Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 10:37 Ukrainischer Geheimdienst: Nordkoreaner in Kursk erleiden "erhebliche Verluste" +++
Bei Kämpfen gegen die ukrainische Armee werden nach Angaben Kiews Dutzende nordkoreanische Soldaten getötet oder verletzt. Nordkoreanische Einheiten hätten am Wochenende bei Gefechten in der russischen Region Kursk "erhebliche Verluste" erlitten, teilt der ukrainische Militärgeheimdienst mit. "Mindestens 30 Soldaten wurden getötet und verwundet." Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky hatte am Samstag erklärt, dass Russland bei den Kämpfern in Kursk "in erheblichem Ausmaß" nordkoreanische Soldaten einsetze. Demnach kämpfen diese in gemischten Einheiten an der Seite russischer Soldaten. Ähnlich äußerte sich auch die ukrainische Botschafterin in den USA. Ihr Zufolge wurden bereits zahlreiche Nordkoreaner in Kursk getötet (siehe Eintrag um 06:58).
+++ 10:09 Kiew: Wieder zahlreiche russische Drohnen über der Ukraine +++
Russland hat nach Angaben des ukrainischen Militärs in der Nacht 49 Drohnen für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt. Von den 49 Drohnen schoss die Luftwaffe 27 ab und verlor 19 aus den Augen, wie das ukrainische Militär mitteilt. Drei Drohnen befanden sich am Morgen weiterhin im ukrainischen Luftraum. Unterdessen wollen russische Truppen das Dorf Schewtschenko in der ostukrainischen Region Donezk eingenommen haben. Dies berichtet die staatliche russische Agentur TASS unter Berufung auf Denis Puschilin, den von Moskau eingesetzten Leiter der Region.
+++ 09:40 AfD-Vorstoß wird in der Ukraine "mit Empörung aufgenommen" +++
Während die Ukraine einen dritten Kriegswinter mit großflächigen Stromausfällen durchlebt, fordert AfD-Chef Tino Chrupalla, die Bundesregierung müsse den "Sieg" Russlands anerkennen. Wie das in dem angegriffenen Land ankommt, fasst ntv-Reporter Jürgen Weichert zusammen.
+++ 09:08 Künftiger Sicherheitsberater: Trump sucht dauerhaftes Ende des Krieges - und keine Pause +++
Das Team des designierten US-Präsidenten Donald Trump diskutiert US-Angaben zufolge darüber, wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine dauerhaft beendet werden könne anstatt ihn nur zu "pausieren". Dies sagt Trumps künftiger Sicherheitsberater Mike Waltz im Interview mit CBS News. Auf die Frage, ob die künftige Trump-Administration plane, die Verwendung von US-Waffen durch die Ukraine einzuschränken, sagte Waltz: "Ein Blankoscheck ist einfach keine Strategie".
+++ 08:29 ISW berichtet über Friendly Fire in Kursk +++
Nordkoreanische Streitkräfte, die im Gebiet Kursk operieren, sollen vor Kurzem Fahrzeuge des tschetschenischen Spetsnaz-Bataillons "Achmat" beschossen haben. Dies berichtet das Institute for the Study of War unter Berufung auf den ukrainischen Militärgeheimdienst. Dabei seien acht Tschetschenen getötet worden. Dem Bericht zufolge ist der Beschuss wahrscheinlich auf die Sprachbarriere zwischen den russischen und nordkoreanischen Streitkräften zurückzuführen. Laut dem Geheimdienst behinderten Verständigungsprobleme auch eine wirksame Kampfkoordination zwischen russischen und nordkoreanischen Streitkräften.
+++ 07:58 Kiew gibt russische Verlustzahlen bekannt +++
Russland soll seit Beginn der Vollinvasion laut ukrainischen Angaben in der Ukraine 763.510 Soldaten verloren haben. In dieser Zahl seien 1.070 Verluste enthalten, die die russischen Streitkräfte allein in den letzten Tagen erlitten haben, teilt der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am 16. Dezember mit. Dem Bericht zufolge hat Russland außerdem bislang unter anderem 9.563 Panzer und 19.736 gepanzerte Kampffahrzeuge verloren.
