Iran-Krieg im Liveticker+++ 06:23 Raketentrümmer fallen in Saudi-Arabien nahe Energieanlagen aus dem Himmel +++
Saudi-Arabien fängt nach eigenen Angaben sieben ballistische Raketen ab, die auf die östliche Region des Landes abgefeuert werden. Trümmer der abgefangenen Geschosse seien in der Nähe von Energieanlagen niedergegangen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Die Behörden prüfen mögliche Schäden. Wer die Raketen abgefeuert hat, teilt das Ministerium zunächst nicht mit.
+++ 06:03 Explosionen über Damaskus - Israel wehrt iranische Raketen ab +++
In der syrischen Hauptstadt Damaskus und dem Umland sind Explosionen zu hören. Sie werden durch das israelische Abfangen iranischer Raketen verursacht, meldet das syrische Staatsfernsehen. Weitere Details liegen zunächst nicht vor.
+++ 05:43 Nach Angriffen auf iranisches Akw Buschehr: IAEA warnt vor "sehr realer Bedrohung" +++
Angesichts des bereits vierten Angriffs auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr warnt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vor einer "sehr realen Bedrohung für die nukleare Sicherheit". Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches Akw "könnten einen schweren radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran und darüber hinaus" verursachen, erklärt IAEA-Chef Rafael Grossi im Onlinedienst X. Diese "sehr reale Bedrohung" müsse aufhören. Russland warnt, die Angriffe könnten eine "radiologische Katastrophe" auslösen, die "verheerender" wäre als Tschernobyl. Das Außenministerium in Moskau erklärte, es fordere "ein weiteres Mal dringend eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen".
+++ 04:45 Israelische Armee startet neue Angriffswelle gegen den Iran +++
Israels Armee hat eine neue Angriffswelle gegen den Iran bekanntgegeben. Dabei sei "Infrastruktur des iranischen Terror-Regimes in Teheran und in zusätzlichen Gebieten im Iran" anvisiert worden, teilt die Armee im Onlinedienst X mit. Zugleich erklärt sie, die israelische Luftabwehr reagiere derzeit auf Raketenangriffe aus dem Iran. Iranische Staatsmedien melden derweil Explosionen in Teheran und der nahegelegenen Stadt Karadsch. Die iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Mehr gaben keine weiteren Details bekannt.
+++ 03:43 Pentagon sagt kurzfristig Pressekonferenz ab +++
Das Pentagon hat kurzfristig eine für Dienstag anberaumte Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine abgesagt. Aus einer Mitteilung an Pressevertreter geht nicht hervor, warum die Einladung für die um 8.00 Uhr (Ortszeit, 14.00 Uhr MESZ) angekündigte Veranstaltung zurückgezogen wird.
+++ 02:45 Iranische Armee weist Trumps "arrogante Rhetorik" zurück +++
Irans Militärführung hat die Warnungen von US-Präsident Donald Trump vor einer Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke des Landes als "arrogante Rhetorik und haltlose Drohungen" abgetan. Trump sei "wahnhaft", sagt der Sprecher der Khatam-al-Anbiya-Kommandozentrale, Ebrahim Zolfaqari, laut Staatsmedien. Die "rüde, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des wahnhaften US-Präsidenten" würden die Angriffe gegen die "amerikanischen und zionistischen Feinde" nicht stoppen, wird der Militärsprecher zitiert.
+++ 01:25 Trump: Fehlende Nato-Hilfe wird ewiger Makel sein +++
Wenige Tage vor einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte bekräftigt US-Präsident Donald Trump seine Kritik am Bündnis. "Ich glaube, das ist ein Makel für die Nato, der niemals verschwinden wird", sagt er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit Blick auf die Haltung der Partner zum Iran-Krieg. Er wirft Verbündeten vor, zu spät Unterstützung in Aussicht gestellt zu haben. "Ich brauche keine Hilfe, nachdem wir gewonnen haben", sagt er weiter.
