Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 16:30 Trump: Iran kann uns mit Straße von Hormus nicht erpressen +++

18.04.2026, 00:01 Uhr

US-Präsident Donald Trump lässt sich nach eigenen Angaben nicht von der iranischen Blockade der Straße von Hormus unter Druck setzen. Teheran gehe seit Jahren so vor - "damit können sie uns nicht erpressen", sagt er vor Journalisten im Weißen Haus. Trump betont, dass beide Seiten weiterhin verhandelten. "Wir führen derzeit sehr gute Gespräche. Es läuft wirklich sehr gut", sagt er. Bis zum Ende des Tages könnte es einige neue Erkenntnisse geben.

+++ 16:00 Israel meldet Angriffe auf Libanon - trotz Waffenruhe +++

Eigenen Angaben zufolge hat das US-Militär 16 iranische Minenleger in der Nähe der Straße von Hormus zerstört. "US-Streitkräfte haben am 10. März mehrere iranische Marineschiffe ausgeschaltet, darunter 16 Minenleger in der Nähe der Straße von Hormus", teilt das US-Zentralkommando auf X mit und fügt ein Video bei, das einige der Angriffe zeigen soll.

+++ 16:00 Israel meldet Angriffe auf Libanon - trotz Waffenruhe +++

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Waffenruhe mit dem Libanon mehrfach mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder angegriffen, die sich im Süden des Nachbarlandes israelischen Soldaten genähert haben sollen. Sie hätten gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen und eine unmittelbare Bedrohung für die Soldaten dargestellt, teilt das Militär mit. Demnach gab es mehrere solcher Vorfälle. Israels Armee sei im Rahmen der Waffenruhe-Vereinbarung dazu berechtigt, sich zu verteidigen, heißt es in der Mitteilung weiter. "Um die Bedrohung zu beseitigen, führte die israelische Luftwaffe gemeinsam mit Bodentruppen präzise Angriffe auf die Terroristen durch." Auch Artilleriefeuer sei eingesetzt worden. Als Reaktion auf die Bedrohungen habe das Militär im Südlibanon auch Anlagen ins Visier genommen, die von der Hisbollah für Angriffe genutzt worden seien. Der arabische Sender Al Jazeera sowie der Hisbollah-Sender Al-Manar melden israelischen Artilleriebeschuss auf mehrere Orte im Südlibanon.

+++ 15:32 Iran: Noch kein Termin für neue Gespräche mit USA +++

Für die nächste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA steht nach iranischen Angaben noch kein Termin fest. "Wir konzentrieren uns nun darauf, den Rahmen für eine Verständigung zwischen beiden Seiten zu finalisieren", sagt der stellvertretende iranische Außenminister Said Chatibsadeh am Rande eines Diplomatentreffens im türkischen Antalya. "Bis wir uns auf den Rahmen geeinigt haben, können wir keinen Termin festlegen." Der Iran wolle keine Gespräche führen, die zum Scheitern verurteilt seien und als Vorwand für eine weitere Eskalation dienen könnten. Die ranghöchsten amerikanisch-iranischen Gespräche seit der Islamischen Revolution von 1979 sind in Islamabad ohne Einigung zu Ende gegangen.

+++ 15:02 US-Armee: Setzen Seeblockade gegen Iran durch +++

Das US-Militär setzt nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Schiffe durch, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen wollen. Seit Beginn der Maßnahme seien 23 Schiffe der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt und seien in Richtung Iran zurückgekehrt, teilt das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit.

+++ 14:36 Macron: Französischer Blauhelmsoldat bei Angriff im Libanon getötet +++

Einen Tag nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel ist ein französischer Blauhelmsoldat bei einem Angriff im Süden des Libanon getötet worden. Drei weitere französische Blauhelmsoldaten seien bei dem Angriff verletzt worden, teilt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X mit. Es deute alles darauf hin, dass die pro-iranische Hisbollah "für diesen Angriff verantwortlich ist".

