Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 04:36 Ukraine meldet Treffer gegen technische Anlagen zur Kriegsführung +++
Ukrainische Einheiten berichten von Treffern gegen eine Reihe von technischen Anlagen, mit denen Russland Angriffe ausführt. Im russischen Gebiet Brjansk seien am Freitag eine Radaranlage, ein Komplex für elektronische Kriegsführung und eine Relaisstation zerstört worden, erklärt der Generalstab der Ukrainer. Relaisstationen leiten Signale weiter oder verstärken sie. Russland nutzt diese Zwischenstationen nach ukrainischer Darstellung, um Drohnen bei Angriffen auf Ziele in der Ukraine zu steuern. Zudem sei im russisch besetzten Gebiet Luhansk in der Ostukraine eine Reparaturbasis getroffen worden, heißt es weiter. Das Ausmaß der Schäden sei noch unklar.
+++ 03:05 Ungarn will wehrpflichtigen Ukrainern weiter Schutz gewähren +++
Ungeachtet einer anderslautenden EU-Richtlinie will Ungarn ukrainischen Männern im wehrpflichtigen Alter weiterhin Schutz gewähren. Ein entsprechender Erlass der Regierung ist in Kraft getreten. "Ungarn hält weiter an dem Personenkreis fest, der unter das derzeit geltende ungarische Recht fällt", heißt es in dem von Ministerpräsident Peter Magyar unterzeichneten Dokument. Magyar hatte bereits vor einigen Tagen gesagt, sein Land behalte sich das Recht vor, den Männern weiterhin Schutz zu gewähren, insbesondere mit Blick auf die große ungarische Minderheit in der Westukraine. Die Ukraine hatte die EU-Kommission darum gebeten, Männern im Alter von 23 bis 60 Jahren keinen automatischen Schutz mehr zu gewähren. Für sie gilt in der Ukraine wegen des Kriegs ein Ausreiseverbot. Im vergangenen Juli einigten sich die EU-Staaten dann darauf, Männer im wehrfähigen Alter von einer Regelung für einen automatischen Anspruch auf Schutz in der EU auszuschließen.
+++ 01:20 Innenministerium plant Schutzschirm gegen russische Sabotage +++
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will nach dem gescheiterten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle effizienter gegen russische Sabotageakte vorgehen und einen umfassenden Schutzschirm gegen weitere Attacken aufstellen. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" sieht der Sicherheitsplan des CSU-geführten Innenministeriums vor, dass durch neue, schnell verlegbare Einheiten an den strategisch wichtigsten Städten Frankfurt/Main, München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Hannover und Köln der Luftraum über kritischen Drehkreuzen, Flughäfen, Bahnhöfen sowie das Regierungsviertel in Berlin lückenlos vor Drohnen geschützt wird. Dabei geht es neben dem Abfangen auch um die Entschärfung von Drohnenbomben und Sprengsätzen.
+++ 00:02 Putin bekräftigt bei Treffen mit Trump-Gesandten seine Kriegsziele +++
Der Kreml bewertet die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Gesandten von US-Präsident Donald Trump als "nützlich" und "konstruktiv" bewertet. Es sei eine ganze Reihe von Ideen für eine friedliche Lösung formuliert worden, sagt Kreml-Berater Juri Uschakow. Putin habe den Gesandten erklärt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts müssten gelöst werden. Zudem habe Russland seine Einschätzung der Lage an der Front dargelegt.
+++ 23:08 Russland wertet Reise von Trump-Gesandten als "wichtigen Friedensbesuch" +++
Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnet die Reise der Ukraine-Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump nach Moskau als "wichtigen Friedensbesuch". Es ist die erste öffentliche Reaktion aus Russland nach den dreistündigen Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin im Kreml. Dmitrijew, der an dem Treffen teilnahm, veröffentlicht die Äußerung auf der Plattform X zusammen mit Fotos, die ihn bei der Verabschiedung von Steve Witkoff und Jared Kushner auf einem Moskauer Flughafen zeigen. Eine Stellungnahme der USA gibt es noch nicht.
+++ 22:11 Medien: Treffen von Putin und US-Sondergesandten beendet +++
Das Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ist der Nachrichtenagentur RIA zufolge beendet. Ein Korrespondent der staatlichen Nachrichtenagentur Tass meldet zudem, die US-Gesandten hätten den Kreml nach dem Treffen mit Putin verlassen.
+++ 22:00 Berliner Verwaltung gehackt: Kiesewetter erwartet Nutzung der Daten durch Russland +++
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt vor möglicherweise weitreichenden Folgen des Hackerangriffs auf die Berliner Verwaltung. Auf der Plattform X spricht Kiesewetter von einer Katastrophe, deren Ausmaß noch nicht absehbar sei. Die geleakten hochsensiblen Daten unter anderem zur Gesamtverteidigung und Krisenkommunikation könnten von Staaten wie Russland, China oder von Terroristen nun gezielt für Terroranschläge, Sabotage oder gezielte Erpressung und Beeinflussung genutzt werden, schreibt er. "Angesichts der Vorgehensweise Russlands und der Zunahme an staatsterroristischen Anschlägen auch bei uns, muss man nahezu sicher damit rechnen, dass Russland diesen Hack&Leak nutzen wird."
+++ 21:15 Drei Menschen sterben bei Drohnenangriff - ein Junge, ein Mädchen und ihr Vater +++
Die ostukrainische Stadt Tschuhujiw meldet drei Tote nach einem russischen Drohnenangriff. Bei den Toten handele es sich um einen Jungen zwischen zehn und zwölf Jahren, eine 19-Jährige, sowie ihr 1981 geborener Vater, schreibt Bürgermeisterin Halyna Minaeva auf Telegram. Zudem sei eine im Jahr 1984 geborene Frau schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Die Drohne sei am Abend mitten in der Stadt eingeschlagen. Nach Angaben der Militärverwaltung der Region Charkiw traf die Drohne ein Privathaus. Es brach ein Brand aus. Das Haus, ein Nebengebäude und eine Garage seien zerstört, heißt es.
+++ 20:43 Putin spricht von komfortabler Zusammenarbeit +++
Kremlchef Putin erklärt, dass die US-Unterhändler Witkoff und Kushner inzwischen das Vertrauen der russischen Seite hätten. "Für uns ist die Zusammenarbeit mit ihnen komfortabel", sagt der Präsident bei dem Gespräch in Moskau. Witkoff wiederum zeigt sich dankbar, "dass Sie uns heute hier empfangen". Die Treffen mit Putin gehörten für ihn zu den erinnerungswürdigsten überhaupt.
+++ 20:23 Wohngebiet in Saporischschja attackiert: Mindestens neun Verletzte +++
Die Stadt Saporischschja wird laut ukrainischen Angaben am Nachmittag vom russischen Militär attackiert. Russland habe ein Wohngebiet mit Drohnen angegriffen, sagt der Gouverneur von Saporischschja, Iwan Fedorow. Mindestens neun Menschen seien verletzt worden. Der Stadtverwaltung zufolge sind 29 Wohngebäude beschädigt.
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