Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 13:20 Russland beklagt Todesopfer in Belgorod +++

24.08.2026, 00:01 Uhr

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Region Belgorod sind nach lokalen Angaben zwei Menschen getötet worden. Zwei weitere Personen wurden demnach verletzt, wie die Regionalregierung bei Telegram mitteilt.

+++ 12:50 Ukraine meldet Treffer auf russische Rüstungsfabrik +++

Das ukrainische Militär hat in der Nacht nach eigenen Angaben eine Rüstungsfabrik in der Region Rostow angegriffen und dabei einen Brand ausgelöst. In dem Kamensky-Werk werden Raketentreibstoff, Munition und Raketensysteme hergestellt, wie der ukrainische Generalstab bei Telegram mitteilt.

+++ 12:19 Selenskyj macht Fedorow schweren Vorwurf zu Starlink +++

Falsche Angaben aus dem ukrainischen Verteidigungsministerium unter dem inzwischen geschassten Minister Fedorow haben Präsident Selenskyj nach dessen Angaben in Schwierigkeiten mit US-Präsident Trump gebracht. Selenskyj äußerte sich am Wochenende erstmals näher zu dem Streit mit Fedorow, dessen Entlassung zu Massenprotesten geführt hatte. Selenskyj erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur AP nun, sein Verteidigungsministerium habe ihm mitgeteilt, Musks Unternehmen SpaceX habe einer Starlink-Nutzung über russischem Territorium zugestimmt, um präzise Angriffe in großer Entfernung durchzuführen. Dies habe Selenskyj Trump persönlich mitgeteilt. Trump habe ihm jedoch später erklärt, Musk habe den Vorschlag abgelehnt. Der US-Präsident habe Selenskyj vorgeworfen, ihn getäuscht zu haben. Das ukrainische Verteidigungsministerium habe daraufhin auf Nachfrage erklärt, Musk habe den Vorschlag "möglicherweise" abgelehnt.

+++ 11:54 Russland attackiert Tanker und Hafen +++

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für ukrainische Truppen in der Nähe von Odessa getroffen. Das Schiff habe sich im Hafen von Piwdennyj befunden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem seien Anlagen der Hafeninfrastruktur getroffen worden, die zum Entladen und Lagern von militärischen Gütern genutzt würden. Russland greift oft Hafeninfrastruktur in Odessa und Umgebung an, was den für Öl- und Getreideexporte wichtigen Schiffsverkehr im Schwarzen Meer beeinträchtigt. Der örtliche Gouverneur meldet in Odessa aktuell zudem große Feuer in zwei Baumärkten und fünf Verletzte.

+++ 11:27 Kiew feiert Unabhängigkeit - Putin droht mit Vergeltung +++

Der 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine wird groß und mit zahlreichen Gästen gefeiert. Während Kiew mit neuen Zusagen für finanzielle Hilfen und weitere Waffenlieferungen rechnen kann, droht Präsident Putin mit weiteren Angriffen. ntv-Reporter Jürgen Weichert berichtet:

+++ 11:04 Selenskyj: Ukraine macht russische Soldaten "zu Dünger" +++

Der ukrainische Präsident nutzt seine Rede an die Nation zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit für eine Kampfansage an Russlands Präsidenten. Russland müsse durch die Einheit der internationalen Gemeinschaft in die Knie gezwungen werden, sagte Selenskyj in einem 20-minütigen Video. Er kündigte darin weiteren Widerstand gegen Putins Krieg an. Dieser habe Russland groß machen wollen - heute gebe es lange Schlangen an den Tankstellen. Seine Soldaten würden von Kiews Armee auf dem Schlachtfeld "zu Dünger" gemacht.

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+++ 10:40 Neuer britischer Premier in Kiew - erste Auslandsreise +++

Der neue britische Premierminister Andy Burnham ist in der Ukraine angekommen, wo er an den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes teilnimmt. Es ist seine erste Auslandsreise im Amt. Burnham soll vor Ort zudem ein Treffen der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine leiten, an dem per Videoschalte auch Bundeskanzler Friedrich Merz teilnehmen soll.

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Andy Burnham nach einer Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten. (Foto: via REUTERS)

+++ 10:17 Ukraine meldet Treffer auf russische Schiffe und Kampfjet +++

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht ein russisches Kampfflugzeug vom Typ MiG-29 sowie zwei russische Schiffe im Schwarzen Meer getroffen. Bei den Schiffen handelt es sich demnach um einen Tanker und einen Massengutfrachter, wie der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, bei Telegram mitteilt.