+++ 14:13 Chamenei droht US-Armee mit vernichtendem Schlag +++

Der oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei droht in einer ihm zugeschriebenen schriftlichen Botschaft der US-Armee mit einem vernichtenden Schlag. Die "tapfere iranische Marine" sei bereit, ihren Feinden "neue Niederlagen" zuzufügen, erklärt Chamenei auf Telegram. Kurz zuvor hatten iranische Kanonenboote nach Angaben einer britischen Behörde auf einen Tanker in der Straße von Hormus geschossen.

+++ 13:43 Warum der Iran die Straße von Hormus wieder schließt +++

Die Erleichterung über die geöffnete Straße von Hormus während der Waffenruhe währt nur kurz. Der Iran gibt bekannt, dass er die Durchfahrt ab sofort wieder blockiert. Trotz zuversichtlicher Töne von US-Präsident Trump bleibt die Situation im Nahen Osten fragil.

+++ 13:20 Britische Behörde: Iranische Boote schießen auf Tanker in Straße von Hormus +++

Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO erhält nach eigenen Angaben Berichte über den Beschuss eines Tankers. Der Vorfall habe sich demnach 20 Seemeilen nordöstlich des Oman ereignet, teilt die Behörde mit. Der Beschuss sei von zwei Kanonenbooten ausgegangen, die in Bezug zu den iranischen Revolutionsgarden stehen sollen. Dem Kapitän des Tankers zufolge eröffneten die Angreifer das Feuer ohne vorherige Warnung über Funk. Das Schiff und seine Besatzung befänden sich aber den Berichten nach in Sicherheit.

+++ 13:07 Reeder: "Sichere Passage durch die Straße von Hormus nicht gewährleistet" +++

Die erneute Schließung der Straße von Hormus zeigt nach Einschätzung der deutschen Reeder, wie fragil und unübersichtlich die Lage ist. "Eine verlässliche und sichere Passage durch die Straße von Hormus ist unter diesen Bedingungen weiterhin nicht gewährleistet", teilte der Verband Deutscher Reeder in Hamburg mit. Reedereien und Besatzungen benötigten stabile und international abgestimmte Rahmenbedingungen. "Ohne belastbare Sicherheitsgarantien kann es keine nachhaltige Normalisierung des Schiffsverkehrs in dieser für den Welthandel zentralen Region geben."

+++ 12:33 Militärexperte Fischer zu Hormus-Blockade: "Haben wir Trump zu verdanken" +++

Die erneut blockierte Straße von Hormus katapultiert den Welthandel wieder zurück auf den Stand von Freitag. Nach Einschätzung von Politikwissenschaftler Klemens Fischer agiert der Iran clever - und schlägt aus einer "Nullsituation" einen moralischen Sieg heraus.

+++ 11:54 Großbritannien fordert vom Iran vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus +++

Die britische Außenministerin Yvette Cooper fordert den Iran auf, den weltweiten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder vollständig zuzulassen, wie der katarische Nachrichtensender Al-Dschasira schreibt. "Wir befinden uns in einer kritischen diplomatischen Phase, in der zwar ein Waffenstillstand in Kraft ist, aber noch keine normale Durchfahrt durch die Meerenge gewährleistet ist", wird Cooper demnach am Rande des Antalya Diplomacy Forum in der Türkei zitiert. Der Waffenstillstand müsse sich zu einem dauerhaften Frieden entwickeln, die Wiederherstellung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge sei für die Weltwirtschaft dringend erforderlich.

+++ 11:23 Türkei macht Israel schwere Vorwürfe +++

Die Türkei wirft Israel vor, unter dem Deckmantel seiner Bemühungen um nationale Sicherheit in Wirklichkeit nach der Einnahme von Gebieten zu streben. Israel gehe es "nicht um seine eigene Sicherheit", sondern um "mehr Land", sagt der türkische Außenminister Hakan Fidan. Die Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu benutze "Sicherheit als Vorwand, um mehr Land zu besetzen". Israel habe "international eine Illusion geschaffen, indem es behauptet, nur an seiner eigenen Sicherheit interessiert zu sein", sagt er weiter. Doch insbesondere in den vergangenen Jahren sei "deutlich geworden, dass es um mehr geht." Konkret wirft er Israel "eine fortschreitende Besatzung und Expansion in der Region" vor, wobei er sich auf die Palästinensergebiete Gazastreifen, Westjordanland und Ostjerusalem sowie den Libanon und Syrien bezieht.

