Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 14:55 Nato-Generalsekretär Rutte äußert sich zu Irans Raketendrohung +++

23.03.2026, 00:01 Uhr

Im Interview mit dem US-Sender CBS lobt Nato-Generalsekretär Rutte das Vorgehen der USA unter Präsident Trump im Iran. Er handele so, "um die ganze Welt sicherer zu machen", so Rutte. Einen Großteil von Europas Politikern sehe er daher auf Linie mit Trump und den USA. Der Iran sei "kurz davor" Raketen mit einer Reichweite von bis zu 4000 Kilometern zu besitzen, warnt Rutte.

+++ 14:08 Iranisches Außenministerium: Forderungen an Washington richten +++

Das iranische Außenministerium hat nach Angaben von staatlichen Medien bestätigt, es gebe "keinen Dialog" zwischen Teheran und Washington. Es gebe Initiativen von Ländern der Region, um Spannungen abzubauen, die iranische Antwort auf diese Initiativen sei: "Wir sind nicht die Partei, die diesen Krieg begonnen hat, und all diese Forderungen sollten an Washington gerichtet werden", erklärte das Ministerium laut dem staatlichen Sender IRIB.

+++ 13:30 Iranische Agenturen dementieren Kontakte zwischen Teheran und den USA +++

Zwischen dem Iran und den USA gibt es der iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge keine direkten oder indirekten Kontakte. Die Agentur beruft sich dabei auf einen Insider. Auch von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim kommt unter Berufung auf Kreise der iranischen Führung eine ähnliche Meldung. Es gebe keine Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA, schreibt Tasnim. Der Iran werde sich weiter verteidigen, in der Straße von Hormus werde es keine Bedingungen wie vor dem Krieg geben und die Energiemärkte würden in Aufruhr bleiben. US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor von "produktiven" Gesprächen mit der Regierung in Teheran gesprochen.

+++ 13:08 Iranische Staatsmedien sprechen von "Rückzieher" Trumps +++

Die staatlichen iranischen Medien stellen US-Präsident Donald Trumps Entscheidung, seine Frist für Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur nach Gesprächen mit Teheran zu verschieben, als "Rückzieher Trumps" dar.

+++ 12:57 Militär: In Auto verbrannter Israeli starb durch "fehlgeleitetes israelisches Geschoss" +++

Die israelische Armee meldet, ein fehlgeleitetes israelisches Artilleriegeschoss sei für den Tod eines 60-Jährigen in der nördlichen Grenzgemeinde Misgav Am verantwortlich gewesen und nicht wie zuerst angenommen ein Angriff der Hisbollah. Das berichtet die "Times of Israel". Eine Untersuchung ergab demnach "mehrere schwerwiegende Probleme und operative Fehler" bei der Planung und dem Abfeuern der Artilleriegeschosse. Der Mann war in seinem Auto getroffen worden und bei lebendigem Leibe verbrannt.

+++ 12:41 Reporterin schildert "heftige Kämpfe" im Libanon - Autobahnbrücke zerstört +++

ntv-Reporterin Nadja Kriewald berichtet aus Beirut von der israelischen Offensive im Libanon. Sie spricht von "heftigen Kämpfen", schildert Fluchtbewegungen und verwaiste Viertel, erzählt von einer Autobahnbrücke, die israelische Streitkräfte gesprengt haben.

+++ 12:19 Trump verschiebt Angriffe auf iranische Kraftwerke um fünf Tage +++

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Pentagon anzuweisen, jegliche militärische Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für fünf Tage auszusetzen. Die Aussetzung sei aber vom Erfolg laufender Treffen und Gespräche abhängig, teilte Trump mit. In den beiden vergangenen Tagen habe es gute und produktive Gespräche mit dem Iran gegeben. Ursprünglich hatte Trump Teheran ein Ultimatum gesetzt, bis zur Nacht auf Dienstag die Straße von Hormus zu öffnen - andernfalls wollte er Irans Kraftwerke zerstören lassen.

