Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 10:44 Kiew wehrlos - Angriff wird in Russland zynisch gefeiert +++
Die vom ukrainischen Präsidenten Selenskyj ausgerufene 40-tägige Offensive gegen Russland setzt zwar einige Erfolge, gleichzeitig aber ist die Ukraine selbst russischen Luftangriffen zusehend schutzlos ausgeliefert. Entsprechend verheerend sind die jüngsten Angriffe, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz erklärt.
+++ 10:33 Nato-Sprecher: Drohne nahe ukrainischem Flugzeug am Leipziger Flughafen +++
Am Leipziger Flughafen ist eine Drohne nach Angaben eines Nato-Sprechers in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet worden. Die Polizei habe das Fluggerät in der Nacht gesichert. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein.
+++ 10:19 Ukrainischer Generalstab meldet fast 260 Front-Gefechte +++
Im Laufe des vergangenes Tages hat es zwischen ukrainischen und russischen Truppen offenbar 259 Gefechte an der Front gegeben. Das schreibt die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den Generalstab der ukrainischen Streitkräfte. Besonders schwer umkämpft waren demnach Pokrowsk und Kostiantynivka.
+++ 09:25 Selenskyj beklagt erneut Mangel an Flugabwehrwaffen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt erneut den Mangel an Flugabwehrwaffen gegen Russlands ballistisches Raketenarsenal. "Abfangmunition für ballistische Raketen hätte die Leben derjenigen retten können, die heute getötet wurden", schreibt er in sozialen Netzwerken. Die Partner der Ukraine müssten verstehen, dass jede verspätete Lieferung, jede Weigerung, Raketenabwehr bereitzustellen, zu Tod und Zerstörung führe. Seinen Angaben nach wurden nach dem nächtlichen Angriff auf die Hauptstadt Kiew und das Umland bereits 17 Tote gezählt. Es gebe 44 Verletzte.
+++ 09:04 Russland: Haben drei Frachter nahe Odessa beschädigt +++
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nähe der ukrainischen Hafenstadt Odessa drei Frachtschiffe beschädigt. Zudem seien in Kiew und Umgebung mehrere Logistikzentren und Versorgungseinrichtungen angegriffen und beschädigt worden. Sie seien für militärische Zwecke genutzt worden, teilt das Ministerium mit.
+++ 08:22 Armee: Ukraine konnte bei nächtlichem russischem Angriff keine einzige Rakete abschießen +++
Bei dem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht mit mindestens 15 Toten konnte die ukrainische Armee nach eigenen Angaben keine einzige Rakete abschießen. Die russische Armee habe die Ukraine mit 115 Drohnen und 28 Raketen angegriffen, 98 Drohnen seien abgefangen worden, erklärt die Luftwaffe. Kiew klagt seit längerem über einen Mangel an Abwehrraketen für die Luftverteidigung.
+++ 08:05 Ukraine: Nordkorea verlegt Raketeneinheit nach Westrussland +++
Eine nordkoreanische Raketeneinheit hat dem ukrainischen Geheimdienst zufolge mit der Verlegung in den Westen Russlands begonnen und könnte für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt werden. Die Einheit könne mit 120 ballistischen Raketen und sechs Startrampen ausgerüstet werden, erklärt Andrij Tschernjak vom Militärgeheimdienst. Demnach plant Russland, die rund 90 nordkoreanischen Soldaten in der westrussischen Region Woronesch zu stationieren. Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt.
+++ 07:32 Gemüsehändler attackiert - "Menschensafari"-Opfer zeigt sich nach brutalem Angriff +++
Ein Video sorgt in der Ukraine aktuell für Entsetzen und Wut: Es zeigt, wie ein Gemüsehändler in der Stadt Cherson von einer Drohne verfolgt wird. Die Ukraine spricht von einer gezielten Terror-Kampagne Russlands gegen Zivilisten. Der Mann aus dem Video überlebt den Angriff und spricht über seine Erlebnisse.
+++ 07:05 Rettungsdienst meldet 14 Tote bei russischem Angriff auf Region Kiew +++
In der Region Kiew sind nach Angaben des Rettungsdienstes 14 Menschen getötet worden. 27 weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Rettungsdienst auf Telegram mit. Zudem seien mehrere Lagerhäuser in der Region um Kiew bei dem Luftangriff in der Nacht beschädigt worden.
+++ 06:39 Gouverneur: Lager des Onlinehändlers Wildberries brennt in Tula +++
In der russischen Region Tula ist nach Angaben des Gouverneurs bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein Mensch sei verletzt worden, teilt Dmitri Miljajew auf Telegram mit. Der russische Marktführer Wildberries bestätigt den Angriff auf Telegram. Die Beschäftigten seien in Sicherheit gebracht worden, die Lieferströme würden umgeleitet. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und zum Teil erheblich beschädigt. Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt.
+++ 05:39 Luftangriffe in der Nacht: Todesfall im Bezirk Butscha +++
Nach Angaben der ukrainischen Regionalbehörde kommt in der Nacht im Bezirk Butscha ein Mensch ums Leben - offenbar durch ballistische Raketen. Die Ukraine drängt bei ihren Verbündeten seit Monaten auf die Lieferung von weiteren US-Patriot-Raketen, um den eigenen Luftraum besser gegen Angriffe schützen zu können.
