Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 12:27 Selenskyj: Haben russische Großoffensive im Winter verhindert +++

16.03.2026, 00:01 Uhr

Russland soll eine groß angelegte Offensive vorbereitet haben, doch die Ukraine habe sie mit einer Gegenoffensive verhindert. Dies erklärt Präsident Selenskyj in einem Interview mit CNN. Ihm zufolge hatten russische Truppen geplant, Ende letzten Jahres eine groß angelegte Offensive zu starten und diese im Frühjahr fortzusetzen. Als Reaktion darauf starteten die ukrainischen Streitkräfte eine Gegenoffensive, um diese Pläne zu vereiteln. Der Präsident weist darauf hin, dass dieses Ergebnis nicht nur in territorialer Hinsicht von Bedeutung sei, sondern auch, weil dadurch das Leben ukrainischer Soldaten gerettet und ein groß angelegter Angriff verhindert worden sei. Er betonte zudem, dass die ukrainische Drohnentechnologie dabei eine wesentliche Rolle gespielt habe. "All dies wurde zu einem großen Teil dank unserer Drohnentechnologie möglich. Russland verliert aufgrund von Drohnen mittlerweile jeden Monat 30.000 bis 35.000 Soldaten", so der Präsident. Nach Angaben von Quellen der "Ukrainska Pravda" wird sich Russland bei seiner Offensive höchstwahrscheinlich auf die Front bei Lyman oder den Ballungsraum Kramatorsk Kostiantynivka, Druzhkivka und Sloviansk konzentrieren.

+++ 12:00 Telegram-Sperre vorgezogen? Tausende Russen melden Störung von Messenger +++

Russen beklagen seit Sonntagabend zahlreiche Störungen beim Messenger Telegram. Nach Angaben von "Sboy.RF" und Detector404 sollen insgesamt etwa 12.000 Meldungen eingegangen sein. Nutzer berichten demnach, dass sich die App nicht öffnen lasse oder Fotos und Videos nicht hochgeladen werden können. Die meisten Meldungen sollen aus Moskau und St. Petersburg stammen. Von der Zeitung "Kommersant" befragte Experten gehen demnach davon aus, dass die zuvor angekündigte Sperrung von Telegram bereits begonnen hat. Eigentlich war diese erst für April erwartet worden. Die russische Regierung hat zudem eine Strafe gegen Telegram verhängt, weil aus Kreml-Sicht missliebige Inhalte nicht gelöscht worden seien. Demnach muss das Unternehmen 35 Millionen Rubel (rund 375.000 Euro) zahlen. 

+++ 11:33 Neues EU-Geld für Kiew? Ungarn bremst weiterhin +++

Das EU-Mitgliedsland Ungarn bekräftigt seinen Widerstand gegen einen geplanten Kredit der Europäischen Union für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Ungarn werde den Kredit weiterhin blockieren, solange kein Öl durch die Druschba-Pipeline geleitet werde, sagt Außenminister Peter Szijjarto in Brüssel. Seit Ende Januar fließt kein russisches Öl mehr durch die Röhre nach Ungarn und in die Slowakei. Die Regierung in Kiew macht einen russischen Angriff in der Westukraine für den Ausfall verantwortlich, während die Slowakei und Ungarn der Ukraine die Schuld geben.

+++ 11:02 Iran-Führer in Russland? "Kein Beleg, dass das stimmt" +++

Seit der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer des Iran hat die Öffentlichkeit ihn nicht gesehen. Ein Medienbericht verbreitet nun, der 56-Jährige sei verletzt und werde in Russland behandelt. Dafür gebe es in Russland selbst aber derzeit keine Belege, berichtet ntv-Korrespondent Rainer Munz aus Moskau.

+++ 10:32 Experte: Russland verliert nur wenige Panzer - weil es sie kaum noch einsetzt +++