+++ 12:10 Iran droht Investoren - US-Staatsanleihen "mit dem Blut der Iraner getränkt" +++

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Ghalibaf hat internationale Investoren und Finanzinstitute gewarnt, auch sie könnten als legitime Ziele Teherans gelten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Fars. Ghalibaf bezeichnete US-Staatsanleihen demnach als Instrumente, die "mit dem Blut der Iraner getränkt" seien, und erklärte, der Kauf oder das Halten solcher Anleihen komme einer direkten Unterstützung von Angriffen auf das Leben und das Territorium der Iraner gleich. Ghalibaf warnte, der Iran überwache Portfolios von Investoren.

+++ 11:59 Libanesische Rettungskräfte: Werden von Israel gezielt angegriffen +++

Das israelische Militär gehe mit seinen Angriffen im Libanon immer wieder gezielt gegen medizinische Hilfskräfte vor. Das beklagen diese gegenüber dem britischen "Guardian", das kritisiert auch Amnesty International in einem Schreiben. Israel attackiere medizinische Hilfseinrichtungen und Einsatzkräfte, die Ersthilfe leisten.

+++ 11:44 Revolutionsgardist schließt Kapitulation aus - wäre "Erniedrigung" +++

Die Islamische Republik werde sich niemals ergeben, wird Abdullah Hadschi-Sadeghi, ein religiöser Vertreter der iranischen Revolutionsgarden von der Nachrichtenagentur Tasnim zitiert. "Wir sind in einer Schule erzogen worden, die Kapitulation als Erniedrigung betrachtet", so Hadschi-Sadeghi.

+++ 11:24 China warnt vor "unkontrollierbarer Situation" durch Trumps Ultimatum +++

China hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an den Iran zur Öffnung der wichtigen Straße von Hormus vor einer weiteren Eskalation gewarnt. "Sollte sich der Krieg ausweiten und die Lage sich erneut verschlechtern, könnte die gesamte Region in eine unkontrollierbare Situation stürzen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Lin Jian vor Journalisten.

+++ 11:08 Starmer sieht keine Bedrohung des britischen Festlands durch Iran +++

Der britische Premierminister Keir Starmer sieht derzeit keine Bedrohung für das britische Festland durch den Iran. "Es gibt keine Einschätzung, dass wir in dieser Weise ins Visier genommen werden", sagt Starmer mit Blick auf entsprechende Untersuchungen. Am Wochenende hatte es Berichte gegeben, wonach der Iran zwei ballistische Raketen auf den US-amerikanisch-britischen Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert habe.

+++ 10:51 Japan will Iran nicht um Erlaubnis für Tanker-Passage bitten +++

Die japanische Regierung will den Iran nicht um Erlaubnis für die Durchfahrt von Öltankern durch die Straße von Hormus bitten. Auf die Frage, ob die Regierung den Iran auffordern werde, japanische Schiffe die Straße von Hormus passieren zu lassen, sagte der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi am Sonntag dem Fernsehsender Fuji Television, dass Tokio dies "momentan" nicht in Betracht ziehe.

+++ 10:27 Jäger: "Trump verwirrt sich selbst" +++

US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende mit der Zerstörung iranischer Kraftwerke gedroht, sollte der Iran nicht innerhalb  von 48 Stunden die Straße von Hormus freigeben. Dieses Ultimatum sei ein Satz wie viele andere Trumps. "Wir müssen abwarten, ob er etwas bedeutet", sagt Politikwissenschaftler Thomas Jäger: "Und das wissen wir erst, wenn er sich in Handlung umsetzt". Trumps ewiges Hin und Her stifte Verwirrung - nicht nur in den eigenen Reihen.