+++ 09:46 Video zeigt massive Attacken auf russischen Online-Händler Ozon +++

Eine ukrainische Drohne schlägt am Morgen in ein Ozon-Lager in Dagestan ein, kurz darauf folgt ein weiterer Treffer. Seit dem Wochenende werden mehrere Standorte des russischen Onlinehändlers attackiert. Die Ukraine will damit Logistik und Wirtschaft treffen - und verweist auf militärisch nutzbare Güter:

+++ 09:15 EU gibt weitere Milliarden für Ukraine frei +++

Die EU-Kommission gibt weitere Finanzhilfen in Höhe von 6,1 Milliarden Euro für die Ukraine frei. Das Geld ist für den Kauf neuer Verteidigungssysteme wie Flugabwehr, Raketen, Munition und Radargeräte bestimmt. "Da Russland seine Angriffe intensiviert, verstärken wir unsere Anstrengungen, um der Ukraine beim Schutz ihrer Bevölkerung und bei der Verteidigung ihres Luftraums zu helfen", erklärt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

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+++ 08:53 Nordkorea will offenbar tatsächlich weitere Soldaten schicken +++

Nordkorea bereitet nach südkoreanischen Erkenntnissen die Entsendung weiterer Truppen nach Russland vor. Es gebe jedoch keine Anzeichen dafür, dass eine solche Verlegung unmittelbar bevorstehe, teilt das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte Russland vor gut zwei Wochen vorgeworfen, den Kriegseinsatz Zehntausender nordkoreanischer Soldaten vorzubereiten. Demnach sollten 30.000 bis 50.000 Nordkoreaner auf russischem Territorium stationiert werden. Die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, hatte Selenskyjs Angaben zurückgewiesen. 2024 entsandte Nordkorea rund 14.000 Soldaten, um an der Seite Russlands in der Grenzregion Kursk zu kämpfen.

+++ 08:29 Wadephul will neuen diplomatischen Anlauf nehmen +++

Bundesaußenminister Johann Wadephul will nach eigenen Angaben im Lauf des Tages mit seinem US-Kollegen Marco Rubio telefonieren und ihm Eindrücke seiner jüngsten Reise in die Ukraine schildern. Er wolle Rubio bitten, persönlich aktiv zu werden, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Die US-Diplomatie sei in dieser Hinsicht bisher im Wesentlichen in den Händen der US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff gewesen. "Möglicherweise kann ich ihn (Rubio) selber auch veranlassen, dort noch mehr zu machen, aber wir werden auch auf anderen Wegen versuchen, jetzt Gespräche anzustoßen." Es gebe eine Reihe anderer Länder wie die Türkei, viele Golfstaaten und Ägypten, die "einen engeren Gesprächskontakt als praktisch alle Europäer zu Russland haben". Mit diesen Ländern spreche die Bundesregierung. Es sei an der Zeit, diplomatisch einen neuen Anlauf zu nehmen.

+++ 08:04 Sprengstoff-Drohne in Leipzig macht den Deutschen Sorgen +++

Die Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle Anfang August hat nicht nur Politiker und Sicherheitsbehörden aufgeschreckt - die Bevölkerung macht sich Sorgen. Eine Mehrheit von 63 Prozent der Bundesbürger ist laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov mit Blick auf den Vorfall besorgt. Lediglich neun Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage antworteten auf die Frage, ob und wenn ja, wie sehr sie der Drohnen-Fund besorgt mache, mit "überhaupt nicht besorgt". 22 Prozent der Befragten entschieden sich für die Antwortvariante "wenig besorgt". Zwischen dem 14. August und vergangenem Montag wurden knapp 2.100 Wahlberechtigte befragt.

+++ 07:31 Russischer Online-Händler Ozon beklagt Verletzte +++

Der zweitgrößte russische Online-Händler Ozon bestätigt weitere Drohnenangriffe auf seine Standorte. In einem Logistikzentrum in Machatschkala in Dagestan sei ein Feuer ausgebrochen, teilt Ozon am Morgen mit. "Nach vorläufigen Informationen gibt es mehrere Verletzte", deren Leben jedoch nicht in Gefahr sei. Daneben wuden demnach Standorte in Adygeysk bei Krasnodar and Newinnomyssk bei Stawropol "wegen der Bedrohung durch Drohnenangriffe evakuiert". Zuvor hatte Ozon bereits einen Großbrand in einem Logistikzentrum in der Stadt Krasnodar gemeldet.

