Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 02:52 Brantner fordert mehr Druck von Merz und EU auf Putin +++

12.01.2026, 00:01 Uhr

Im Ringen um einen Waffenstillstand in der Ukraine fordert Grünen-Bundeschefin Franziska Brandtner mehr Einsatz von Bundeskanzler Friedrich Merz. Der russische Präsident Wladimir Putin wolle keinen Waffenstillstand und der nötige Druck auf ihn werde nicht von US-Präsident Donald Trump kommen, beklagte Brantner in der "Süddeutschen Zeitung". "Das müssen Merz und die EU jetzt endlich tun." Als Maßnahmen nannte sie unter anderem die Festsetzung von Russlands Schattenflotte und die Nutzung von russischem Vermögen. Außerdem müssten Länder ins Visier genommen werden, die russisches Öl kauften.

+++ 01:29 Moskaus Krieg gegen Kiew nun länger als gegen Hitler-Deutschland +++

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen genauso lange wie der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Hitler-Deutschland. Auf diese Statistik verwies neben dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die oppositionelle russische Website "Meduza". Sowjet-Diktator Stalin hatte nach dem deutschen Überfall 1941 den Großen Vaterländischen Krieg ausgerufen.

Die Sowjetarmee habe 1.418 Tage gebraucht, errechnete die Website, um nach den ersten Rückschlägen gegen die Wehrmacht bis nach Berlin vorzustoßen und die Kapitulation Deutschlands zusammen mit den Alliierten zu erzwingen. Dagegen stecke die russische Armee nach 1.418 Tagen Krieg in der Ukraine "seit Jahren in denselben Dörfern und Städten des Donbass fest".

+++ 00:35 Russische Angriffe im Westen der Ukraine" +++

Russische Streitkräfte haben die nördlichen Teile der westukrainischen Region Riwne nahezu einen ganzen Tag lang angegriffen. Das teilt der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleksandr Kowal, mit. Verletzt worden sei niemand, allerdings sei Infrastruktur beschädigt worden. Zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe vor russischen Drohnen in der Region gewarnt. Einsatzkräfte seien damit beschäftigt, die Folgen der Angriffe zu beseitigen.

+++ 23:26 Papst: Angriffe auf Energieinfrastruktur im Winter "besonders schwerwiegend" +++

Papst Leo XIV erinnert in seiner traditionellen Sonntagsansprache an das Leid der Menschen in der Ukraine. Er beklagt die anhaltenden russischen Angriffe, die sich zuletzt "besonders schwerwiegend" gegen die Energieinfrastruktur richteten, während die Kälte zunehme und vor allem die Zivilbevölkerung treffe, berichtet Vatican News. "Ich bete für jene, die leiden, und erneuere meinen Aufruf zu einem Ende der Gewalt und zu verstärkten Bemühungen um Frieden", sagt der Papst. Bereits zuvor hatte Leo XIV wiederholt zu Friedensverhandlungen aufgerufen und die politischen Führungen in Moskau und Kiew zu Dialog und Verantwortung gemahnt.

+++ 22:17 Großbritannien will neue Raketen für die Ukraine entwickeln +++

Großbritannien will nach eigenen Angaben für die Ukraine eine neue ballistische Rakete für Angriffe auf weit entfernte Ziele entwickeln. Die Regierung in London schreibt dazu für das Projekt "Nightfall" einen Wettbewerb zur schnellen Entwicklung von bodengestützten Raketen aus. Diese sollen einen 200 Kilogramm schweren Sprengkopf mehr als 500 Kilometer weit tragen.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.