+++ 10:15 Israel schränkt Flugverkehr wegen Raketengefahr weiter ein +++

Israel schränkt den Flugbetrieb am Ben-Gurion-Flughafen, dem wichtigsten internationalen Flughafen des Landes, weiter ein: Pro Stunde darf nicht mehr als ein Flug starten, und jeder abfliegende Flug darf nicht mehr als 50 Passagiere befördern. Das sagte Verkehrsministerin Miri Regev. Die Entscheidung wurde demnach vor dem Hintergrund der erfolgreichen iranischen Raketenangriffe am Wochenende getroffen. Bisher waren abfliegende Flüge auf 120 Passagiere begrenzt, wobei stündlich zwei Flüge starten durften.

+++ 09:56 Iran wirft Jordanien Beihilfe zu Angriffen vor +++

Teheran hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA seinen "entschiedenen und kategorischen Protest" gegen Jordanien eingelegt. In einem Schreiben an den UN-Generalsekretär habe man sich beschwert, dass der Nachbarstaat die Nutzung seines Hoheitsgebiets und seiner Einrichtungen für Angriffe gegen den Iran zulasse. Dies teilte ein hochrangiger iranischer Diplomat mit. Jordanien beherbergt US-Militärstützpunkte.

+++ 09:30 Ex-US-Sicherheitsbeauftragter: US-Invasion der Insel Kharg wäre "Katastrophe" +++

Es wäre "eine Katastrophe", würden die USA versuchen, die Insel Kharg in der Straße von Hormus einzunehmen. Das sagte der ehemalige oberste Sicherheitsbeauftragte der USA, Joe Kent, der "Washington Post". Kent trat aus Protest gegen die Kriegsbeteiligung der USA zurück und wirbt seitdem bei der Basis von US-Präsident Donald Trump für seinen Anti-Kriegskurs. Ein Einsatz vor der Küste Irans würde laut Kent darauf hinauslaufen, dem Regime "eine Reihe von Geiseln auf einer Insel zu liefern, die sie mit Drohnen und Raketen beschießen können".

+++ 09:06 Iranischer Parlamentssprecher: Israels Luftraum "ungeschützt" +++

Dass es dem israelischen Regime nicht gelungen ist, den iranischen Angriff auf das "streng bewachte Gebiet um Dimona" abzufangen, bedeute "eine neue Phase des Kampfes". Das schrieb Mohammad Ghalibaf, Sprecher des iranischen Parlaments, in einem Beitrag auf X. Israels Luftraum sei "ungeschützt", folgerte Ghalibaf. Die Stadt Dimona liegt in der Nähe eines Kernforschungszentrum.

+++ 08:46 IEA-Chef gibt Deutschlands Atomausstieg Mitschuld an Energiekrise +++

Der Chef der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, kritisiert Deutschland angesichts des Irankriegs für den Atomausstieg. "Die Situation wäre heute nicht so schlimm, wenn Deutschland die Kernkraftwerke noch hätte", sagte Birol der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Bundesrepublik habe mit der Abkehr von der Kernenergie einen riesigen strategischen Fehler begangen. 

+++ 08:33 US-Botschafter: Iran kann Europa mit Raketen erreichen +++

Der Iran habe seine Fähigkeit demonstriert, ballistische Raketen abzufeuern, die große Teile Europas treffen könnten. Das sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Michael Waltz in einem Interview mit Fox News. Waltz erklärte, der Iran habe einen Teil der Entwicklung seiner Raketentechnologie in einem sogenannten Weltraumprogramm erreicht. "Ich glaube nicht, dass irgendjemand erwartet, Iraner auf dem Mond zu sehen", sagte Waltz. Wenn man aber die Erfolge dieses Programms mit einem Atomsprengkopf zusammendenke, werde die Gefahr offensichtlich, die vom Iran ausgehe. "Gott sei Dank wartet Präsident Donald Trump nicht, bis das passiert, um dann zu versuchen, zu reagieren. Er kümmert sich jetzt um das Problem." Am Wochenende hatte Iran eine Insel im Indischen Ozean angegriffen, die rund 4000 Kilometer vom Iran entfernt ist, diese aber nicht getroffen. Unklar ist, wie weit die Raketen wirklich reichten.