+++ 07:29 TASS: Zahlreiche ukrainische Angriffe auf Belgorod +++
Das ukrainische Militär hat laut der russischen Agentur TASS in den vergangenen Tagen 30 Geschosse und 15 Drohnen auf die russische Grenzregion Belgorod abgefeuert. Die TASS bezieht sich dabei auf Äußerungen des Gouverneurs Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram: "Bei zwei Angriffen auf die Siedlungen Krasnoje, Krasny Chutor, Nechajewka, Tawrowo und Tscheremoschnoje im Belgorodskij-Bezirk wurden 16 Geschosse abgefeuert; außerdem wurden fünf Drohnen abgeschossen, von denen zwei von der Luftabwehr abgeschossen wurden. Bei den Angriffen gingen die Fenster eines Privathauses in Nechayevka zu Bruch." Ein Drohnenangriff habe einen Privathaushalt und ein Auto in der Siedlung Novaya Tavolzhanka beschädigt.
+++ 06:58 Ukraine: Viele Nordkoreaner in Kursk getötet +++
Im Gebiet Kursk sollen ukrainischen Angaben zufolge Hunderte nordkoreanische Soldaten kämpfen. "Wir haben bereits Hunderte auf dem Schlachtfeld gesehen, und (die Ukraine) bekämpft sie erfolgreich, so wie wir mit den Russen kämpfen", sagt die ukrainische Botschafterin in den USA, Oksana Markarova, bei CBS News. "Wir sehen sie jetzt nur im Gebiet Kursk, und unsere tapferen Verteidiger waren nicht nur in der Lage, viele von ihnen zu töten, sondern auch die Stellungen zu halten." Erst kürzlich hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj gesagt, dass eine "beträchtliche Anzahl" nordkoreanischer Soldaten an der Seite der russischen Streitkräfte an Angriffsoperationen im Gebiet Kursk teilnimmt: "Wir haben bereits vorläufige Daten darüber, dass die Russen begonnen haben, nordkoreanische Soldaten bei ihren Angriffen einzusetzen - und zwar eine beträchtliche Anzahl
+++ 06:25 Greenpeace befürchtet "erhebliche Umweltschäden" vor der Krim +++
Der Untergang zweier russischer Tanker in der Straße von Kertsch könnte "erhebliche" Umweltschäden verursachen, warnt Greenpeace Ukraine. Die beiden Tanker, die Berichten zufolge aufgrund schlechter Wetterbedingungen gesunken sind, hatten jeweils etwa 4.000 Tonnen Heizöl an Bord. "Jeder Öl- oder Petrochemieunfall in diesen Gewässern hat das Potenzial, schwerwiegend zu sein", so der Leiter der Greenpeace-Forschungslabors, Paul Johnston, in einer von Greenpeace Ukraine herausgegebenen Erklärung. Wenn das Öl an Land getrieben werde, werde es "zu einer Verschmutzung der Küste führen, die extrem schwer zu beseitigen sein wird". Greenpeace weist darauf hin, dass ein russischer Öltanker, der 2007 im Schwarzen Meer auslief und 1.200 Tonnen Öl freisetzte, zu "schweren" Umweltschäden führte, die noch über ein Jahr nach dem Vorfall zu beobachten waren. Russlands Vollinvasion hat bereits massive Umweltschäden in der Ukraine verursacht, wie etwa die Zerstörung des Nowa-Kachowka-Staudamms mit anschließenden Überschwemmungen und ausgedehnte Waldbrände. Weite Teile des Landes sind außerdem vermint.
