Iran-Krieg im Liveticker+++ 09:45 Iran will "verwundbare Punkte des Feindes" analysiert haben +++
Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die "verwundbaren Punkte des Feindes" analysiert und bereite eine neue Angriffswelle "mit neuen Strategien und moderneren Systemen" vor.
+++ 09:13 Ein Toter bei Raketenangriff auf Israels Norden +++
Bei einem Raketenangriff auf den Norden Israels ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden. Zwei Fahrzeuge seien bei dem Vorfall in Misgav Am an Israels Grenze zum Libanon ausgebrannt, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Der libanesische TV-Sender Al-Manar berichtete, eine Raketensalve sei vom Libanon aus in Richtung Misgav Am abgefeuert worden.
+++ 08:57 Büchter: "Das war ein schwarzer Samstag für Israel" +++
Die ntv-Reporterin Elke Büchter berichtet aus einer Tiefgarage in Tel Aviv vom bösen Erwachen, das Israel dieses Wochenende mit den schweren Treffern durch iranische Raketen mitmacht. Man habe nicht geglaubt, in diesem Krieg so verwundbar zu sein, sagt Büchter.
+++ 08:29 Iran will Schiffe "freundlicher" Staaten passieren lassen +++
Der iranische Vertreter bei der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation hat erklärt, Schiffe befreundeter Staaten könnten die Straße von Hormus passieren, sofern sie die nötigen Abstimmungen vornähmen. Nur Schiffe aus "feindlichen" Staaten würden gestoppt. Das berichtet laut übereinstimmenden Medienberichten die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Bereits Anfang der Woche hatte Irans Außenminister Abbas Aragtschi gesagt, die Meerenge sei nur für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer geschlossen.
+++ 08:03 Israelische Beamte: Revolutionsgarden füllen Machtvakuum im Iran +++
Das US-amerikanische Portal Axios legt in einer Recherche nahe, dass die iranischen Revolutionsgarden massiv von einem Machtvakuum im Iran profitieren würden. Axios zitiert einen israelischen Regierungsbeamten, der über den neuen Machthaber Modschtaba Chamenei gesagt haben soll, man habe "keinerlei Beweise dafür, dass er wirklich Befehle ausgibt". Laut zwei weiteren israelischen Quellen hat auch die Ermordung des ehemaligen Sicherheitschefs Ali Laridschani ein Machtvakuum hinterlassen, das demnach "hauptsächlich" die Revolutionsgarden füllen. "Die Revolutionsgarden übernehmen die Macht im Iran, und diese Leute sind verrückt", wird ein hochrangiger arabischer Beamter zitiert. "Sie sind extrem ideologisch und bereit, zu sterben, um Chamenei Senior zu begegnen."
+++ 07:44 Iran meldet Drohnenangriff auf Stützpunkt nahe Bagdad +++
Die iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna meldet einen Drohnenangriff auf einen Armeestützpunkt nahe der irakischen Hauptstadt. Der Stützpunkt nahe dem internationalen Flughafen von Bagdad sei "erneut zum Ziel von Drohnenangriffen geworden", berichtete Irna. Der Militärkomplex wurde in der Vergangenheit von der US-Armee genutzt.
+++ 07:17 Nach iranischem Raketenangriff: Explosionen in Jerusalem zu hören +++
Nach einem neuen Raketenangriff aus dem Iran auf Israel hat es in Jerusalem am Morgen mehrere Detonationen gegeben. Explosionen waren zu hören. Zuvor hatte die israelische Armee vor aus dem Iran kommenden Raketen mit Kurs auf das Zentrum Israels gewarnt hatte. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom gab es zunächst keine Berichte über Opfer.
+++ 06:51 Nouripour berichtet von Telefonaten in den Iran: "Vor einer Woche war noch Hoffnung" +++
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour sagt, seine Zuversicht schwinde, dass der Iran-Krieg einen positiven Wandel bewirken könnte. Auch bei seinen täglichen Telefonaten mit Menschen im Iran erlebe er Ernüchterung, sagte Nouripour der "Welt". "Vor einer Woche war da noch Hoffnung", so der in Teheran geborene Politiker. Die Menschen hätten Angst vor den Bomben gehabt, aber gleichzeitig die Erwartung, dass das Regime fällt. "Heute höre ich zunehmend: Das bringt nichts, es ist nur Zerstörung."
+++ 06:25 Israelischer Rettungsdienst zählt mittlerweile mehr als 100 Verletzte +++
Bei den zwei bislang folgenschwersten iranischen Angriffen auf Israel in dem seit drei Wochen andauernden Iran-Krieg sind im Süden des Landes in der Nähe der Atomanlage Dimona mehr als 100 Menschen verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, in der Stadt Dimona habe es einen "direkten Raketeneinschlag in ein Gebäude" gegeben. Der Rettungsdienst versorgte nach eigenen Angaben 33 Verletzte in Dimona und 75 Verletzte in der nahegelegenen Stadt Arad. Der Iran hatte Israel nach eigenen Angaben als Vergeltung für einen Angriff auf die Atomanlage Natans angegriffen.
