Politik

Angriff auf den Iran im Liveticker+++ 04:44 Blatt: Emirate erwägen Einfrieren iranischer Vermögenswerte +++

06.03.2026, 00:01 Uhr

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erwägen einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge, iranische Vermögenswerte in Milliardenhöhe einzufrieren. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

+++ 03:42 Trump will sich nach dem Iran um Kuba kümmern +++

US-Präsident Donald Trump will sich nach eigenen Angaben mit Kuba befassen, sobald der Konflikt im Iran beendet ist. Er wolle diesen Konflikt zuerst abschließen, sagt Trump bei einem Empfang des Fußballteams Inter Miami im Weißen Haus. Danach sei es "nur eine Frage der Zeit, bis Sie und viele großartige Menschen" nach Kuba zurückkehren könnten. Die Regierung in Havanna wolle unbedingt eine Einigung erzielen. Eine Stellungnahme Kubas liegt zunächst nicht vor. Die USA haben nach dem von ihnen erzwungenen Machtwechsel in Venezuela die Öllieferungen des bisherigen Verbündeten an Kuba gestoppt und die Insel damit unter Druck gesetzt.

+++ 02:58 US-Abgeordnete setzen Trumps Iran-Krieg keine Grenzen +++

US-Kongressabgeordnete haben dem militärischen Vorgehen von US-Präsident Donald Trump im Iran keine Grenzen gesetzt. Eine Abstimmung im Repräsentantenhaus über einen parteiübergreifenden Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, kam nicht auf genug Stimmen. Vier Demokraten stimmten mit der Mehrheit der Republikaner dagegen. Eine ähnliche Maßnahme war am Mittwoch bereits im Senat geblockt worden.

+++ 02:08 Hegseth: Wir wissen genau, was wir im Iran wollen +++

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erteilt einer Ausweitung der militärischen Ziele der USA im Iran eine Absage. Es gebe keinerlei Ausweitung der Ziele, man wisse genau, was man im Iran erreichen wolle, sagt Hegseth. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, die USA müssten bei der Auswahl der nächsten Führungsperson des Landes mithelfen. Hegseth fügt hinzu, Trump rede angesichts der laufenden Militäroperation bereits "ein gewichtiges Wort mit", wer den Iran regiere. Dem Pentagon zufolge zielt die Militäraktion darauf ab, die Offensivraketen, die Raketenproduktion und die Marine des Iran zu zerstören. Zudem soll Teheran am Bau einer Atombombe gehindert werden.

+++ 01:29 USA: Über 30 iranische Schiffe versenkt - weniger Raketenangriffe +++

Die US-Streitkräfte haben im Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bislang über 30 Schiffe versenkt. Darunter befinde sich auch ein Drohnenschiff, teilt das Militär mit. Die Zahl der iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen sei seit Kriegsbeginn um 90 Prozent zurückgegangen, sagt der Oberbefehlshaber des US-Zentralkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper.

+++ 00:26 Trump: "Der Iran hat keine Flugzeuge mehr" +++

Die Luftabwehr und die Raketen des Irans sind nach der Darstellung von US-Präsident Donald Trump bereits ganz oder in großen Teilen zerstört. "Sie haben also keine Luftwaffe mehr, sie haben keine Luftabwehr mehr. Alle ihre Flugzeuge sind weg", sagte Trump in Washington. Zudem seien ihre Raketen zu 60 und ihre Abschussvorrichtungen zu 64 Prozent ausgeschaltet, sagte er. "Sobald sie eine Rakete abschießen, wird die Abschussrampe innerhalb von vier Minuten getroffen." Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Neben dem Nuklearprogramm und der Marine hatte die US-Regierung das Raketenprogramm des Irans zuvor als wichtigstes Kriegsziel genannt.

+++ 23:46 Französischer Rückholflug kehrt wegen Raketenbeschuss um +++

Ein zur Rückholung gestrandeter Franzosen Richtung Dubai gestarteter Air France-Flug hat wegen Raketenbeschuss in der Region umkehren müssen. "Diese Situation zeugt von der Instabilität in der Region und der Komplexität der Rückholaktionen", sagt Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot. Die Regierung hatte das Flugzeug gechartert, um französische Staatsbürger zurück nach Paris zu fliegen. "Wir sind uns der berechtigten Erwartungen unserer Landsleute vor Ort voll bewusst, aber ihre Rückkehr kann nur unter garantierten Sicherheitsbedingungen erfolgen", sagte der Minister.

+++ 22:56 Iran: Raketen mit Streumunition auf Israel abgefeuert +++

Irans Luftstreitkräfte haben in zwei neuen Wellen Raketen auf Israel gefeuert. Dabei seien auch Gefechtsköpfe mit Streumunition zum Einsatz gekommen, berichtet der staatliche iranische Rundfunk. "Raketenregen auf dem Weg nach Tel Aviv", betitelte der Rundfunk ein Video, das Leuchtspuren der sogenannten Clustermunition zeigen soll. In Israel wurde Raketenalarm ausgelöst. Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist.

+++ 21:59 First Lady im Irak: "Lasst die Kurden in Ruhe" +++

Die kurdische Ehefrau des irakischen Präsidenten Abdel Latif Raschid, Schanas Ibrahim Ahmed, hat sich mit klaren Worten gegen eine mögliche Offensive kurdischer Kämpfer im Iran ausgesprochen. "Lasst die Kurden in Ruhe. Wir sind keine Waffen zur Miete", teilt Schanas heute mit. "Zu häufig denkt man nur dann an die Kurden, wenn ihre Stärke oder ihre Opfer gebraucht werden." Die Kurden seien aber keine "Schachfiguren der globalen Supermächte". Die irakische First Lady bezieht sich in ihrem Schreiben auf angebliche Pläne von US-Präsident Donald Trump, die iranischen Kurden im Irak für eine Bodenoffensive im Iran zu gewinnen.

+++ 21:30 Nato erhöht wegen Iran Einsatzbereitschaft der Raketenabwehr +++

Die Nato erhöht wegen des iranischen Raketenbeschusses auf die Türkei die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Das teilt ein Sprecher des militärischen Hauptquartiers im belgischen Mons mit.

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