Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 18:58 London und Paris planen Gipfel zur Öffnung der Straße von Hormus +++

25.03.2026, 00:01 Uhr

Großbritannien und Frankreich wollen britischen Medienberichten zufolge Gespräche zur Wiederöffnung der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus ausrichten. Ein Treffen mit Vertretern aus rund 30 Ländern solle noch diese Woche stattfinden, zitiert der "Guardian" einen Verteidigungsbeamten. "Ich gehe davon aus, dass es in naher Zukunft eine Sicherheitskonferenz zur Straße von Hormus geben wird", sagt er. Ziel sei es, eine Koalition zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zu bilden. Die Meerenge ist seit Beginn des Iran-Krieges faktisch vom Iran weitgehend geschlossen.

+++ 18:24 Hapag-Lloyd-Chef in Sorge: "Haben sechs Schiffe im Persischen Golf" +++

Der Krieg in Nahost belastet den Containerreeder Hapag-Lloyd nach Angaben von Vorstandschef Rolf Habben Jansen spürbar. Derzeit befänden sich sechs Schiffe des Unternehmens mit rund 150 Beschäftigten im Persischen Golf, sagt der Hapag-Lloyd-Chef im Interview mit RTL/ntv: "Das größte Problem im Moment ist, dass die im Persischen Golf sind und dass die nicht raus können." Die Versorgung der Besatzungen sei gesichert. Hapag-Lloyd beziffert die zusätzlichen Kosten der aktuellen Krise auf "40 bis 50 Millionen Dollar in der Woche".

+++ 18:01 Iran droht in Wasserstraße Bab al-Mandab mit Angriffswelle +++

Der Iran könnte eine neue Front an der Meerenge Bab al-Mandab eröffnen, sollten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet oder seine Inseln erfolgen. Dies meldet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Militärvertreter. Die strategisch wichtige Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Seehandel. Das östliche Ufer der Meerenge gehört zum Jemen. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat bereits mehrfach Frachter und Tanker in den Gewässern angegriffen.

+++ 17:28 UN-Generalsekretär Guterres: "Welt steht vor einem größeren Krieg" +++

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den französischen Diplomaten Jean Arnault zu seinem persönlichen Gesandten für den Konflikt im Nahen Osten ernannt. Der Konflikt sei außer Kontrolle geraten. Die "Welt steht vor einem größeren Krieg", warnt Guterres. Er stehe in engem Kontakt mit vielen Akteuren in der Region und weltweit. Es gebe eine Reihe von Initiativen für Dialog und Frieden.

+++ 17:05 Russische Mitarbeiter verlassen nach Angriff iranisches Atomkraftwerk +++

Nach Angriffen auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks in Buschehr evakuiert Moskau einen Teil der russischen AKW-Mitarbeiter. "163 Menschen haben Buschehr verlassen und sich zur iranisch-armenischen Grenze begeben", sagt Alexej Lichatschow, Chef der russischen Atombehörde Rosatom. Am Vortag war nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde bei US-israelischen Angriffen ein Geschoss auf dem AKW-Gelände eingeschlagen. Es soll kein Schaden am Atomkraftwerk entstanden sein.

+++ 16:28 Iran-Deal: Trump spricht von "Geschenk" - Teheran spottet +++

US-Präsident Trump zeichnet ein widersprüchliches Bild: Der Iran sei militärisch am Boden und zugleich bereit für einen Deal. Es werde mit "den richtigen Leuten" verhandelt, die ihm ein "sehr großes Geschenk" gemacht hätten. Doch aus dem Iran kommt statt einer Bestätigung nur Spott.

+++ 16:04 "Unvernünftig": Iran zweifelt offenbar am 15-Punkte-Plan der USA +++

Eine hochrangige diplomatische Quelle bestätigt gegenüber Al Jazeera, dass Teheran den von den USA vorgeschlagenen 15-Punkte-Plan erhalten habe. Ein iranischer Vertreter bezeichnet den US-Friedensplan demnach als "extrem maximalistisch und unvernünftig". Der Insider erklärt, dass einige Medien falsch über den 15-Plan-Plan berichtet hätten. Anders als die USA habe der Iran ein "klares Verständnis davon, was es wolle und was es entschieden ablehnen werde". Der iranische Vertreter beklagt gegenüber Al Jazeera zudem, dass die USA angeblich "ständig die Spielregeln ändern".

