Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 16:50 Nach Storm-Shadow-Attacke: Russland bestellt französischen und britischen Botschafter ein +++
Das russische Außenministerium erhebt nach einem ukrainischen Angriff auf die russische Stadt Brjansk schwere Vorwürfe gegen Großbritannien und Frankreich und bestellt deren Botschafter ein. Für Moskau sei es offensichtlich, dass die Attacke nicht ohne die Beteiligung britischer und französischer Spezialisten und die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Kiew organisiert worden sein könne, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Bei dem ukrainischen Angriff am Dienstag waren nach offiziellen russischen Angaben 7 Menschen in der Region Brjansk getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Laut Kiew galt der Beschuss einer Fabrik, die wichtige Bestandteile für russische Waffen herstellt. Eingesetzt worden seien dabei Marschflugkörper des britischen Typs Storm Shadow, teilte der Generalstab in Kiew mit. Moskau warf London anschließend eine Beteiligung an der Aktion vor.
+++ 16:21 Warum "The Rock" ein Video an Ukraine-Soldaten schickt +++
Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson ist als harter Hund bekannt. In einer Videobotschaft grüßt er einen ukrainischen Soldaten, der den Spitznamen "Skelya" trägt, was Fels bedeutet. Johnson spricht ihm Mut zu - und stellt ein gemeinsames Krafttraining in Aussicht.
+++ 15:54 Nach Sanktionslockerung - Macron will sich an Schelte der USA nicht beteiligen +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht in der vorübergehenden Lockerung von US-Sanktionen auf russisches Öl keine generelle Abkehr von den Strafmaßnahmen. Die USA hätten eine zeitliche begrenzte und an Bedingungen geknüpfte Abweichung verfügt, sagt Macron bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Paris. Diese nehme die von den USA selbst beschlossenen Sanktionen nicht nachhaltig und umfassend zurück. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte das Vorgehen der USA kritisiert. Macron betont, bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Länder diese Woche sei es die gemeinsame Position gewesen, Sanktionen gegen Russland aufrechtzuerhalten. Merz hingegen sprach davon, dass sechs Länder sich sehr klar gegen eine Lockerung dieser Sanktionen ausgesprochen hätten. "Wir haben dann heute Morgen erfahren, dass sich die amerikanische Regierung offensichtlich anders entschieden hat."
+++ 15:27 Russen erobern Dörfer im Norden und kommen Großstadt näher +++
Militäranalysten von DeepState berichten, dass die russische Armee vom Dorf Jablunivka im Gebiet Sumy nach Süden vorgedrungen ist. "Die Karte wurde aktualisiert. Der Feind ist in der Nähe von Jablunivka vorgerückt", schreiben die Militäranalysten, die dem ukrainischen Militär nahe stehen. Am 9. März teilte DeepState bereits mit, dass russische Truppen ihre Aktivitäten in der Nähe der Staatsgrenze im Gebiet Sumy verstärkt hätten und versuchten, ihren Einflussbereich in den Grenzdörfern auszuweiten. Die Grenze der namensgebenden Stadt Sumy ist noch gut 20 Kilometer entfernt.
+++ 14:53 Selenskyj: US-Schritt spült Kreml zehn Milliarden Dollar in die Kriegskasse +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert die Entscheidung der USA, Sanktionen auf russisches Öl zu lockern. Das trage nicht dazu bei, den Krieg zu beenden und Frieden in der Ukraine zu schaffen, sagt Selenskyj während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. Russland könnte durch den Schritt rund zehn Milliarden Dollar für den Krieg einnehmen, sagt Selenskyj.
+++ 14:30 Wirtschaftsexpertin: Sanktionslockerung gegen Russland ist klassischer Kurzschluss +++
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland energie- und geopolitisch für falsch. Sanktionen sollten den finanziellen Spielraum für Kriegsführung begrenzen, erklärt DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert. "Wenn sie kurzfristig aufgeweicht werden, stärkt das genau jene fossilen Machtstrukturen, die Konflikte überhaupt erst ermöglichen." Die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland sei ein klassischer energiepolitischer Kurzschluss. "Ein kurzfristiges Markt- oder Preisproblem wird ausgerechnet mit der Energiequelle beantwortet, die das Problem strukturell verursacht hat."
+++ 14:00 ISW: Kreml verschärft Internetzensur +++
Die russischen Behörden drosseln das mobile Internet im Land zunehmend - angeblich aus Sicherheitsgründen. Der Kreml könnte die Internetzensur vor dem Hintergrund künftiger unpopulärer Entscheidungen verschärfen, schreibt das Institute for the Study of War (ISW) auf X. Dazu gehöre etwa die Einberufung von Reservisten.