+++ 04:58 Raketenangriff: Zahl der Verletzten steigt in Kiew +++
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Zahl der Verletzten steigt auf 22, meldet die Militärverwaltung. Zudem soll es Schäden in mindestens sieben Bezirken der ukrainische Hauptstadt geben. Die Luftabwehr ist im Einsatz.
+++ 02:43 Raketen treffen Kiew - eine Person stirbt +++
Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew stirbt nach ukrainischen Angaben eine Person, zwölf Menschen seien zudem verletzt. In mehreren Stadtteilen sollen Gebäude schwer beschädigt worden sein, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Russland äußert sich zu dem Vorfall bisher nicht.
+++ 01:56 "Wahrscheinlich Raketeneinschlag": Wohnhaus in Kiew in Flammen +++
In einem 20-stöckigen Wohnhaus in Kiew ist nach Angaben von Vitali Klitschko ein Feuer ausgebrochen. Ursache dafür sei "wahrscheinlich ein Raketeneinschlag", teilt der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt in der Nacht mit. Zudem seien mehrere Lagerhallen getroffen worden.
+++ 00:50 Klitschko meldet in Kiew nächtliche Raketenangriffe +++
Russland greift die ukrainische Hauptstadt Kiew nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko mit ballistischen Raketen an. Die Luftabwehr sei im Einsatz, schreibt der Bürgermeister in der Nacht bei Telegram.
+++ 00:03 Putin: Mehr Beschränkungen für in Abwesenheit verurteilte Russen +++
Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Gesetz, das weitreichende finanzielle und konsularische Beschränkungen für im Ausland lebende russische Staatsbürger vorsieht, die in Abwesenheit verurteilt wurden, berichtet The Moskow Times. Das Gesetz richtet sich an Personen außerhalb Russlands, die nach Ansicht der Behörden gerichtlich angeordnete Strafen umgehen, nachdem sie in Abwesenheit verurteilt wurden. Kritiker fürchten, dass Putin damit verstärkt gegen Kreml-Kritiker vorgehen könnte.
+++ 22:14 Russische Streitkräfte attackieren Gelände von Kinderkrankenhaus in Saporischschja +++
Russische Streitkräfte haben das Gelände des regionalen Kinderkrankenhauses von Saporischschja am Abend angegriffen. Das meldet Iwan Fedorow, der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Saporischschja, bei Telegram. "Der Feind griff das Gelände des regionalen Kinderkrankenhauses an. Glücklicherweise befanden sich alle Kinder und das medizinische Personal bei Auslösung des Luftalarms im Schutzraum. Es gab keine Verletzten", schrieb Fedorow. Durch den Einschlag wurde die Fassade des Krankenhauses beschädigt und die Fensterscheiben gingen zu Bruch. Augenzeugen zufolge wurde bei der Attacke eine russische Molnija-Drohne eingesetzt. Die Explosion sei in mehreren Stadtbezirken zu hören gewesen. In Saporischschja gilt weiterhin Luftalarm.
+++ 21:37 Selenskyj: Mehr als 30.000 russische Militärangehörige im Juli mit Drohnen "ausgeschaltet" +++
Die ukrainischen Streitkräfte haben im Juli allein durch den Einsatz von Drohnen mehr als 30.000 russische Militärangehörige außer Gefecht gesetzt. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Insgesamt haben unsere Einheiten an der Front im Juli 30.272 Russen ausgeschaltet - und zwar speziell durch den Einsatz von Drohnen. Diese Zahl umfasst sowohl Getötete als auch Schwerverletzte. Zudem beinhaltet sie nur jene Fälle, für die es eindeutige Videobeweise gibt", so Selenskyj.
+++ 20:54 Fast 8000 Gefechte: Generalstab berichtet über "intensiven Juli" +++
Hinter der Ukraine liegt ein Monat mit intensiven Kampfhandlungen. Wie das ukrainische Verteidigungsministerium unter Berufung auf den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine mitteilt, gab es an der Front knapp 8000 Gefechte. "Durchschnittlich gab es mehr als 250 Kämpfe pro Tag. Zum Vergleich: Im Juni waren es 7.316 Gefechte. Im Juli führte der Feind fast 97.000 Beschussangriffe durch, darunter mehr als 1.300 unter Einsatz von Mehrfachraketenwerfern (MLRS)", heißt es in der Erklärung laut Ukrinform.
+++ 20:03 "Sind zutiefst besorgt" - Türkei fordert nach Drohnenangriff mehr Sicherheit im Schwarzen Meer +++
Die Türkei ruft die Kriegsparteien Russland und Ukraine nach einem Drohnenangriff auf ein türkisches Frachtschiff dazu auf, für Sicherheit im Schwarzen Meer zu sorgen. Man appelliere an die Akteure, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit zu gewährleisten, teilte das Außenministerium in Ankara mit. "Wir sind zutiefst besorgt, dass sich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine trotz unserer Warnungen weiter im Schwarzen Meer ausbreitet und auch zivile Schiffe in Mitleidenschaft zieht", hieß es weiter.
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