+++ 00:07 US-Militär trifft Vorbereitungen für Angriffe auf iranische Energieziele +++
Das US-Militär trifft Vorbereitungen für mögliche Angriffe auf Energieziele im Iran, sagen mehrere US-Beamte, während Präsident Donald Trump gleichzeitig seine Forderung an Teheran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, weiter verschärft. Militärplaner ziehen demnach bestehende Listen potenzieller Ziele hervor, um dem Präsidenten Optionen zu bieten, falls er sich für einen Angriff auf die Energieinfrastruktur entscheidet, so die Beamten. Trump droht, dass er alle Kraftwerke des Irans zerstören würde, wenn das Regime nicht zustimmt, die Straße von Hormus bis Dienstagabend wieder zu öffnen.
+++ 23:07 Trump ruft iranisches Volk zu Protesten nach Waffenstillstand auf +++
US-Präsident Donald Trump sagt auf einer Pressekonferenz in Washington, das iranische Volk sollte sich gegen die Regierung erheben, falls es einen Waffenstillstand gebe. Er wisse aber, dass dies für die Menschen im Iran zu gefährlich sei. "Nun, sie sollten es tun, aber die Konsequenzen wären enorm", sagt Trump. Schließlich sei den Menschen gesagt worden, sie würden sofort erschossen, wenn sie protestierten. Er glaube aber, dass die Iraner "bereit wären, das in Kauf zu nehmen, um Freiheit zu erlangen". Trump hatte bereits Mitte Januar Demonstranten im Iran zu weiteren Protesten in ihrem Land ermutigt und erklärt, Hilfe sei auf dem Weg. Zuvor hatte die iranische Führung ihr Vorgehen gegen Demonstranten verschärft. Dabei starben Tausende Menschen.
+++ 22:25 IWF-Chefin: Iran-Krieg wird Preise hochtreiben +++
Der Krieg im Nahen Osten wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu höherer Inflation und einem langsameren globalen Wachstum führen. "Hätten wir diesen Krieg nicht, hätten wir eine leichte Anhebung unserer Wachstumsprognosen gesehen. Stattdessen führen nun alle Wege zu höheren Preisen und einem langsameren Wachstum", sagt IWF-Chefin Kristalina Georgieva wenige Tage vor einer neuen IWF-Prognose für die Weltwirtschaft. Selbst ein rasches Ende der Krieges und eine schnelle Erholung würden zu einer geringen Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose und einer Aufwärtskorrektur der Inflationsprognose führen, so Georgieva. Sollte sich der Krieg hinziehen, seien die Auswirkungen größer. Ohne den Krieg hätte der IWF eine leichte Anhebung seiner Prognose für das globale Wachstum auf 3,3 Prozent im Jahr 2026 und 3,2 Prozent im Jahr 2027 erwartet.
+++ 21:26 "Haben Deutschland aufgebaut": Trump schießt gegen Berlin und Nato +++
Im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik an Deutschland erneuert. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten die USA das zerstörte Land unterstützt, sagt Trump am Ostermontag bei einer Pressekonferenz in Washington. "Wir haben Deutschland wieder aufgebaut." Und nun sage die deutsche Bundesregierung, es sei nicht ihr Krieg und sie habe damit nichts zu tun. "Die Nato ist ein Papiertiger", wettert Trump. Er habe die Partnerländer gebeten, bei der Öffnung der Straße von Hormus zu helfen, aber sie hätten gesagt: "Nein, nein nein, (wir) helfen nicht."
+++ 21:03 Trump droht Iran mit "völliger Zerstörung" der Infrastruktur +++
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einer schnellen Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke, sollte Teheran nicht rechtzeitig einlenken. Der Republikaner sagt im Weißen Haus, dass die USA nach Ablauf seines Ultimatums innerhalb von vier Stunden eine "völlige Zerstörung" herbeiführen könnten. Die von ihm gesetzte Frist läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zu Mittwoch ab.
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