+++ 05:58 Japan bietet Minenräumung an – Bedingung: Waffenstillstand +++
Japan könnte sich nach den Worten von Außenminister Toshimitsu Motegi an einer Minenräumung in der Straße von Hormus beteiligen. Voraussetzung sei jedoch ein Waffenstillstand, sagte Motegi. Japan importiert rund 90 Prozent seines Öls über die Meerenge, die der Iran im Zuge des Krieges weitgehend geschlossen hat. US-Präsident Donald Trump hatte die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi zuvor gedrängt, sich stärker für die Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute zu engagieren.
+++ 05:21 Saudi-Arabien meldet Raketenangriffe auf Riad +++
Das saudische Verteidigungsministerium meldet den Beschuss der Hauptstadt Riad mit drei Raketen. Eine davon wurde abgefangen, teilt die Behörde mit. Die beiden anderen schlugen demnach in unbewohntem Gebiet ein.
+++ 04:29 Trump: USA haben Iran von der Landkarte gefegt +++
Donald Trump reagiert trotzig auf eine Analyse in der "New York Times", in der Autor David Sanger feststellt, dass der US-Präsident viele seiner Kriegsziele bislang nicht erreicht habe. "Doch, das habe ich, und Wochen früher als geplant!", schreibt Trump auf Truth Socual. Die USA hätten den Iran "von der Landkarte gefegt." Das Land habe keine Führung mehr, die Marine und Luftwaffe seien vernichtet. Auch habe es "absolut keine Verteidigung mehr". Der Iran wolle einen Deal abschließen, bekräftigt Trump. "Ich will das nicht! Wir sind Wochen vor dem Zeitplan", so der US-Präsident weiter.
+++ 03:57 Geschoss explodiert nahe Frachter vor VAE +++
Ein Geschoss hat nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) nahe einem Frachter vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate nahe der Straße von Hormus eine Explosion ausgelöst. Das "unbekannte Geschoss" sei nahe dem Schiff rund 28 Kilometer nördlich der Stadt Schardscha explodiert, erklärt die UKMTO. Die gesamte Besatzung sei unversehrt.
+++ 03:11 Israel untersucht Versagen der Luftabwehr nach iranischem Angriff +++
Die israelische Armee untersucht das Versagen ihrer Luftabwehr bei einem iranischen Raketenangriff. Bei mehreren Einschlägen in den Städten Dimona und Arad waren am Abend etwa 100 Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder. Ein Armeesprecher erklärt, das System sei zwar aktiv gewesen, habe die Geschosse jedoch nicht abfangen können. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, sie hätten "militärische Einrichtungen" ins Visier genommen, als Vergeltung für einen Angriff auf die Atomanlage Natans. Dimona und Arad liegen in der Nähe mehrerer Militärstützpunkte, darunter der Luftwaffenstützpunkt Nevatim, einer der größten des Landes. Etwa 13 Kilometer südöstlich von Dimona befindet sich zudem ein streng abgeschirmter Atomreaktor Israels.
+++ 02:49 Bericht: Britisches Atom-U-Boot ins Arabische Meer verlegt +++
Großbritannien hat einem Zeitungsbericht zufolge ein atomgetriebenes U-Boot ins Arabische Meer verlegt. Das mit Tomahawk-Marschflugkörpern ausgestattete U-Boot ermögliche Langstreckenangriffe, sollte der Konflikt in der Region eskalieren, berichtet die "Daily Mail". Das britische Verteidigungsministerium hat sich bislang nicht geäußert.
+++ 02:19 Iran reagiert auf Trumps Ultimatum +++
Die iranische Armee reagierte auf die Drohung von US-Präsident Trump, die Energieanlagen des Landes anzugreifen. "Sollte die Öl- und Energieinfrastruktur des Iran vom Feind angegriffen werden, werden alle Energie-, IT- und Entsalzungsanlagen der USA und des Regimes in der Region ins Visier genommen", heißt es in einer von der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur Fars veröffentlichten Erklärung des Sprechers des operativen Kommandos der iranischen Armee, Chatam al-Anbija.
+++ 01:53 Iran meldet mehr als 1500 Tote seit Kriegsbeginn +++
Im Iran sind seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar nach offiziellen Angaben mehr als 1500 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien mehr als 200 Menschen im Alter von unter 18 Jahren, teilt der iranische Staatssender Irib unter Berufung auf das Gesundheitsministerium auf X mit. 21.000 weitere Menschen seien verletzt. Mehr als 220 medizinische Zentren hätten evakuiert werden müssen. 21 medizinische Mitarbeiter seien tot, berichtet der iranische Sender weiter.