+++ 08:08 IEA könnte weitere Ölreserven freigeben +++

Die Internationale Energieagentur (IEA) erwägt die Freigabe weiterer Ölreserven. Man berate sich dazu mit Regierungen in Asien und Europa, sagt IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol. "Falls nötig, werden wir das natürlich tun." Die IEA-Mitgliedstaaten hatten bereits am 11. März die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl beschlossen.

+++ 07:55 Golfstaaten warnen USA vor Angriff auf iranische Kraftwerke +++

Laut informierten Personen haben die arabischen Golfstaaten die US-Regierung gewarnt: Angriffe auf iranische Kraftwerke würden Vergeltungsmaßnahmen des Iran nach sich ziehen und so die Energie- und Wasserversorgungsanlagen der Golfstaaten gefährden. Zudem würde die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Vertreter mehrerer Golfstaaten seien seit Tagen verärgert darüber, dass sie trotz erheblichen Einsatzes von Zeit und Geld keinen Einfluss auf die US-Regierung hätten. Mehrere Versuche arabischer Vertreter, Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA einzuleiten, seien gescheitert, da die Forderungen des Iran zur Beendigung des Krieges zu hoch seien. Dazu gehören demnach Entschädigungszahlungen, Garantien, dass der Krieg nicht wieder aufgenommen wird und die Schließung der US-Militärbasen am Golf.

+++ 07:28 Nato-Sekretär Rutte verspricht Bündnis für Straße von Hormus +++

Eine Gruppe von 22 Staaten, vorwiegend aus der Nato, wird sich nach Aussage von Nato-Generalsekretär Mark Rutte zusammenschließen, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. Großbritannien soll diese multinationale Initiative anführen. Rutte sagte am Sonntag in der CBS-Sendung "Face the Nation": "Es ist nur logisch, dass die europäischen Länder ein paar Wochen brauchten, um zusammenzufinden". Die Gruppe von 22 Ländern bestehe überwiegend aus Nato-Mitgliedern, zusätzlich zu Australien, Bahrain, Japan, Korea, Neuseeland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

+++ 06:59 Zögerliche US-Marine zeigt laut Israelis: "Lage komplizierter als erwartet" +++

Die Zurückhaltung der USA, eigene Schiffe in die Straße von Hormus zu entsenden, deute auf die Komplexität der Lage hin. Mit dieser Aussage zitiert die "Washington Post" israelische Regierungsvertreter. Auch Trumps Bemühungen, die Mission an europäische Verbündete oder China auszulagern, zeuge demnach von der mit ihr verbundenen Gefahr. "Die Tatsache, dass sie nur zögerlich nach Hormus vorstoßen, zeigt, dass die Lage komplizierter ist als erwartet", zitiert die Zeitung zudem einen ehemaligen hochrangigen israelischen Sicherheitsbeamten.

+++ 06:42 Golfstaaten melden nächtliche Angriffe aus dem Iran +++

Mehrere Golfstaaten haben erneut Angriffe auf ihre Territorien gemeldet. Neben Saudi-Arabien waren das die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Abu Dhabi und Bahrain. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erklärte die Streitkräfte des Landes hätten auf "auf eingehende Raketen- und Drohnenbedrohungen aus dem Iran reagiert". Wenige Stunden zuvor hatten die Behörden im emiratischen Abu Dhabi gemeldet, dass ein indischer Staatsbürger durch herabfallende Trümmer eines abgefangenen Marschflugkörpers verletzt worden sei. In Bahrain waren derweil Luftschutzsirenen zu hören. Das bahrainische Innenministerium wies die Bürgerinnen und Bürger des Landes in Onlinediensten auf, "Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben".