Russland verzeichnet an der Front praktisch keine Panzerverluste mehr. Das ist wahrscheinlich auf die Entscheidung zurückzuführen ist, diese bei Angriffsoperationen nicht mehr einzusetzen, schreibt der OSINT-Forscher Richard Vereker auf X. Seinen Schätzungen zufolge, die auf im Internet verfügbaren Fotos und Videos basieren, haben die russischen Streitkräfte im Januar 14 Panzer verloren, im Februar hingegen nur 5. Im Vergleich dazu verlor Russland im März 2022 noch 278 Panzer - die höchste monatliche Zahl seit Kriegsbeginn. Danach beliefen sich die Verluste durchweg auf mehrere Dutzend oder sogar mehrere Hundert. Erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 sanken die Verluste auf 27 bis 41 pro Monat. "Ich weiß nicht, warum die Zahlen so stark zurückgegangen sind, aber eine Kombination aus veränderten Taktiken auf dem Schlachtfeld und möglicherweise weniger geteilten Fotos, da sich die Aufmerksamkeit nun auf den Iran verlagert, könnte dazu beitragen", so Vereker. Gleichzeitig stellt Vereker fest, dass die modernsten russischen Panzer vom Typ T-90 vollständig aus der Verlustliste verschwunden sind. Der letzte verzeichnete Verlust dieser Panzer liegt drei Monate zurück. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte zur Panzerflotte Russlands. Zum einen leerten sich die Lager sichtbar, wie Satellitenbilder zeigten. Zum anderen werden die kurz nach Kriegsausbruch oft gemeldeten Zahlen verfügbarer russischer Panzer (um 20.000) als deutlich überzogen dargestellt. Viele der Panzer sind Jahrzehnte alt und teils nicht einsetzbar. Oft dienen sie lediglich als Ersatzteillager für modernere Panzer. 

+++ 09:59 Krim seit zwölf Jahren annektiert - Türkei macht zum traurigen Jahrestag Kreml deutliche Ansage +++

Das türkische Außenministerium äußert sich anlässlich des 12. Jahrestages der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland. In einer kurzen Erklärung auf der Website heißt es, dass das Nato-Mitglied diesen Schritt weiterhin für völkerrechtswidrig hält und die Besetzung und das seinerzeit abgehaltene Referendum nicht anerkennt. "Die Türkei unterstützt nachdrücklich die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und wird die Lage auf der Halbinsel weiterhin aufmerksam beobachten und auf der Tagesordnung behalten, wobei sie der Situation der Krimtataren besondere Aufmerksamkeit widmen wird", heißt es weiter.

+++ 09:33 Ukrainische Drohnenattacken sorgen für Billionenverlust russischer Ölkonzerne +++

Die Verluste russischer Ölkonzerne durch ukrainische Drohnenangriffe belaufen sich auf mehr als 1 Billion Rubel (10,9 Mrd. Euro). Dies teilt Jewgeni Borowikow, stellvertretender Generaldirektor des Versicherungsmaklers Mains, der russischen Wirtschaftszeitung "Kommersant" mit, wie die "Moscow Times" berichtet. Die direkten Verluste der Branche belaufen sich auf über 100 Milliarden Rubel (1,09 Mrd. Euro), der Hauptteil resultiert demnach aus entgangenen Gewinnen und indirekten Verlusten. Unter Verluste fällt etwa die Zerstörung der Infrastruktur durch Drohnen als auch die damit verbundenen finanziellen Verluste der Unternehmen im Öl- und Gassektor. Im Jahr 2025 wurden 120 Angriffe auf Anlagen der russischen Ölindustrie registriert. Zwei Drittel der Angriffe richteten sich gegen Ölraffinerien. Zudem wurden Öl- und Gasfelder, Pipelines und Tanker angegriffen. Aufgrund anhaltender Angriffe sanken die Öllieferungen per Pipeline an russische Raffinerien laut Berechnungen von Argus zum Jahresende auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren von 228,34 Millionen Tonnen.

+++ 09:00 Russland überzieht Kiew mit großer Drohnenattacke +++

Bei einem seltenen russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind mehrere Explosionen zu hören gewesen. Berichten zufolge fängt die ukrainische Flugabwehr zahlreiche russische Geschosse ab, Rauchwolken steigen über Kiew auf. Einwohner suchen mitten in der Hauptverkehrszeit Schutz. "Trümmer einer Drohne" seien "mitten im Zentrum der Hauptstadt herabgefallen", teilt Bürgermeister Vitali Klitschko noch während des Angriffs mit. Es seien vorerst keine Angaben über Verletzten bekannt, auch seien keine Brände ausgelöst worden. Die ukrainische Luftwaffe warnt derweil vor einem Objekt, das mit hoher Geschwindigkeit aus dem an Russland grenzenden Norden des Landes auf Kiew zusteuere. 