+++ 10:52 Verdacht auf Insider Geschäfte: Händler setzten 760 Millionen auf fallende Ölpreise +++

Ein neuer Verdacht auf Insiderhandel beschäftigt die US-Börsenaufsicht. Er betrifft Wetten auf fallende Ölpreise kurz vor der zeitweisen Öffnung der Straße von Hormus. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wurden demnach am 17. April zwischen 14.24 und 14.25 Uhr deutscher Zeit 7.990 sogenannte Brent-Futures verkauft. Dabei handelt es sich um Terminverträge, bei denen sich Käufer und Verkäufer auf einen künftigen Ölpreis einigen. Die Händler wetteten darauf, dass der Ölpreis fällt. Es handelte sich laut Reuters um die größte Einzelbewegung an diesem Tag. Der Gesamtwert der Transaktion lag bei rund 760 Millionen Dollar. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Transaktionen gegeben, die entweder auf extrem gutes Timing oder auf Insiderinformationen schließen lassen.

+++ 10:23 Dobrindt: Keine verstärkten Fluchtbewegungen wegen Iran-Krieg +++

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erwartet aufgrund des Iran-Krieges keine verstärkten Fluchtbewegungen Richtung Deutschland, hält sich aber eine Verlängerung der Binnengrenzkontrollen ab September offen. "Aktuell sehen wir keinen erhöhten Migrationsdruck", sagt Dobrindt der "Rheinischen Post". "Wir haben einen sehr genauen Blick auf die Migrationsbewegungen, beispielsweise im Iran und im Libanon."

+++ 10:15 Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig +++

Der Iran macht die am Vortag angekündigte Öffnung der Straße von Hormus rückgängig. Das teilt das Hauptquartier der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA angeführt.

+++ 10:09 Iran öffnet Teil seines Luftraums für internationale Flüge +++

Der Iran gibt nach Angaben der Luftfahrtbehörde des Landes im Zuge der Waffenruhe mit den USA einen Teil seines Luftraums wieder für internationale Flüge frei. "Die Flugrouten im Osten des Landes sind für internationale Flüge geöffnet, die den Iran überfliegen", teilt die zivile Luftfahrtbehörde des Landes mit. Zudem hätten am Morgen einige bislang geschlossene Flughäfen des Landes ihren Betrieb wieder aufgenommen. Laut Daten des Flugtracking-Portals Flightradar24 haben bislang jedoch keine internationalen Flüge den Iran überflogen. Einige Flugzeuge nahmen demnach lange Umwege in Kauf, um den iranischen Luftraum nicht zu passieren.

+++ 09:39 Pakistans Armeechef beendet Vermittlungsbesuch in Teheran +++

Der im Iran-Krieg um Vermittlung bemühte pakistanische Armeechef Asim Munir hat pakistanischen Angaben zufolge seinen mehrtägigen Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran beendet. Munir habe während seines Besuchs mehrere hochrangige iranische Führungspersonen getroffen, was Pakistans "unerschütterliche Entschlossenheit unterstreicht, eine Verhandlungslösung zu ermöglichen", erklärt die Armee.

+++ 09:03 Israelische Armee meldet Tötung eines Verdächtigen im Westjordanland +++

Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar nimmt die Anzahl von Gewalttaten durch radikale Siedler zu: Im von Israel besetzten Westjordanland ist nach Angaben der israelischen Armee ein mutmaßlich Bewaffneter in einer israelischen Siedlung getötet worden. In der Siedlung Negohot habe das Eindringen eines Verdächtigen einen Alarm ausgelöst, woraufhin ein "mit einem Messer bewaffneter Terrorist identifiziert und neutralisiert" worden sei, erklärt die Armee. Das Gebiet werde von Sicherheitskräften durchsucht, verletzt worden sei niemand. Wer den Verdächtigen getötet hat, teilt die Armee nicht mit.