+++ 06:21 Revolutionsgarden drohen mit Vergeltungsangriffen auf Kraftwerke Israels +++

Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Vergeltungsangriffen auf Kraftwerke in Israel und auf solche, die US-Stützpunkte in der Region mit Strom versorgen. Das geht aus einer Erklärung hervor. "Wenn ihr die Elektrizität trefft, treffen wir die Elektrizität", heißt es darin. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag gedroht, iranische Kraftwerke anzugreifen, sollte Teheran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen. Zugleich dementierten die Garden, Wasserentsalzungsanlagen in der Region angreifen zu wollen.

+++ 05:58 Iran meldet Toten nach Angriff auf Rundfunkstation +++

Iranischen Staatsmedien zufolge ist bei einem Angriff auf eine Rundfunkstation in Bandar Abbas mindestens ein Mensch getötet worden. Bei dem "völkerrechtswidrigen" Angriff sei einer der Sicherheitsmitarbeiter des Zentrum getötet und ein weiterer Mensch verletzt worden, erklärte der iranische Staatssender Irib. Ziel des Angriffs sei eine Sendeanlage des "Radio- und Fernsehzentrums des Persischen Golfs" im Süden des Iran gewesen.

+++ 05:40 Luftangriff in Urmia: Retter suchen nach Verschütteten +++

Ein Luftangriff hat laut einem Medienbericht Wohnhäuser in der Stadt Urmia im Nordwesten des Iran zerstört. Rettungskräfte suchen nach Menschen unter den Trümmern, meldet die staatsnahe Nachrichtenagentur Nour News. Über mögliche Todesopfer und Verletzte gibt es bislang keine Informationen.

+++ 04:50 Saudi-Arabien meldet Raketenbeschuss +++

Auf die saudische Hauptstadt Riad sind zwei ballistische Raketen abgefeuert worden. Eine sei abgefangen worden, die andere in einem unbewohnten Gebiet niedergegangen, teilt das saudische Verteidigungsministerium mit.

+++ 04:14 Israel: Militär beginnt Angriffswelle auf Teheran +++

Die israelische Armee hat erneut eine "groß angelegte" Angriffswelle auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Die Angriffe zielten auf "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" ab, erklärt die israelische Armee auf Telegram. Iranische Medien berichten von Explosionen und Angriffen in Teheran. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Fars gibt es Luftangriffe in fünf Gebieten.

+++ 03:16 IEA-Chef warnt vor womöglich schwerster Energie-Krise seit Jahrzehnten +++

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnt angesichts des Iran-Kriegs vor der womöglich schwersten Energie-Krise seit Jahrzehnten. Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt "jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren", sagt Birol dem nationalen Presseklub im australischen Sydney. "Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen", fügt er hinzu. Die Blockade der Straße von Hormus nennt Birol eine "große Bedrohung" für die Weltwirtschaft. "Kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben, wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt", sagt er in Sydney. Daher seien globale Anstrengungen erforderlich. "Ich hoffe sehr, dass dieses Problem so bald wie möglich gelöst wird."

+++ 00:32 Libanons Regierungschef: Revolutionsgarden befehligen Hisbollah vor Ort +++

Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon wird in ihrem Krieg gegen Israel nach Angaben des libanesischen Regierungschefs Nawaf Salam von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden befehligt. Die Revolutionsgarden seien "hier präsent und führen leider die Militäroperation im Libanon", sagt Salam in einem Interview mit dem saudiarabischen Sender Al Hadath. "Diese Leute besitzen gefälschte Pässe und sind illegal ins Land gekommen". Der Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern Anfang März sei ebenfalls von den iranischen Revolutionsgarden im Libanon ausgeführt worden.