+++ 13:38 Polens Regierung will EU-Verteidigungsprogramm trotz Präsidenten-Vetos +++
In Polen spitzt sich der Machtkampf zwischen der pro-europäischen Regierung und dem der Opposition nahestehenden Präsidenten zu. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk will ein EU-Programm zur Finanzierung der Verteidigung trotz des Vetos von Präsident Karol Nawrocki umsetzen. Nawrocki hatte ein Gesetz blockiert, das die Verwendung von EU-Krediten im Volumen von 43,7 Milliarden Euro regeln sollte. Die Regierung werde eine Resolution verabschieden, um das Programm für die polnischen Streitkräfte zu finalisieren, kündigte Tusk an. "In Europa fragt sich heute jeder, was passiert ist, wie das möglich ist", kommentierte Tusk das Veto des Präsidenten. Der von der nationalkonservativen Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterstützte Präsident hatte sein Veto am Donnerstag in einer Fernsehansprache begründet. Das Programm bürde künftigen Generationen hohe Schulden bei westlichen Banken auf. Die PiS hatte die EU-Initiative "Security Action for Europe" (SAFE) zudem als Versuch einer deutschen Einmischung bezeichnet. Die Regierung Tusk hält die zinsgünstigen Kredite dagegen für unverzichtbar, um die Sicherheit Polens angesichts der Bedrohung durch Russland zu gewährleisten.
+++ 12:58 Frankreich: Iran-Krieg wird Hilfe für die Ukraine nicht beeinträchtigen +++
Unmittelbar vor dem Paris-Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Frankreich seine trotz Iran-Krieg und Ölkrise ungebrochene Solidarität versichert. "Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs ist es zu zeigen, dass nichts - keine Krise und keine Entwicklung - unsere Aufmerksamkeit von der Ukraine ablenken wird. Sie bleibt für uns ein zentrales Sicherheitsthema", erklärte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris. "Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht."
+++ 12:32 Ukraine: Drei Tote bei russischem Angriff in Region Kupjansk +++
Bei einem russischen Raketenangriff in der nordostukrainischen Region Kupjansk sind nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet worden. Getroffen worden sei ein Bus, teilt die Generalstaatsanwaltschaft mit. Bei den Toten handele es sich um den Fahrer und zwei Fahrgäste. Es habe zudem vier Verletzte gegeben. Auch Wohnhäuser seien beschädigt worden.
+++ 11:49 Internetsperre in Moskau: "Russen sind verärgert" +++
Der Kreml drosselt seit Tagen das mobile Internet in Moskau - mit massiven Folgen für den Alltag. Bezahlen, Taxi bestellen, Navigation: Nichts funktioniert mehr zuverlässig, berichtet ntv-Korrespondent Rainer Munz. Auch für seine Arbeit hat die Blockade Konsequenzen.
+++ 11:16 Merz kritisiert Lockern von Sanktionen gegen Russland als "falsch" +++
Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Lockern von Sanktionen gegen Russland deutlich kritisiert. "Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch", sagte Merz bei einem Besuch im norwegischen Andöya. Die USA hatten zuvor bekannt gegeben, dass sie wegen der steigenden Ölpreise infolge des Iran-Krieges vorübergehend den Verkauf russischen Erdöls wieder erlauben.
+++ 11:06 Reiche zu US-Russland-Sanktionen: "Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen" +++
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich zurückhaltend zu den von den USA gelockerten Russland-Sanktionen geäußert. Die Lockerungen seien "auf wenige Mengen beschränkt und auch zeitlich beschränkt", sagte Reiche in Berlin. Dennoch mache sie sich Sorgen, "dass wir Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen". Die Wirtschaftsministerin fügte hinzu: "Mir scheint, dass der innenpolitische Druck in den Vereinigten Staaten sehr, sehr groß ist." Reiche ließ durchblicken, dass sich ihre Bewertung im Falle einer Bedrohung für die Versorgungslage ändern könnte.
+++ 10:22 Nato-Partner Serbien kauft chinesische Raketen für Luftwaffe +++
Der Nato-Partner Serbien hat chinesische Luft-Boden-Raketen des Typs CM-400AKG in das Rüstungsarsenal seiner Luftwaffe aufgenommen. "Wir haben eine beträchtliche Anzahl dieser Raketen, und wir werden noch mehr haben", erklärte Präsident Aleksandar Vucic am späten Donnerstagabend im staatlichen TV-Sender RTS. Für den Einsatz der Raketen habe die serbische Luftwaffe ihre in der Sowjetunion entwickelten MiG-29-Kampfjets umgerüstet. Serbien ist kein Nato-Staat, aber offizieller Partner des westlichen Verteidigungsbündnisses. Das Land strebt in die EU, obwohl es traditionell eng mit Russland verbunden ist und strategische Beziehungen zu China unterhält.