+++ 15:36 Bericht: Pakistan hat Iran den US-Friedensplan übermittelt +++

Der 15-Punkte-Plan zur Beendigung der Kämpfe sei "über Pakistan an den Iran übermittelt" worden, berichtet die "New York Times". Die Bedingungen seien aus iranischer Sicht überzogen, meldet der iranische Fernsehsender Press TV unter Berufung auf einen Regierungsvertreter. Demnach werde der Iran den Krieg nur zu einem Zeitpunkt seiner Wahl beenden, sofern seine Bedingungen erfüllt seien.

+++ 15:18 Türkei will im Iran-Konflikt vermitteln +++

Im Ringen um eine Lösung im Iran-Krieg spielt die Türkei nach Angaben der Regierungspartei eine Vermittlerrolle. Man stehe seit Längerem in Kontakt mit dem Iran und den USA und übermittle Botschaften zwischen beiden Parteien, sagt Harun Armagan, stellvertretender Vorsitzender für Außenbeziehungen der regierenden AK-Partei in der Türkei. Ziel sei es, Spannungen abzubauen und einen Boden für Gespräche zu bereiten. Noch sei man aber nicht so weit, dass man einen Ort für ein solches Treffen festlegen könne. Auch Pakistan vermittelt örtlichen Sicherheitskreisen zufolge zwischen den Kriegsparteien.

+++ 14:43 USA, Israel und Iran wollen 15-Punkte-Plan nicht bestätigen +++

Keine der beteiligten Parteien - weder die USA, der Iran, Israel noch die vermittelnden Länder - hat die Details des 15-Punkte-Plans bestätigt, aus dem der israelische Fernsehsender Kanal 12 und Al Jazeera zitieren. Zu den Schlüsselelementen gehören laut Medienberichten:

  • eine 30-tägige Waffenruhe

  • Demontage der iranischen Atomanlagen in Natanz, Isfahan und Fordow

  • dauerhafte Zusage Irans, niemals Atomwaffen zu entwickeln

  • Iran muss verbliebene Uran-Bestände abgeben und darf keine Urananreicherung mehr vornehmen

  • Begrenzungen der Reichweite und Anzahl der iranischen Raketen

  • Unterstützung Irans für regionale Stellvertretermächte beenden

  • Beendigung der iranischen Angriffe auf regionale Energieanlagen

  • Öffnung der Straße von Hormus

  • Aufhebung aller gegen den Iran verhängten Sanktionen

  • US-Unterstützung für die Stromerzeugung im iranischen Kernkraftwerk Buschehr

+++ 13:58 Sicherheitskreise: Kontakte zwischen USA und Iran über Kriegsende +++

Die USA und der Iran stehen Sicherheitskreisen zufolge über ein mögliches Kriegsende in Kontakt. In dieser Woche seien zwischen beiden Konfliktparteien bereits zweimal Vorschläge übermittelt worden, heißt es aus pakistanischen Sicherheitskreisen. Auch Ägypten sei in Bemühungen involviert, den Krieg zu beenden. In dem 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs werde unter anderem diskutiert, wie künftig der Schiffverkehr in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Straße von Hormus geregelt wird. Ein Vorschlag ist demnach eine gemeinsame maritime Einsatzgruppe durch die USA, den Iran, Pakistan und einige Golfstaaten.

+++ 13:42 Fake-Kriegsvideos sind oft nur schwer zu erkennen +++

Raketeneinschläge, brennende Häuser, Panik am Flughafen: Solche Bilder aus dem Iran-Krieg werden im Internet zahlreich geteilt und angeschaut. Doch sind diese Aufnahmen auch echt? Oft ist die Grenze schwer zu erkennen. ntv zeigt, was dahintersteckt, und wie sich gefälschte Videos identifizieren lassen.