+++ 05:57 EU berät heute über verschärfte Sanktionen gegen Russland +++
Die EU-Außenminister kommen heute in Brüssel erstmals unter Vorsitz der neuen Außenbeauftragten Kaja Kallas zusammen. Ein Ziel ist es, die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Das 15. Paket seit der russischen Vollinvasion in der Ukraine sieht unter anderem Vermögens- und Einreisesperren für eine Reihe von Verantwortlichen aus Russland und dem verbündeten Belarus vor. Die Minister beraten zudem über Sanktionen gegen Georgien wegen der Niederschlagung pro-europäischer Proteste. Ungarn hat allerdings ein Veto angekündigt. Die EU kann Strafmaßnahmen nur einstimmig beschließen.
+++ 05:28 Ukrainischer Generalstab zählt 214 Kämpfe an der Front +++
Die Fronten der Ukraine werden erneut von schweren Gefechten mit Artillerieunterstützung erschüttert. Der Generalstab in Kiew führt in seinem Lagebericht insgesamt 214 Kämpfe an den verschiedenen Frontabschnitten auf. Schwerpunkte sind einmal mehr die Regionen um Pokrowsk und Kurachowe am Rande des Donbass, wo russische Truppen in den vergangenen Tagen mit Massenangriffen größere Geländegewinne erzielen konnten. Beide Seiten widersprechen sich in ihren Berichten, so dass ein unabhängiger Blick auf den exakten Frontverlauf nicht möglich ist. Der Militärblog "DeepState" meldet, dass die ukrainischen Streitkräfte zumindest ihre Stellung bei Kolisnykivka in der Region Charkiw wiederhergestellt hätten.
+++ 03:41 Estland registriert viele Einfuhr-Verstöße an Grenze zu Russland +++
Estland registriert trotz der Einführung einer vollständigen Zollkontrolle an seiner östlichen EU-Außengrenze zu Russland weiterhin Verstöße gegen die Einfuhrbestimmungen. Es gebe sehr unterschiedliche sanktionierte Waren, die über einen Grenzübergang nach Russland geschafft werden sollen, sagt Eerik Purgel von der estnischen Polizei- und Grenzschutzbehörde. Ein großes Problem bleibe die versuchte Ausfuhr von Bargeld. "Wir sehen immer noch Zehntausende Euro pro Tag, die im Gepäck der Menschenversuchen, einen Weg nach Russland zu finden", sagt Purgel, der für den Osten Estlands verantwortlich ist. Weiter sollen neben Drohnen, Chips und allen Arten von Elektronik sowie auch Satelliten-Kommunikationssysteme Starlink über die Grenze gebracht werden.
+++ 01:47 Papst: Russen und Ukrainer sind "Brüder" +++
Bei seiner Sonntagspredigt ruft Papst Franziskus erneut zum Frieden in Russlands Krieg gegen die Ukraine auf. "Sie sind Brüder, Cousins und Cousinen. Lasst sie zu einer Verständigung kommen. Krieg ist immer eine Niederlage. Frieden für die ganze Welt", so der Papst bei einem Besuch auf der französischen Insel Korsika.
+++ 00:00 Moskau fliegt einige Diplomaten aus Syrien aus +++
Ein Sonderflug der russischen Luftwaffe vom Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien hat nach Angaben des russischen Außenministeriums einige russische Diplomaten in Damaskus sowie belarussische und nordkoreanische Auslandsvertreter ausgeflogen. "Die Arbeit der russischen Botschaft in Damaskus geht weiter", teilt das russische Außenministeriums auf Telegram mit. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA berichtet unter Berufung auf das belarussische Außenministerium, dass alle belarussischen Diplomaten aus Syrien abgezogen worden seien.
+++ 22:09 Selenskyj: Humanitäre Hilfe für Syrien über Programm "Grain from Ukraine" +++
Die Ukraine ist nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj zu humanitärer Hilfe für Syrien bereit. In Absprache mit seiner Regierung sei Nahrungsmittelhilfe aus dem Programm "Grain from Ukraine" erörtert worden, um der Bevölkerung Syriens zu helfen, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Jetzt können wir den Syrern mit ukrainischem Weizen, Mehl und unserem Öl helfen - unseren Produkten, die weltweit zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit eingesetzt werden." Konkret müsse nun mit Vertretern Syriens die Logistik abgesprochen werden. "Wir werden diese Region auf jeden Fall unterstützen, damit die Ruhe dort zu einem Stützpfeiler für unsere Bewegung hin zu einem echten Frieden werden kann." Das 2022 ins Leben gerufenen humanitäre Programm sieht vor, dass Geberstaaten und andere Organisationen landwirtschaftliche Produkte direkt von ukrainischen Produzenten kaufen und in Länder verschicken, die am Rande einer Hungersnot stehen - vor allem in Afrika und Asien.