+++ 01:09 Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormus +++
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit der Zerstörung seiner Kraftwerke. Sollte das Land die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden vollständig und "ohne Drohungen" öffnen, würden die USA die Anlagen angreifen und vernichten, kündigt Trump auf Truth Social an. Begonnen werde mit der größten. Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ 00:44 Drohnenangriff auf Geheimdienstgebäude: Ein Toter in Bagdad +++
Bei einem Drohnenangriff auf ein Gebäude des irakischen Geheimdienstes in Bagdad ist ein Mensch getötet worden. Der Geheimdienst spricht von einem "von abtrünnigen Elementen verübten Terroranschlag", bei dem ein irakischer Offizier getötet worden sei. Ein weiterer Offizier soll bei dem Angriff in einem Wohnviertel verletzt worden sein. Der irakische Nationale Geheimdienst arbeitet im Rahmen der von den USA angeführten internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mit US-Beratern im Irak zusammen. Seit Beginn des Iran-Kriegs beschießen pro-iranische Milizen immer wieder Ziele in Bagdad, darunter den Flughafen und weitere vom US-Militär genutzte Einrichtungen.
+++ 23:57 Emirate melden Drohnen- und Raketenangriffe durch Iran +++
Die Vereinigten Arabischen Emirate melden erneute Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium. Die Luftabwehr habe auf "Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran" reagiert, teilen die Behörden mit. Explosionen im nördlichen Emirat Ras al-Chaima waren demnach auf Abfangmanöver zurückzuführen. Der Iran hatte die Emirate zuvor davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Man werde die Emirate ansonsten "mit schweren Angriffen überziehen", so die iranische Armee.
+++ 23:11 Mehr als 60 Verletzte bei iranischem Raketenangriff in Israel +++
Ein iranischer Raketenangriff richtet in der israelischen Wüstenstadt Arad schwere Zerstörungen an. Die Rakete sei zwischen mehreren Gebäuden eingeschlagen, es gebe mehr als 60 Verletzte, berichtet der Rettungsdienst Magen David Adom. Unter den sieben Schwerverletzten sei auch ein vierjähriges Mädchen. Videoaufnahmen von vor Ort zeigen vier massiv beschädigte, mehrstöckige Wohnhäuser. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht von einem "sehr schweren Abend in unserem Kampf um unsere Zukunft". Man übermittle im Namen aller Bürger Israels Gebete für eine Genesung der Verletzten.
+++ 22:25 G7 fordern "bedingungslose Einstellung" iranischer Angriffe +++
Die G7-Staaten haben den Iran aufgefordert, die Angriffe auf ihre Verbündeten im Nahen Osten zu beenden. "Wir fordern die sofortige und bedingungslose Einstellung aller Angriffe des iranischen Regimes", erklären die Außenminister der G7-Staaten und die EU-Außenbeauftragte in einer gemeinsamen Erklärung. Sie bekunden zudem ihre "Unterstützung für unsere Partner in der Region angesichts der ungerechtfertigten Angriffe der Islamischen Republik Iran und ihrer Stellvertreter".
+++ 22:09 Saudi-Arabien weist iranische Diplomaten aus +++
Saudi-Arabien weist den iranischen Militärattaché und vier weitere Botschaftsangehörige aus. Sie seien zu unerwünschten Personen erklärt worden und müssten das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium in Riad mit. Zur Begründung verweist das Ministerium auf anhaltende iranische Angriffe auf das saudi-arabische Staatsgebiet. Ein Militärattaché ist ein Offizier im diplomatischen Dienst, der als militärischer Vertreter seines Landes an einer Botschaft im Ausland tätig ist.
+++ 21:43 IAEA: Keine Strahlung nach Einschlag bei israelischem Nuklearzentrum +++
Der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) liegen nach eigenen Angaben Berichte über den Einschlag eines Geschosses in der israelischen Stadt Dimona vor. Es gebe jedoch keine Hinweise auf Schäden am dortigen Nuklearforschungszentrum Negev, teilt die UN-Behörde mit. Regionalen Behörden zufolge sei nach dem Zwischenfall keine ungewöhnliche radioaktive Strahlung gemessen worden.
+++ 21:17 Starmer schließt Iran-Angriffe von britischen Militärbasen auf Zypern aus +++
Großbritannien lehnt Angriffe auf den Iran ab, die von britischen Militärstützpunkten auf Zypern aus gestartet werden. Dies teilt die zyprische Regierung unter Berufung auf ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides mit. Starmer habe bekräftigt, dass die Sicherheit Zyperns für Großbritannien von "grundlegender Bedeutung" sei. Daher würden die bereits bestehenden Präventivmaßnahmen verstärkt. Großbritannien unterhält seit der Unabhängigkeit Zyperns zwei Stützpunkte auf der Mittelmeerinsel.
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