+++ 09:57 Kiesewetter: Die Ukraine muss unsere erste Priorität bleiben +++
Der CDU-Außenexperte Roderich Kiesewetter mahnt in einem Interview, im laufenden Iran-Krieg die Ukraine nicht aus dem Blick zu verlieren. Er sagte am Morgen im rbb24 Inforadio, die USA hätten die Seiten gewechselt und setzten die Ukraine immer mehr unter Druck. Deshalb brauche sie mehr Hilfe von Deutschland. "Erstens, die Ausbildung an Taurus-Marschflugkörpern und diese dann auch zu liefern. Mit diesen Systemen können Lagerstätten und Fabriken zerstört werden, die Drohnen herstellen. Zweitens, die russische Schattenflotte aufhalten und drittens könnten wir mithelfen, für die Westukraine eine Flugverbotszone zu organisieren." So könnten unbemannte Flugkörper abgeschossen werden. Ganz wichtig sei es, so Kiesewetter, zu zeigen, "dass wir in der Rüstungsindustrie mehr tun, als nur Luftabwehrraketen zu liefern."
+++ 09:27 Ukrainischer Generalstab meldet 78 russische Luftangriffe +++
Im Laufe des vergangenen Tages gab es offenbar 154 Zusammenstöße zwischen ukrainischen und russischen Truppen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform mit Verweis auf den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine. Betroffen waren demnach vor allem Huliaipole, Kostjantyniwka und Pokrowsk. Russland habe unter anderem 78 Luftangriffe durchgeführt und 9112 Kamikaze-Drohnen eingesetzt. Sowohl Stellungen der ukrainischen Truppen als auch bewohnte Gebiete seien angegriffen worden.
+++ 08:56 Selenskyj zu Beratungen mit Macron über Ukraine-Krieg in Paris eingetroffen +++
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj ist zu Ukraine-Gesprächen mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron in Paris eingetroffen. "Der Präsident ist bereits in Paris", sagte Selenskyjs Sprecher Serhij Nykyforow zu Journalisten in der französischen Hauptstadt. Unter anderem solle die weitere Unterstützung der Ukraine besprochen werden, erklärte der Elysée-Palast. Selenskyj und Macron wollen nach ihrem Gespräch gemeinsam vor die Presse treten. Selenskyj will außerdem an der Pariser Sorbonne-Universität eine Rede vor Studierenden halten. Der ukrainische Präsident sorgt sich, dass die Lage in seinem Land seit Beginn des Iran-Kriegs international weniger Aufmerksamkeit bekommt. Die USA haben für kommende Woche eine neue Verhandlungsrunde zwischen der Ukraine und Russland vorgeschlagen.
+++ 08:27 Russische Drohnen greifen Hafenanlagen in Region Odessa an +++
Russische Drohnen haben ukrainischen Angaben zufolge Hafenanlagen in der südukrainischen Region Odessa angegriffen. Dabei wurde ein Lebensmittellager beschädigt, wie Gouverneur Oleh Kiper auf Telegram mitteilt.
+++ 07:57 Gouverneur: Elf Verletzte nach russischen Angriffen in Region Cherson +++
In der Region Cherson wurden am Vortag offenbar elf Menschen durch russische Angriffe verletzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den Gouverneur Oleksandr Prokudin. Zudem seien 20 Häuser, eine Lagerhalle und mehrere Autos beschädigt worden.
+++ 07:27 Russland hält weitere Lockerungen der Öl-Sanktionen für unvermeidlich +++
Die Ausnahmegenehmigung der USA für den Kauf von sanktioniertem russischen Öl betrifft nach Angaben aus Moskau 100 Millionen Barrel. Angesichts der wachsenden Energiekrise scheine eine weitere Lockerung der Restriktionen unvermeidlich, schreibt der russische Gesandte Kirill Dmitrijew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Dies gelte trotz des Widerstands einiger "Brüsseler Bürokraten". Die USA haben eine 30-tägige Ausnahmeregelung erlassen, nach der Öl in Tankern auf See verkauft werden darf. US-Finanzminister Scott Bessent hat dies mit der Stabilisierung der Energiemärkte begründet.