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+++ 06:55 Ukraine will mehrere Ozon-Standorte getroffen haben +++

Die dritte Nacht in Folge hat die Ukraine den russischen Online-Händler Ozon attackiert, wie Kyiv Independent berichtet. Mehrere Logistikzentren wurden unbestätigten Berichten zufolge getroffen: in den Regionen Dagestan, Krasnodar und Stawropol. Ozon ist der größte Konkurrent von "Russlands Amazon" Wildberries, das ebenfalls regelmäßig unter Beschuss steht.

+++ 06:24 Russland meldet getötete und verletzte Kinder +++

In der südrussischen Stadt Krasnodar sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs zwei Kinder durch herabstürzende Drohnentrümmer ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen, darunter sieben Kinder, seien verletzt worden, als die Trümmerteile in der Nacht eine private Kindertagesstätte trafen, teilt Gouverneur Weniamin Kondratjew bei Telegram mit. Zudem stürzten Trümmer auf Wohnhäuser und lösten einen Brand in Lagerhallen aus.

+++ 06:02 EU will "Druck erhöhen, bis Russland Töten beendet" +++

Die EU sichert der Ukraine zum Nationalfeiertag fortgesetzte Hilfe zu. "Wir werden die Ukraine weiter so lange und so umfassend wie nötig unterstützen", sagt Ratspräsident António Costa vor den heutigen Feierlichkeiten in Kiew. Bereits in den vergangenen viereinhalb Kriegsjahren habe man mehr als 220 Milliarden Euro mobilisiert. Zugleich droht Costa Kremlchef Wladimir Putin mit neuen Sanktionen. "Wir werden den Druck erhöhen, bis Russland das Töten beendet, ernsthaften Friedenswillen zeigt und an den Verhandlungstisch kommt", sagt der frühere portugiesische Regierungschef. In diesem Sommer sehe man deutlicher als je zuvor, dass der Krieg Russlands Ressourcen aufzehre.

+++ 05:42 Großbritannien unterstützt Kiew bei Produktion von Langstreckenraketen +++

Der britische Premierminister Andy Burnham kündigt vor seinem Antrittsbesuch in der Ukraine Unterstützung für die dortige Produktion von Langstreckenraketen an. "Die Sicherheit der Ukraine ist unsere Sicherheit", erklärt Burnham. Großbritannien erlaube dem europäischen Raketenhersteller MBDA, geheime Informationen über britische Bauteile des Marschflugkörpers Scalp weiterzugeben, teilt Burnhams Büro mit. Dies solle Frankreich und der Ukraine helfen, lokale Produktionslinien für die Waffe aufzubauen. Burnham wird in Kiew unter anderem mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammentreffen und eine Sitzung der sogenannten Koalition der Willigen leiten, einer Gruppe von Unterstützerstaaten der Ukraine.

+++ 04:47 Großbrand nach Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum in Südrussland +++

Nach einem Drohnenangriff ist in einem Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Ozon in der südrussischen Stadt Krasnodar ein Großbrand ausgebrochen. Der Betrieb sei eingestellt worden, teilt das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Nach vorläufigen Erkenntnissen gebe es keine Opfer. 

+++ 02:56 JU und Jusos streiten über Wehrpflicht +++

Die Jugendorganisationen von Union und SPD streiten über die Wehrpflicht. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Johannes Winkel, sagt der "Rheinischen Post": "Wächst die Bundeswehr nicht wie gesetzlich vorgesehen, muss der verpflichtende Wehrdienst im Folgejahr kommen. Wenn 2027 der Aufwuchs auf 190.000 Soldaten verfehlt wird, muss ab Juli 2028 die Pflicht greifen, ohne weitere Hintertüren." Mit Blick auf den derzeit freiwilligen Wehrdienst und den Rekrutierungsfragebogen, den junge Männer ausfüllen müssen, betont er: "Von Fragebögen lässt sich Putin nicht beeindrucken." Die Jusos pochen wiederum auf die Freiwilligkeit. "Dienstpflicht-Schreihälse wollen es sich bloß einfach machen", kritisiert der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer. Er weist darauf hin, dass die Bundeswehr mit rund 186.700 Soldatinnen und Soldaten ihr Personalziel für 2026 freiwillig erreicht habe. "Attraktive Arbeitsbedingungen sind der beste Hebel dafür, dass junge Menschen sich freiwillig für diesen Dienst entscheiden", betont er.  

