Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 07:21 Bericht: 600.000 Landminen entschärft +++
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs haben Einheiten des Staatlichen Katastrophenschutzdienstes (SES) der Ukraine laut einem Medienbericht eine Fläche von fast 200.000 Hektar (circa 2000 Quadratkilometer) von Landminen geräumt. Das schreibt die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den SES. Demnach haben die Einheiten rund 600.000 Sprengsätze entschärft.
+++ 06:21 Behörden: Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine +++
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind mindestens zwei Menschen getötet und zahlreiche weitere Menschen verletzt worden. In der südöstlichen Region Cherson habe Russland mit "Artillerie, Granatwerfern und Drohnen" angegriffen, erklärte die regionale Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Ein 42-jähriger Mann sei getötet worden, als eine Drohne ein ziviles Fahrzeug getroffen habe. Bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss seien außerdem 16 Menschen verletzt worden. In der nördlich der Hauptstadt Kiew gelegenen Region Tschernihiw habe eine ballistische Rakete Gebäude eines Unternehmens getroffen, erklärte derweil die zuständige Militärverwaltung. Dabei sei mindestens ein Mensch getötet worden.
+++ 05:31 Kreml telefoniert mit Iran: Straße von Hormus "für uns offen" +++
Die Straße von Hormus ist nach Angaben des Kreml-Beraters Juri Uschakow für Russland nicht gesperrt. "Sie ist für uns offen", sagt Uschakow nach Angaben der russischen Agentur Interfax im Staatsfernsehen. Die Agentur Tass berichtet, Außenminister Sergej Lawrow habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert. Themen seien die Lage in Nahost und die Situation in der Straße von Hormus gewesen.
+++ 04:20 Sicherheitsexperte: Putin hat Deutschland im Visier +++
Deutschland sei Putins wahres Angriffsziel, warnt Erkki Koort, Direktor des Instituts für Innere Sicherheit an der Estnischen Akademie für Sicherheitswissenschaften. "Was nützen Angriffe auf die Grenzgebiete zwischen Russland und der Nato, ohne zuvor den strategischen Rücken zu neutralisieren? Und dieser Rücken liegt in Deutschland", zitiert ihn die polnische Zeitschrift "Wprost". Wer die Nato schwächen wolle, müsse ihr logistisches Zentrum treffen, argumentiert der Sicherheitsexperte.
+++ 02:46 Vance reist kurz vor Parlamentswahl zu Ukraine-Kritiker Orban +++
US-Vizepräsident JD Vance wird kurz vor der Parlamentswahl in Ungarn in das osteuropäische Land reisen und Ministerpräsident Viktor Orban treffen. Der Besuch des Stellvertreters von US-Präsident Donald Trump ist für kommenden Dienstag und Mittwoch geplant, wie das Weiße Haus mitteilt. Die Parlamentswahl in Ungarn ist am 12. April. Die US-Regierung hatte schon im Februar Wahlkampfhilfe für Orban geleistet, der im Ukraine-Krieg einen russlandfreundlichen Kurs fährt.
+++ 00:48 Russische Drohnenangriffe rund um Charkiw +++
Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, meldet zahlreiche russische Drohnenangriffe auf seine Stadt. Sie hätten den ganzen Tag angehalten, schreibt Terechow auf Telegram. Demnach gab es Angriffe auf vier Stadtteile der zweitgrößten Stadt der Ukraine. Sie hätten mehrere Brände ausgelöst. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden, darunter ein achtjähriges Mädchen. Nach Behördenangaben schlugen mindestens 20 Drohnen in der Stadt ein. Weiter südlich in der Stadt Saporischschja beschädigten russische Drohnen nach Angaben des dortigen Gouverneurs Iwan Fedorow ein Hochhaus und ein Unternehmen.
+++ 22:51 Melania Trump soll verschleppten ukrainischen Kindern geholfen haben +++
Das Weiße Haus kündigt die Rückkehr von sieben ukrainischen Minderjährigen aus Russland in ihre Heimat an. Die First Lady, Melania Trump, habe sich dafür eingesetzt, heißt es in einer Mitteilung. Demnach war es das vierte Mal, dass sie die Rückkehr von Kindern zu ihren Familien vorangetrieben hat. "Ich bin ermutigt, dass beide Seiten weiterhin zur Zusammenarbeit bereit sind und die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder über diesen abscheulichen Krieg stellen", erklärt sie. Im letzten Jahr wandte sich Melania Trump in einem Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und forderte die Rückkehr ukrainischer Kinder, die während des Krieges nach Russland verschleppt worden waren.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.