+++ 21:13 SPD will Taurus-Absage im Wahlprogramm festhalten +++
Die SPD will in ihrem Wahlprogramm vor der Bundestagswahl im Februar ihr Nein zu Lieferungen der Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine festhalten. Die Waffenlieferungen an das von Russland angegriffene Land sollen "mit Besonnenheit und Augenmaß" fortgesetzt werden, steht im Entwurf, der am Dienstag vom Parteivorstand beschlossen werden soll. Dabei soll aber die Maxime gelten, dass Deutschland und die NATO nicht zur Kriegspartei werden. Dazu gehört auch: Die von der Ukraine schon im vergangenen Jahr erbetenen Taurus-Marschflugkörper werden nicht geliefert. Zur aktuellen Diskussion über einen NATO-Beitritt der Ukraine, eine Friedenstruppe im Fall eines Waffenstillstands oder andere Sicherheitsgarantien für die Ukraine enthält das Wahlprogramm nichts.
+++ 20:28 Selenskyj: Brauchen Stärke in Kursk, um richtige diplomatische Ergebnisse zu erzielen +++
In seiner abendlichen Ansprache beschreibt Wolodymyr Selenskyj die Lage in den hart umkämpften Städten Pokrowsk und Kurachowe in der Region Donbass als "schwierig". "Ich bin allen Einheiten dankbar, die dort die Besatzer vernichten", sagt er im Video. Er würdigt auch ukrainische Soldaten, die in der russischen Region Kursk kämpfen, und hebt die Bedeutung des Gebiets für künftige Friedensverhandlungen hervor: "Dank gilt auch unseren Kämpfern in der Region Kursk – wir brauchen Stärke, um in der Diplomatie die richtigen Ergebnisse für die Ukraine zu erzielen", so der Präsident.
+++ 19:33 Melnyk antwortet Chrupalla: "Einen Scheiß hat Russland gewonnen" +++
Der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, reagiert mit deutlicher Kritik auf ein Interview des AfD-Chefs Tino Chrupalla. Dieser hatte in der "Welt" gefordert, die Bundesregierung solle den Sieg Russlands im Ukraine-Krieg anerkennen, und erklärt: "Russland hat diesen Krieg gewonnen." Melnyk entgegnet nun auf X: "Einen Scheiß hat Russland gewonnen. Vielleicht in euren kranken Köpfen." Weiter wirft er der AfD vor, im Falle eines russischen Angriffs Deutschland kampflos zu übergeben. "Wenn eines Tages Putins Truppen vor den Toren Berlins stehen, werdet ihr die Russen als erste mit Blumen begrüßen und feierlich die Schlüssel überreichen. Wie dulden euch die Deutschen?"
+++ 18:44 Ungarn: Selenskyj lehnt Telefonat mit Orban "energisch, aber höflich" ab +++
Das Büro des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat nach Angaben aus Ungarn den Vorschlag abgelehnt, ein Telefongespräch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban zu führen. Außenminister Peter Szijjarto erklärte, Ungarn habe vorgeschlagen, ein Telefonat über einen Waffenstillstand zu Weihnachten zu führen, was Selenskyjs Team "energisch, aber höflich" zurückgewiesen habe. Orban hatte vor wenigen Tagen mit Kremlchef Putin telefoniert, was Selenskyj kritisierte. "Wir hoffen, dass Orban zumindest nicht Assad in Moskau anruft, um sich auch dessen stundenlange Vorträge anzuhören", schrieb Selenskyj auf X.