+++ 08:06 Trump: Ohne Einigung mit Iran bleibt US-Hafenblockade bestehen +++

US-Präsident Donald Trump will die Blockade iranischer Häfen aufrechterhalten, wenn kein Friedensabkommen mit dem Iran zustande kommt. Trump erwäge auch, die Waffenruhe mit dem Iran nach ihrem Auslaufen am Mittwoch nicht zu verlängern. "Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade wird bestehen bleiben", sagt Trump vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.

+++ 07:14 Luftfrachtfirmen fordern bevorzugte Versorgung mit Kerosin +++

Angesichts möglicher Flugausfälle durch den stockenden Nachschub von Kerosin fordern Luftfrachtunternehmen eine bevorzugte Versorgung mit Treibstoff. "Wir kommen möglicherweise in eine Situation, dass in Deutschland Kerosin zugeteilt werden muss, wie es in Italien bereits der Fall ist", sagt Claus Wagner, Vorsitzender des Verbands der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (Vacad), der "Welt". Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert einen möglichen Mangel an Kerosin in Europa bereits ab Mai.

+++ 06:16 Trump kündigt "ziemlich gute Nachrichten" zum Iran an +++

US-Präsident Donald Trump spricht von neuen "ziemlich guten Nachrichten" in Bezug auf den Iran. Wir haben vor 20 Minuten ziemlich gute Nachrichten bekommen, es scheint im Nahen Osten mit dem Iran sehr gut zu laufen", sagt Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. Auf die Frage, was die gute Nachricht sei, antwortet Trump: "Sie werden davon hören. Ich denke einfach, das sollte passieren. Es ist das einzig Sinnvolle. Und ich glaube, das wird es auch. Wir werden sehen, was passiert, aber ich glaube, das wird es."

+++ 05:41 Trump droht mit Ende der Waffenruhe mit dem Iran +++

US-Präsident Donald Trump droht mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. "Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben", sagte Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. "Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen."

+++ 04:52 Größter Schiffskonvoi seit Kriegsbeginn kehrt vor der Straße von Hormus um +++

Eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen hat den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormus zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormus seit Beginn des Iran-Krieges.

+++ 03:49 Drei iranische Kurden im Nordirak bei Angriffen getötet +++

Bei Drohnen- und Raketenangriffen im Nordirak sind nach Angaben einer Exil-Oppositionsgruppe drei iranische Kurden getötet worden, darunter zwei Frauen. Der Iran habe am Freitag eine neue Welle von Raketen- und Drohnenangriffen gestartet, erklärt die Demokratische Partei des iranischen Kurdistan (PDKI) im Onlinedienst X. Ein Angriff habe sich gegen ein ziviles PDKI-Lager gerichtet, bei einem weiteren Angriff seien zwei Kämpferinnen getötet worden.

+++ 02:47 Iran: Straße von Hormus wird bei fortgesetzter US-Blockade wieder geschlossen +++

Der Iran wird die Straße von Hormus bei einer Fortsetzung der US-Blockade nach Angaben von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf wieder sperren. "Bei der Fortsetzung der Blockade wird die Straße von Hormus nicht offen bleiben", schreibt Ghalibaf im Onlinedienst X. Für die Durchfahrt durch die Meerenge sei eine Genehmigung des Iran notwendig.

+++ 01:45 Libanons Präsident sieht Land vor "neuer Phase" +++

Libanons Präsident Joseph Aoun sieht das Land nach Inkrafttreten der zehntägigen Waffenruhe mit Israel am Beginn einer "neuen Phase". "Es ist die Phase des Übergangs von der Arbeit an einer Waffenruhe zur Arbeit an dauerhaften Abkommen", sagt Aoun in einer im Fernsehen übertragenen Rede an die Nation. Diese sollten "die Rechte unseres Volkes, die Einheit unseres Landes und die Souveränität unserer Nation bewahren". Der Libanon sei nicht mehr "der Faustpfand im Spiel" der anderen oder "der Schauplatz der Kriege" anderer Akteure, sagt der Staatschef weiter. "Und wir werden es nie wieder sein." Vielmehr habe die libanesische Regierung die Entscheidungsgewalt im Land zum ersten Mal in fast einem halben Jahrhundert wieder an sich gezogen. Aoun deutet damit auf die mächtige, vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz. Diese hatte nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar Raketenangriffe auf Israel gestartet - und den Libanon damit in den Krieg der USA und Israels gegen Teheran hineingezogen.