+++ 23:19 Ein Toter bei Beschuss in Israels Norden +++

Bei Beschuss im Norden Israels ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden. Zwei Fahrzeuge seien in Misgav Am an Israels Grenze zum Libanon ausgebrannt, teilt der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Bei Löscharbeiten sei der leblose Mann auf dem Fahrersitz entdeckt worden. Der Hisbollah-nahe libanesische TV-Sender Al-Manar berichtet, eine Raketensalve sei vom Libanon aus in Richtung Misgav Am abgefeuert worden. Laut einem israelischen Militärsprecher prüft die Armee auch die Möglichkeit, dass der Landwirt durch versehentlichen Eigenbeschuss einer israelischen Artillerieeinheit getötet worden sein könnte. 

+++ 22:25 Luftangriffe auf pro-iranische Miliz im Irak +++

Eine pro-iranische Miliz im Irak ist zum Ziel von Luftangriffen geworden. Bei den Angriffen seien Stellungen des Netzwerks Hasched al-Schaabi südlich von Bagdad attackiert worden, teilen die örtlichen Behörden mit. Verletzt sei niemand.

+++ 22:03 Angriffe auf US-Logistik-Zentrum am Flughafen in Bagdad +++

Neue Angriffe am Flughafen in Bagdad: Diese richten sich nach Angaben eines irakischen Sicherheitsvertreters - wie schon eine Nacht zuvor - gegen ein diplomatisches und logistisches Zentrum der USA am internationalen Flughafen der irakischen Hauptstadt.

+++ 21:31 Schah-Sohn Pahlavi fordert von Trump Umdenken bei Hormus‑Ultimatum +++

Schah-Sohn Reza Pahlavi hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran ein Umdenken gefordert. Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormus überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung im Iran verschonen, fordert Pahlavi bei X. "Das Regime muss demontiert werden, der Iran selbst aber geschützt bleiben."

+++ 20:52 Spanischer Ministerpräsident fürchtet langfristige Energiekrise +++

"Die Welt sollte nicht die Folgen dieses Krieges tragen müssen", mahnt Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez bei X. Die spanische Regierung fordert den Erhalt aller Energieanlagen des Nahen Ostens und die Öffnung der Straße von Hormus. "Wir befinden uns an einem globalen Kipppunkt. Eine weitere Eskalation könnte eine langfristige Energiekrise für die gesamte Menschheit auslösen", warnt Sánchez.

 +++ 20:21 Israel: Kämpfe gegen Iran könnten noch Wochen andauern +++

Das israelische Militär rechnet damit, dass die Kämpfe gegen den Iran und die Hisbollah-Miliz noch Wochen andauern werden. Zu den schweren Treffern iranischer Raketen erklärt ein Militärsprecher, Israel habe zwar mehr als 90 Prozent der anfliegenden Raketen abgefangen, die Luftverteidigung biete jedoch keinen hundertprozentigen Schutz. Derzeit werde untersucht, warum die Abwehrsysteme am Samstagabend iranische Raketen nicht abfangen konnten.

+++ 19:44 Israel geht gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz vor +++

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat die Armee angewiesen, "sofort alle Brücken über den Litani-Fluss zu zerstören, die Terroraktivitäten dienen". So solle verhindert werden, dass Mitglieder der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz und Waffen in den Süden gelangen. Außerdem solle das Militär die Zerstörung von Häusern im libanesischen Grenzgebiet zu Israel beschleunigen, um eine Bedrohung israelischer Grenzorte zu verhindern.

+++ 19:09 Nato-Chef Rutte: Trump macht ganze Welt sicherer +++

Mark Rutte hat die Kritik von Donald Trump an der Nato in einem Interview bei CBS News heruntergespielt. Es sei wichtig, dass die USA militärisch gegen den Iran vorgingen, da die Atom- und Raketenprogramme eine Bedrohung seien. "Er tut dies, um die ganze Welt sicherer zu machen", verteidigt Rutte den US-Präsidenten. Zugleich äußert Rutte Kritik, dass Trump die Verbündeten vor dem Iran-Angriff nicht eingeweiht hat. Mittlerweile seien 22 Länder bereit, "seine Vision umzusetzen", damit der Schifffahrtskanal nutzbar sei.

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