+++ 08:34 Russland beschießt die Ukraine - Ölteppich bedroht nun Wasserversorgung Moldaus +++

Ein russischer Angriff auf das Wasserkraftwerk am Dniester im ukrainischen Nowodnistrowsk gefährdet die Wasserversorgung Moldaus. "Durch den russischen Angriff auf das Wasserkraftwerk Nowodnistrowsk in der Ukraine ist Öl in den Fluss Nistru gelangt, wodurch die Wasserversorgung Moldawiens gefährdet ist", schreibt Präsidentin Maia Sandu auf X. Demnach haben die moldauischen Behörden Umweltalarm ausgerufen und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen. "Russland trägt die volle Verantwortung", betont Sandu. Der Umweltalarm wurde zunächst für 15 Tage ausgerufen, und in mehreren Ortschaften wurde die Wasserversorgung vorübergehend eingeschränkt.

+++ 08:02 Die Ukraine hilft im Nahen Osten - Selenskyj erhofft sich eine Gegenleistung +++

Die Ukraine erhofft Geld und Technologie als Gegenleistung für ihre Unterstützung von Ländern im Nahen Osten, die bei der Abwehr iranischer Kamikaze-Drohnen auf ihr Fachwissen zurückgegriffen hätten, erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj. Zuvor hatte Kiew Spezialisten in die Region entsandt. Selenskyj teilt Reportern mit, dass drei Teams in den Nahen Osten entsandt worden seien, um fachliche Begutachtungen durchzuführen und zu demonstrieren, wie Drohnenabwehrsysteme funktionieren sollten. Anfang dieser Woche sagte er, dass Teams nach Katar, in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und nach Saudi-Arabien sowie zu einem US-Militärstützpunkt in Jordanien entsandt worden seien. Die Golfstaaten haben große Mengen an Flugabwehrraketen eingesetzt, um den iranischen Shahed-Drohnen entgegenzuwirken. Die Kosten dafür sind immens, der Preis für iranische Drohnen ist hingegen deutlich geringer. Aus diesem Grund suchen Golfstaaten nach günstigeren Alternativen. 

+++ 07:31 Russland: Haben mehr als 100 ukrainische Drohnen abgewehrt +++

Russland wehrt nach eigenen Angaben am Wochenende einen großen ukrainischen Luftangriff mit mehr als 100 Drohnen auf die Hauptstadt Moskau ab. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin spricht von mehr als 100 abgeschossenen Drohnen binnen zwei Tagen. Allein in der Nacht auf Montag seien über der Region Moskau 53 Drohnen abgefangen worden, meldet die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Vertreter des Verteidigungsministeriums. Dennoch wurde an den Moskauer Flughäfen der Flugbetrieb zeitweise eingeschränkt, wie die russische Luftfahrtbehörde mitteilt.

+++ 06:59 Kiew: Weitere 760 russische Soldaten verwundet oder getötet +++

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs werden bei Kämpfen in der Ukraine am Sonntag 760 russische Soldaten verwundet oder getötet. So heißt es im morgendlichen Bericht. Die Gesamtzahl seit Beginn der russischen Invasion steig damit auf knapp 1,28 Millionen. Zudem seien zwei weitere gepanzerte Fahrzeuge und 19 Artilleriesysteme zerstört worden, so der Generalstab. 

+++ 06:32 Rheinmetall will Iveco-Militärtrucks übernehmen - Anderer Deal sorgt für Verzögerung +++

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall bereitet sich Berichten zufolge darauf vor, die Produktion der italienischen Iveco-Militärlastwagen zu übernehmen. Da das Unternehmen bereits vergleichbare Fahrzeuge unter der Marke RMMV herstellt, käme ein solcher Schritt faktisch einer Übernahme eines Konkurrenten gleich. Laut Reuters, das sich auf Äußerungen von Rheinmetall-Chef Armin Papperger beruft, besteht bereits eine grundsätzliche Vereinbarung mit Leonardo. Der Prozess verzögert sich jedoch derzeit, da die Verhandlungen noch nicht beginnen können. Der Grund dafür ist, dass Leonardo die Übernahme der Verteidigungssparte von Iveco, nämlich Iveco Defence Vehicles (IDV), noch nicht abgeschlossen hat. Der zivile Teil von Iveco soll unterdessen an die indische Tata-Gruppe verkauft werden. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2026 erwartet; danach könnte Rheinmetall Verhandlungen mit Leonardo aufnehmen. 

+++ 05:57 Bericht: Ukrainische Drohnen treffen russisches Öllager +++

Ukrainische Drohnen haben in der Nacht laut einem Medienbericht ein russisches Öldepot in Labisnk angegriffen. Das schreibt die Onlinezeitung "Kyiv Independent" unter Berufung auf den Telegramkanal Exilenova Plus. Davor habe das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass es am späten Abend 28 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgeschossen habe.