+++ 23:29 Hochfahren der Ölproduktion wird in einigen Golf-Staaten länger dauern +++

Saudi-Arabiens Finanzminister Mohammed Al-Dschadaan erklärt am Rande der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington, einige Länder der Golfregion könnten ihre Ölförderung schnell wieder hochfahren. Andere bräuchten wegen der erlittenen Schäden mehr Zeit. Die größte Herausforderung sei derzeit nicht die Produktionsmenge. Vielmehr stelle sich die Frage, ob Versicherer die Transporte absichern würden, erklärt der Minister.

+++ 22:27 Iran droht USA für Fall andauernder Seeblockade +++

Der Iran hat den USA für den Fall gedroht, dass sie an ihrer Seeblockade in der Straße von Hormus für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel festhalten. "Die sogenannte Seeblockade stellt einen Verstoß gegen die Waffenruhe dar und wird eine angemessene Reaktion des Irans zur Folge haben", sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Er fügt hinzu, das Öffnen und Schließen der Straße von Hormus finde nicht in den sozialen Medien statt, sondern es sei der Iran, "der als entscheidender Akteur in dieser Angelegenheit" agiere.

+++ 21:51 Iran: Transfer von angereichertem Uran in die USA nie eine Option +++

Der Transfer von angereichertem Uran in die USA ist für den Iran nach offiziellen Angaben nie eine Option gewesen. Dies teilt das iranische Außenministerium dem Staatsfernsehen mit. "Irans angereichertes Uran wird nirgendwohin transferiert", sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, im Staatsfernsehen. "So wie der iranische Boden in unseren Augen heilig ist, ist auch diese Frage von großer Bedeutung für uns", fügt der Sprecher hinzu. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, die USA arbeiteten mit dem Iran daran, das angereichterte Uran zu bergen und es in die USA zu bringen. Das sei Teil der geplanten Abmachungen.

+++ 21:21 Trump lehnt Nato-Hilfe in Straße von Hormus ab: "Sollen wegbleiben" +++

US-Präsident Donald Trump hat eine Hilfe der Nato bei der Sicherung der Straße von Hormus abgelehnt. "Jetzt, wo die Situation an der Straße von Hormus zu Ende ist, habe ich einen Anruf von der Nato bekommen, ob wir Hilfe brauchen", schreibt Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Ich habe ihnen gesagt, sie sollen wegbleiben, es sei denn, sie wollen einfach nur ihre Schiffe mit Öl beladen." Die Nato sei "nutzlos" gewesen, als sie gebraucht worden sei, schreibt Trump weiter. Er beschimpfte das westliche Verteidigungsbündnis - wie er es bereits mehrfach getan hatte - erneut als "Papiertiger". Unklar ist jedoch, ob Trump tatsächlich die Nato meinte oder einzelne Nato-Mitgliedstaaten.

+++ 21:08 Trump rechnet mit Iran-Deal in "ein oder zwei Tagen" +++

Donald Trump rechnet in den nächsten Tagen mit einem Abkommen mit dem Iran. "Ich denke, wir werden in den nächsten ein oder zwei Tagen eine Einigung erzielen", zitiert das Nachrichtenportal "Axios" den US-Präsidenten nach einem Telefongespräch. Vertreter Washingtons und Teherans träfen sich "wahrscheinlich" am Wochenende. Aus dem Weißen Haus verlautet, dass die Planungen für eine weitere Gesprächsrunde noch liefen. Ein konkreter Termin sei bislang nicht angesetzt, sagt ein hochrangiger Regierungsbeamter.

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