" zufolge die Entsendung Tausender Abfangdrohnen in den Nahen Osten. Demnach untersuchen Militärvertreter, ob das Abfangdrohnensystem "Octopus" zur Verteidigung gegen iranische "Shahed"-Drohnen eingesetzt werden kann. Das System wird in Großbritannien für den Einsatz der Ukraine gegen Russland hergestellt.

+++ 01:47 US-Medienaufsicht droht Sendern wegen Iran-Berichten mit Lizenzentzug +++

Nach der Kritik der US-Regierung von Präsident Donald Trump an einigen US-Medien wegen ihrer Berichterstattung über den Iran-Krieg hat die US-Medienaufsichtsbehörde FCC Konsequenzen angedroht. Sender müssten laut Gesetz "im öffentlichen Interesse" handeln, erklärt FCC-Chef Brendan Carr im Onlinedienst X. Sie verlieren demnach ihre Lizenzen, "wenn sie dies nicht tun". Sender, die "auch als Fake News bekannte Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen" verbreiteten, hätten nun "die Chance, ihren Kurs zu korrigieren, bevor ihre Lizenzverlängerungen anstehen", warnt Carr. Konkrete Medien nennt er nicht.

+++ 00:20 Sicherheitskreise: Feuer nach Drohnenangriff auf Flughafen von Bagdad +++

Auf den internationalen Flughafen von Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Abend ein Drohnenangriff verübt worden, durch den ein großes Feuer ausgelöst wurde. Die Drohnen hätten einen Militärstützpunkt auf dem Flughafen im Visier gehabt. Sie seien aber abgefangen und kurz vor dem Flughafenkomplex zum Absturz gebracht worden. Die abstürzende Drohne habe ein heftiges Feuer ausgelöst, heißt es aus den Sicherheitskreisen. Zuvor war bereits die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad bei einem Angriff getroffen worden. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah nach dem Angriff über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen. Die US-Botschaft in Bagdad wurde damit zum zweiten Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen zum Ziel.

+++ 23:14 Bericht: Israel gehen Abfangraketen aus +++

Israel gehen im Krieg gegen den Iran einem Medienbericht zufolge die Abfangraketen aus. Israel habe die USA in dieser Woche darüber informiert, dass die Bestände an Abfangsystemen für ballistische Raketen einen kritischen Tiefstand erreicht hätten, berichtet das Nachrichtenportal "Semafor" unter Berufung auf US-Vertreter. Den USA sei das Problem seit Monaten bekannt. In den US-Beständen hingegen herrsche kein Mangel.

+++ 22:38 Israel: Truppen haben Dutzende Hisbollah-Kämpfer im Libanon getötet +++

Israelische Bodentruppen haben bei Kämpfen im Südlibanon der Zeitung "Times of Israel" zufolge Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigt den Bericht. Es seien auch Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. Die Einsätze hätten vergangene Woche in der Region von Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. Laut der israelischen Armee sollen im Norden des Landes, wo Israel an den Libanon grenzt, weitere Soldaten zusammengezogen werden. Israel will das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen, berichtet das US-Medium "Axios".

+++ 22:03 Angriffsdrohnen treffen Radarsystem des Kuwaiter Flughafens +++

Der internationale Flughafen in Kuwait wird am Abend mit Drohnen angegriffen. Wie die Luftfahrtbehörde des Golfstaates mitteilt, wurde der Flughafen "von mehreren Drohnen ins Visier genommen, die sein Radarsystem trafen". Es sei niemand verletzt worden. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs ist auch Kuwait ein Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Neben dem Flughafen wurden auch Militärstützpunkte getroffen, auf dem US-Personal stationiert ist.

+++ 21:26 Israel: Haben zwei hochrangige iranische Geheimdienstler getötet +++

Das israelische Militär gibt an, bei einem Luftangriff auf Teheran zwei hochrangige Geheimdienstler des "Khatam al-Anbiya Notfallkommandos" ausgeschaltet zu haben. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte, die hochrangigen Mitarbeiter Abdullah Jalali-Nasab und Amir Shariat seien mit ihrer Organisation direkt dem Obersten Führer unterstellt gewesen. Demnach wurde der Geheimdienstchef Saleh Asadi bereits zu Beginn des Krieges getötet.

+++ 20:54 Schweiz verweigert zwei US-Überflüge +++

Die Schweiz lehnt eigenen Angaben zufolge zwei Überfluggesuche der USA im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran ab. Drei weitere Gesuche seien hingegen genehmigt worden, teilt die Schweizer Regierung mit. Sie begründet die Ablehnungen mit der Neutralität des Landes. Demzufolge seien Überflüge von Konfliktparteien verboten, die einem militärischen Zweck dienten. Erlaubt seien hingegen humanitäre und medizinische Transporte sowie Flüge ohne Konfliktbezug.

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