+++ 13:19 Israel ebnet Weg für Einberufung von Hunderttausenden Reservisten +++

Das israelische Verteidigungsministerium genehmigt einen Rahmenplan, um 400.000 Reservisten einzuberufen. Dies schreibt das israelische Portal "Ynet". Das Militär betont, dass dies nicht tatsächlich die Einberufung von 400.000 Reservisten bedeute, sondern vielmehr die Festlegung einer systemischen Obergrenze. Dies ermögliche Flexibilität bei der Ausweitung des Einsatzes entsprechend den operativen Erfordernissen. "Der Rahmen soll eine Antwort auf Herausforderungen in verschiedenen Bereichen bieten, insbesondere im Kontext des Krieges", heißt es.

+++ 13:03 Libanon wirft Israel Tötung Dutzender Sanitätern vor +++

Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation Anfang März 42 Sanitäter getötet worden. Bei einem jüngsten Vorfall am Montag seien zwei Sanitäter bei einem israelischen Angriff auf ihr Motorrad getroffen worden und umgekommen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die beiden Männer seien auf dem Weg zu einem Einsatz und in Uniform gekleidet gewesen. Ihr Motorrad sei mit Warnleuchten ausgestattet gewesen. Sowohl die Hisbollah als auch die mit ihr verbündete Amal-Bewegung haben eigene Gesundheitsdienste. Insbesondere deren Mitarbeiter werden bei den Angriffen getroffen. Die libanesische Regierung wirft Israels Armee vor, vorsätzlich Rettungsmaßnahmen zu behindern und gegen das Völkerrecht zu verstoßen.

+++ 12:40 Logistikbranche sieht "beträchtliche Risiken" +++

Der Iran-Krieg könnte nach Einschätzung der deutschen Logistikbranche die Lieferketten weltweit durcheinanderbringen. "Das Risiko für die Logistik ist beträchtlich", sagt der Vorsitzende der Bundesvereinigung Logistik (BVL), Kai Althoff. "Wir werden in den nächsten Monaten sehen, wie resilient die globalen Lieferketten gegenüber höheren Öl- und Gaspreisen und den Störungen in den Lieferketten sind." Abhängig von der Dauer der militärischen Konflikte werde dann deutlich, "ob sich die Risiken manifestieren und die Wirtschaft und auch die Logistik wieder stärker unter Druck geraten". Die andere Option sei, "ob sich der leicht positive gesamtwirtschaftliche Trend fortsetzen kann und die Logistikbranche mitzieht". Die aktuelle Situation zeige einmal mehr, wie wichtig das Thema Resilienz und Krisenfestigkeit auch künftig für die Logistik sein werde, betonte Althoff.

+++ 12:17 Iranisches Militär: Raketen in Richtung von US-Flugzeugträger abgefeuert +++

Der Iran hat nach Militärangaben Raketen in Richtung des US-Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" abgefeuert. Der Flugzeugträger sei dadurch gezwungen worden, seine Position zu ändern, zitiert das Staatsfernsehen aus einer Erklärung des Militärs. Marinekommandant Schahram Irani droht mit weiteren Angriffen, sollten sich feindliche Schiffe in Reichweite der iranischen Streitkräfte befinden.

+++ 11:49 Iran warnt USA von Invasion mit Bodentruppen +++

Der Iran warnt die USA vor einem möglichen Einsatz von Bodentruppen. "Wir beobachten alle Bewegungen der USA in der Region genau, insbesondere Truppenverlegungen", schreibt Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. "Stellt unsere Entschlossenheit, unser Land zu verteidigen, nicht auf die Probe", fügt der frühere General hinzu. Die US-Regierung hat Medienberichten zufolge die Verlegung Tausender Soldaten einer Luftlandedivision in die Region des Nahen Ostens angeordnet. Die Rede ist von einer möglichen Invasion der iranischen Insel Charg, dem wichtigsten Exportterminal für iranisches Erdöl im Persischen Golf.

+++ 11:30 "Israel schaut mit großer Skepsis auf die Verhandlung" +++

Auf die möglichen Verhandlungen zwischen der USA und dem Iran schaut Israel "mit sehr, sehr großer Skepsis", berichtet Korrespondentin Elke Büchter. Israel sitze nicht mit am Tisch und habe große Sorge, dass die eigenen Forderungen nicht durchgesetzt würden. 