+++ 06:56 Ex-Nato-Chef erwartet von Bündnispartnern mehr Engagement mit Blick auf eigene Sicherheit +++
Der frühere Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat laut einem Podcast die Bündnispartner zu weiterem Engagement bei der eigenen Sicherheit aufgerufen. "Ich erwarte, dass das neue Ausgabenziel auf dem Gipfel in Ankara bekräftigt wird", sagte Stoltenberg im Podcast von Table.Briefings. Gemeint ist demnach die Vereinbarung der Nato-Mitglieder, das Ausgabenziel auf fünf Prozent des BIP anzuheben. Das sei bei dem Nato-Gipfel in Den Haag klar als gemeinsames Ziel anerkannt worden. Immerhin richte sich der Vorwurf des US-Präsidenten Donald Trump nicht primär gegen die Nato oder die Idee des Zusammenhalts. "Seine Kritik richtet sich vor allem gegen Nato-Partner, die nicht genug bezahlen", so der norwegische Finanzminister laut Table.Briefings. Europa müsse alles tun, "damit die Verbindung zwischen Europa und Nordamerika in der Nato bestehen bleibt".
+++ 06:03 Weltstrafgericht startet Ermittlungen gegen Belarus +++
Die Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofes haben gegen Belarus ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Deportationen von Regimekritikern eingleitet. Nach einer umfassenden Untersuchung gebe es den begründeten Verdacht, dass Belarus Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen habe, teilte die Anklage in Den Haag mit. Der Verdacht richte sich gegen hochrangige Regierungsmitglieder. Sie sollen politische Gegner seit 2020 deportiert haben. "Die Anklage ist zu dem Schluss gekommen, dass die mutmaßlichen Verbrechen der Behörden von den höchsten Ebenen der Regierung ermutigt oder gebilligt wurden."
+++ 04:46 "Hotelstandard": Hessen will Bundeswehr-Kasernen attraktiver machen +++
Einzelstube mit Bad statt Mehrbettraum mit Gemeinschaftsdusche: Das Bundesland Hessen will Soldatinnen und Soldaten mit "zeitgemäßen Unterkünften im Hotelstandard" für die Bundeswehr gewinnen. "Die geopolitische Lage hat sich durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine grundlegend verändert", erklärt Hessens Finanzminister Alexander Lorz. "Deutschland liegt im Herzen Europas und braucht eine schlagkräftige, moderne Bundeswehr." Hessen spiele dabei "als logistisches Zentrum" eine wichtige Rolle.
+++ 03:51 "Vergiftete Atmosphäre": Kreml rät von Deutschland-Reisen ab +++
Das russische Außenministerium rät von "nicht absolut notwendigen" Reisen nach Deutschland ab, sagt Außenamtssprecherin Maria Sacharowa der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. "Die deutsche Obrigkeit verdächtigt weiterhin bewusst praktisch jeden russischen Bürger auf deutschem Gebiet, darunter auch dauerhaft und befristet lebende, schürt eine vergiftete Atmosphäre des Misstrauens um alle Russen, hetzt gegen Russen und Russischsprachige, behandelt sie ungerecht und willkürlich", wettert sie gegen Deutschland.
+++ 02:49 Macron empfängt Selenskyj in Paris +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt am heutigen Freitagmittag den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg in Paris. Dabei gehe es unter anderem um die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte, teilt das französische Präsidialamt mit. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht.
+++ 01:29 US-Regierung erlaubt vorübergehend Verkauf von russischem Erdöl +++
Angesichts der infolge des Iran-Krieges stark angestiegenen Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte eine Lizenz, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März um 0.01 Uhr auf Schiffe verladen wurden, bis zum 11. April erlaubt. Am Mittwoch hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch erklärt, die G7-Staaten, denen die USA angehören, hätte eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen.
+++ 00:05 Ukraine und Rumänien schließen Drohnen-Partnerschaft +++
Bei seinem Besuch in Bukarest unterzeichnet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem rumänischen Amtskollegen, Nicusor Dan, eine strategische Partnerschaft. Konkret geht es, schreibt der "Kyiv Independent" um den Energiesektor und die Produktion von Drohnen. Es sollen auch zwei weitere Stromtrassen gebaut werden, um beide Länder zu verbinden.
+++ 22:28 Selenskyj: Iraner steuerten erste Shahed-Drohnen +++
Iranische Drohnenpiloten haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die ersten Angriffe mit Shahed-Drohnen auf die Ukraine gelenkt. Dies erklärt Selenskyj bei einer Pressekonferenz im rumänischen Bukarest. "Wir wissen, wie die ersten Angriffe mit Shahed-Drohnen abliefen", sagt er. Damals habe es keine Russen gegeben, die diesen Drohnentyp bedienen konnten. Die Piloten seien aus dem Land gekommen, in dem die Shahed-Drohnen gefertigt wurden, erklärt Selenskyj. Der Iran verkaufte die Flugobjekte in großer Stückzahl an Russland.
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