+++ 04:49 Niederländischer Regierungschef Jetten und Merz beraten über Unterstützung der Ukraine +++

Der neue niederländische Ministerpräsident Rob Jetten kommt am heutigen Montag zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz wird ihn mit militärischen Ehren am Bundeskanzleramt empfangen. Anschließend wollen Merz und Jetten nach Angaben der Bundesregierung über außen- und europapolitische Fragen sprechen, unter anderem über die weitere Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland.

+++ 03:18 Bericht: Elf Jahre Haft wegen angeblicher Unterstützung der ukrainischen Armee +++

Russische Behörden im besetzten Teil von Saporischschja haben laut einem Medienbericht eine Frau wegen angeblicher Unterstützung der ukrainischen Armee zu elf Jahren Haft verurteilt. Das meldet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den Menschenrechtsbeauftragten der ukrainischen Regierung, Dmytro Lubinets. Demnach ist die Frau 68 Jahre alt. Sie soll Geld überwiesen haben, um die ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen. 

+++ 01:48 Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato +++

Eine ausbleibende Unterstützung der USA durch Nato-Verbündete in der Straße von Hormus wäre US-Präsident Donald Trump zufolge "sehr schlecht" für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses. "Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der Nato", sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times". Die US-Regierung habe die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt, erklärte Trump. Er erwarte daher Hilfe von den europäischen Verbündeten Washingtons in der vom Iran de facto gesperrten Straße von Hormus.

+++ 00:46 Ukraine spannt weitere Anti-Drohnen-Netze über wichtige Straßen +++

Die Ukraine plant offenbar, weitere Drohnenschutznetze zu errichten. Das schreibt die Onlinezeitung "Kyiv Independent" unter Berufung auf den Vize-Ministerpräsidenten Oleksiy Kuleba. Demnach werden die Netze auf einer Strecke von rund 600 Kilometern über wichtige Straßen gespannt, die etwa zur Evakuierung verwundeter Soldaten genutzt werden. 

+++ 23:12 Außenminister beraten über Ukraine-Hilfen +++

Die Außenminister der EU-Staaten kommen an diesem Montag zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs zu einem persönlichen Treffen in Brüssel zusammen. Ein Thema des Treffens ist auch die Lage im Ukraine-Krieg und dabei insbesondere die ungarische Blockade milliardenschwerer Finanzhilfen für das von Russland angegriffene Land. Auf das Darlehen in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro hatten sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten eigentlich bereits im Dezember des vergangenen Jahres geeinigt. Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine bis Ende 2027 decken und dem Land eine Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland ermöglichen. Ungarn hat nun aber ein Veto gegen einen notwendigen EU-Beschluss für das Darlehen eingelegt und will es erst zurücknehmen, wenn der Konflikt um unterbrochene russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline beigelegt ist. 

+++ 22:00 Selenskyj: Putin gewinnt an Selbstvertrauen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert insbesondere von den USA, mehr Druck auf Russland auszuüben. "Die Situation rund um den Iran bringt ihm zusätzliches Geld ein", schreibt Selenskyj auf X. Dies sei sehr gefährlich. "Es gibt Putin mehr Selbstvertrauen, dass er den Krieg [gegen die Ukraine] weiterführen kann."

+++ 20:58 Moskauer Prozess gegen deutschen Bildhauer neigt sich Ende zu +++

Das umstrittene Strafverfahren der russischen Justiz gegen den deutschen Bildhauer Jacques Tilly unter anderem wegen Beleidigung von Kremlchef Wladimir Putin geht an diesem Montag um 13.30 Uhr (Ortszeit, 11.30 Uhr MEZ) in Moskau weiter. Erwartet werden Plädoyers und eventuell auch ein Urteil. Vorgeworfen wird Tilly, gegen den in Abwesenheit verhandelt wird, vor allem Verunglimpfung der russischen Staatsorgane, zu denen neben Putin als Oberbefehlshaber der Streitkräfte auch Soldaten gehören. Tilly ist bekannt für bissig-satirische Mottowagen beim Rosenmontagszug in Düsseldorf und hat sich dabei mehrfach kritisch mit dem von Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine auseinandergesetzt. Besonders ein Wagen im Jahr 2024 hat Ärger in Moskau ausgelöst: Figuren von Putin in Uniform und dem vor ihm knienden Patriarchen Kirill beim homosexuellen Oralverkehr.

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