+++ 11:13 Israel meldet neuen Raketenbeschuss aus dem Iran +++

Der Iran feuert israelischen Angaben zufolge erneut Raketen auf das Land. Israels Polizei meldet mehrere Einschläge im Land. Bislang gebe es keine Berichte über Opfer, teilen die Polizei sowie der Rettungsdienst Magen David Adom mit. In mehreren Landesteilen gibt es Raketenalarm, in der Küstenmetropole Tel Aviv heulen am Vormittag gleich zweimal hintereinander die Warnsirenen. Der Iran bestätigt die Raketenwelle laut staatlichem Rundfunk. Israels Armee teilt derweil am Morgen mit, die israelische Luftwaffe habe in den vergangenen Tagen in Irans Hauptstadt Teheran zwei Produktionsstätten für Marschflugkörper angegriffen. Sie spricht von einem "weiteren Schritt zur Schwächung der militärischen Produktionsinfrastruktur" der iranischen Führung. Medienberichten zufolge liegt der Fokus der israelischen Angriffe derzeit auf der iranischen Rüstungsindustrie.

+++ 11:01 UN-Hochkommissar befürchtet globale Krise +++

Der Iran-Krieg droht nach Angaben des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Volker Türk, jeden Moment in eine regionale oder globale Krise auszuarten. "Dieser Konflikt hat eine beispiellose Kraft, Länder über Grenzen hinweg und auf der ganzen Welt darin zu verstricken", warnt Türk in der Dringlichkeitsdebatte des UN-Menschenrechtsrats in Genf. "Die komplexe Dynamik könnte jederzeit weitere nationale, regionale oder globale Krisen auslösen, mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung und die Menschen überall." Die Unterbrechung der Schifffahrt in der Straße von Hormus, wo Öl, Nahrungsmittel, Medikamente und Düngemittel blockiert sind, könnte Hunger- und Gesundheitskrisen vor allem in Ländern mit niedrigen Einkommen auslösen. Er verurteilt die Angriffe auf zivile Infrastruktureinrichtungen im Iran sowie die Raketen- und Drohnenangriffe des Irans und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz auf Israel.

+++ 10:45 Ifo: Iran-Krieg sorgt für Stimmungsdämpfer in der Wirtschaft +++

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechter sich im März wegen des Iran-Kriegs deutlich. Das Ifo-Geschäftsklima fällt um 2,0 Punkte auf 86,4 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut in München mitteilte. Der Rückgang ist damit in etwa wie von Analysten erwartet ausgefallen. Die Unternehmen schätzen ihre aktuellen Geschäfte unverändert ein. Die Erwartungen an die künftigen Geschäfte werden dagegen deutlich schwächer bewertet. "Der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung", kommentiert Ifo-Präsident Clemens Fuest das Ergebnis der monatlichen Umfrage unter 9.000 Unternehmen.

+++ 10:35 Iranischer Botschafter: Keine Verhandlungen mit den USA +++

Nach dem iranischen Militär widerspricht auch der iranische Botschafter in Pakistan Darstellungen, wonach es Verhandlungen zur Beendigung des Nahost-Kriegs gibt. Nach seinen Informationen hätten entgegen der Behauptung von US-Präsident Donald Trump bislang keine direkten oder indirekten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern stattgefunden, sagt Botschafter Resa Amiri Moghadam. Er fügt allerdings hinzu, dass "befreundete Länder" sich bemühten, "die Voraussetzungen für einen Dialog zwischen Teheran und Washington zu schaffen, von dem wir hoffen, dass er zur Beendigung dieses aufgezwungenen Krieges beitragen wird". Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif hatte am Dienstag erklärt, seine Regierung sei bereit, mögliche Gespräche auszurichten.

+++ 10:18 Bereitet Trump "unter dem Nebel" eine Eskalation vor? +++

Donald Trump sorgt täglich mit neuen Aussagen für Rätselraten. Jüngst spricht er von Verhandlungen mit Teheran und einem 15-Punkte-Plan für Frieden. Dessen zentrale Forderung sei erst durch den Krieg selbst entstanden, erklärt Politologe Thomas Jäger. Derweil habe der Iran mit eigenen 15 Punkten reagiert.

+++ 10:02 Iran: Sieben Zivilisten in Tabris getötet - noch Suche nach Opfern in Trümmern +++

Bei einem Luftangriff im Nordwesten des Irans sind einem Bericht zufolge sieben Zivilisten ums Leben gekommen. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, wurden in den frühen Morgenstunden in der Millionenmetropole Tabris Dienstwohnungen von Bahnmitarbeitern Ziel der israelisch-amerikanischen Angriffe. Unter den Trümmern suchen Helfer demnach nach weiteren Opfern. Bereits in der Nacht zu Dienstag wurde die Stadt bombardiert.