+++ 01:58 Drei Tote bei russischem Angriff nahe ukrainischer Stadt Charkiw +++

Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine wurden nach Angaben des regionalen Gouverneurs drei Menschen getötet. Rettungskräfte hätten acht Personen geborgen und in Sicherheit gebracht, von denen einige verletzt seien, teilt Gouverneur Oleh Synjehubow über den Nachrichtendienst Telegram mit. Die Suche nach weiteren möglichen Opfern dauere an.

+++ 00:58 Russland wehrt Drohnenangriff auf Industriegebiet in Stawropol ab +++

Russland wehrt nach Angaben des örtlichen Gouverneurs einen Drohnenangriff auf ein Industriegebiet in der Stadt Newinnomyssk in der südlichen Region Stawropol ab. Dies teilt Gouverneur Wladimir Wladimirow über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Newinnomyssk ist unter anderem ein wichtiges Zentrum der russischen Chemieproduktion.

+++ 23:35 Russischer Raketenbau: Selenskyj fordert EU-Sanktionen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in den vergangenen Wochen wiederholt um dringende Lieferung von Patriot-Raketen gebeten, da die ukrainischen Bestände aufgebraucht sind. Patriots sind bisher das einzige Mittel zur Raketenabwehr. Beim Treffen baltischer und nordischer Staaten zum Tag der Staatsflagge der Ukraine in Kiew forderte Selenskyj erneut Hilfe der Verbündeten: "Sie alle wissen sehr gut, was derzeit in der Ukraine geschieht, kennen alle Details und wissen auch, was Russland für diesen Herbst vorbereitet und - was noch wichtiger ist - was es für diesen Winter vorbereitet", sagte er. Er hob den Bedarf an Flugabwehrraketen hervor. "Jede Rakete rettet Leben." Zugleich forderte er ein Sanktionspaket auf EU-Ebene, mit dem der Bau von ballistischen Raketen in Russland erschwert werden sollte. Nach ukrainischen Erkenntnissen verwenden russische Rüstungsfirmen für diese Waffen weiter wichtige Bauteile aus westlichen Ländern.

+++ 22:16 Ukraine-Unterstützer beraten zu Russland-Sanktionen - auch Merz dabei +++

Am 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine beraten Staats- und Regierungschefs der sogenannten Koalition der Willigen am Montag über die weitere Unterstützung der Ukraine. Nach Angaben eines EU-Vertreters werden rund zehn Teilnehmer für das Treffen nach Kiew reisen, unter ihnen EU-Ratspräsident António Costa. Die übrigen Teilnehmer werden dem Treffen virtuell zugeschaltet. Ausgerichtet werden die Beratungen vom neuen britischen Premierminister Andy Burnham sowie Bundeskanzler Friedrich Merz und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Bei dem Treffen wollen die Staats- und Regierungschefs weitere Sanktionen gegen Russland abstimmen sowie über Sicherheitsgarantien für Kiew beraten, wie der Élysée-Palast mitteilt.

+++ 21:29 Norwegische Regierung verspricht Kiew Milliardenhilfe für Armee +++

Die Staats- und Regierungschefs der nordischen und baltischen Staaten sind zu einem Solidaritätsbesuch nach Kiew gereist. Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Störe sagt der Ukraine während des Besuchs für das kommende Jahr Unterstützung in Höhe von neun Milliarden Dollar zu - rund 7,7 Milliarden Euro. Der Großteil der Hilfe werde an die ukrainische Armee gehen, erklärt die norwegische Regierung.

+++ 20:27 Selenskyj weist Verwicklung in Nord-Stream-Sprengung zurück +++

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj keine Rolle bei der Zerstörung der Nord-Stream-Gaspipelines gespielt. Das Land kooperiere bei den Ermittlungen. "Die Ukraine hat sich nie offiziell an Operationen zur Sprengung der Nord-Stream-2-Pipeline beteiligt", sagt Selenskyj vor Journalisten in Kiew. Die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und 2 zwischen Russland und Deutschland wurden im September 2022 durch Explosionen beschädigt. Derzeit befinden sich zwei ukrainische Verdächtige wegen des Verdachts der Mitwirkung in Untersuchungshaft. 

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