+++ 17:55 Kurachowe gefallen? Soldaten hissen russische Flagge auf Rathaus +++
Russische Soldaten sollen am Samstag in der seit Wochen umkämpften Kleinstadt Kurachowe eine russische Flagge auf dem Gebäude der Stadtverwaltung gehisst haben. Ein entsprechendes Video veröffentlichte ein russischer Militärblogger auf Telegram. Laut der Karte des ukrainischen OSINT-Projekts DeepState hat das russische Militär inzwischen fast das gesamte Gebiet von Kurachowe unter Kontrolle. Die Stadt liegt nahe Pokrowsk im Gebiet Donezk im Osten der Ukraine und hatte vor Kriegsbeginn etwa 18.000 Einwohner.
+++ 17:10 Explosion beschädigt Bahnstrecke in Russland +++
In der russischen Stadt Uljanowsk hat sich nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR am Samstag eine Explosion ereignet, bei der eine Bahnstrecke gesprengt wurde. Die Detonation soll sich in der Nähe eines Bahndepots und eines Motorenwerks ereignet haben. Unbekannte Personen sollen für den Vorfall verantwortlich sein. Uljanowsk liegt rund 800 Kilometer östlich von Moskau.
+++ 16:12 Russische Behörden: ein Toter bei Tanker-Havarie vor Krim +++
Bei der Havarie von zwei Öltankern vor der durch Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim ist nach Angaben der russischen Behörden ein Matrose ums Leben gekommen. Bei den Tankern handelt es sich der Schifffahrtsbehörde zufolge um die "Wolgoneft-212" und die "Wolgoneft-239". Den Rettungsbehörden zufolge befanden sich jeweils 13 und 14 Besatzungsmitglieder an Bord, laut Schifffahrtsbehörde waren es 14 beziehungsweise 15. Einer der Matrosen sei ums Leben gekommen, teilten die Rettungsbehörden mit. Zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur Interfax berichtet, dass mehrere Besatzungsmitglieder über Bord gegangen waren.
+++ 15:22 Aufnahmen zeigen ukrainischen Drohnenangriff auf Grosny +++
Die ukrainische Armee greift die tschetschenische Hauptstadt Grosny mit Drohnen vom Typ E-300 an. Sie treffen Stützpunkte der mobilen Spezialeinheit der Polizei und ein Armeecamp. Videoaufnahmen halten die Attacke fest.
+++ 14:45 Ukrainisches Drohnen-Video soll tote Nordkoreaner in Kursk zeigen +++
Eine ukrainische Drohneneinheit hat auf ihrem Telegram-Kanal ein Video veröffentlicht, das angeblich 22 tote nordkoreanische und russische Soldaten zeigt. Das Drohnenvideo soll in der russischen Region Kursk aufgenommen worden sein. Es zeigt etwa zwei Dutzend Leichen, die in einer Reihe auf dem schneebedeckten Boden liegen. Die Soldaten sollen bei Kämpfen heute Morgen getötet worden sein, heißt es unter dem Video. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Der ukrainische Präsident Selenskyj erklärte gestern, dass Russland bereits nordkoreanische Soldaten in den Kämpfen in der Region Kursk einsetze. Die Verluste unter den Nordkoreanern seien bereits erheblich, so Selenskyj.
+++ 13:47 Ukrainische Geheimdienste verüben Anschlag auf russischen Zug mit Treibstoff +++
Den ukrainischen Geheimdiensten ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen die Logistik der russischen Besatzer gelungen: Der Militärgeheimdienst HUR und der Geheimdienst SBU haben zusammen mit anderen Teilen des Militärs einen Zug mit 40 Treibstofftanks zerstört. Zudem wurde eine Eisenbahnlinie zerstört, die von der von Russland besetzten Halbinsel Krim nach Saporischschja führt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf Geheimdienstquellen meldet.
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Quelle: ntv.de, ghö/mdi/dpa/AP/rts/AFP