+++ 09:39 Israelischer Ex-Botschafter warnt vor Aufstand der Palästinenser +++

Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, kritisiert die anhaltende Siedlergewalt im Westjordanland scharf und warnt vor einem Aufstand der palästinensischen Bevölkerung. Er stellt sich dabei ausdrücklich hinter Deutschlands Botschafter in Israel, Steffen Seibert, der wegen eines Social-Media-Posts von Israels Regierung angegriffen worden war. "Es ist absolut richtig, dass Botschafter Seibert die Gewalt der Siedler gegen die Palästinensische Bevölkerung kritisiert, beziehungsweise darauf aufmerksam macht", sagt Stein dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Diese Gewalt hat ja während des Krieges nicht aufgehört. Und die Übergriffe erfolgen mindestens mit Billigung, wenn nicht gar Unterstützung durch die israelische Regierung. Es ist Teil der forcierten Annexion des Westjordanlands, die die Regierung vorantreibt." Dies gefährde eine Zwei-Staaten-Lösung, mit der die Zukunft eines jüdischen demokratischen Staats gesichert werden könne. Es bestehe zudem die Gefahr, dass „die Gewalt irgendwann in einem Aufstand der Palästinenser mündet. Dann würde Israel noch an einer weiteren Front kämpfen“, so Stein.

+++ 09:14 "Verhandlungen legitimieren das Regime" +++

Der 15-Punkte-Plan aus Washington stößt in Teheran auf Skepsis. Viele Gegner des Regimes reagieren laut Kavita Sharma mit Wut auf die Gespräche mit den USA. Die ntv-Korrespondentin schildert, warum viele Oppositionelle darin keine Lösung sehen, sondern eine Stabilisierung der Macht in Teheran.

+++ 08:50 Bundesregierung: Völkerrechtliche Prüfung des Kriegs nicht abgeschlossen +++

Ist der Krieg gegen den Iran völkerrechtswidrig oder nicht? Die Bundesregierung betont, dass sie noch keine abschließende Meinung darüber hat. Nachdem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Dienstag gesagt hatte, dass der Krieg für ihn völkerrechtswidrig und "ein politisch verhängnisvoller Fehler" sei, sagt ein Regierungssprecher auf Anfrage, dass man Äußerungen anderer Verfassungsorgane nicht kommentiere. "Grundsätzlich gilt: Die völkerrechtliche Prüfung obliegt der Bundesregierung und ist noch nicht abgeschlossen", fügt er hinzu. Die Prüfung finde vor dem Hintergrund "vielfältiger Verstöße Irans gegen völkerrechtliche Bestimmungen und internationale Abkommen und einer latenten Bedrohung der Existenz des Staates Israel" statt.

+++ 08:22 Trumps Geschenk-Aussage löst "großes Rätselraten" aus +++

Donald Trumps angeblicher 15‑Punkte‑Plan wirft Fragen auf - ebenso seine rätselhafte Andeutung, der Iran habe ihm "ein Geschenk" gemacht. Denn nicht nur der Inhalt ist ungewiss, auch ein einzelnes Wort der Aussage lässt mehrere Deutungen zu, wie ntv-USA-Experte Peter Kleim erklärt.

+++ 07:55 Iran: "Jemand wie wir wird sich niemals mit jemandem wie Euch arrangieren" +++

Ein Sprecher des iranischen Militärs spottet über jüngste Meldungen über einen 15-Punkte-Plan, den Washington Teheran überreicht haben soll. Laut Ebrahim Zolfaghari vom zentralen Militär-Hauptquartier Chatam al-Anbija klingt es nicht so, als gebe es US-iranische Gespräche: "Sind eure inneren Konflikte schon so weit fortgeschritten, dass ihr mit euch selbst verhandelt?", sagt er Richtung USA in einem Video, das im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde. "Unsere erste und letzte Botschaft war vom ersten Tag an dieselbe, und das wird auch so bleiben: Jemand wie wir wird sich niemals mit jemandem wie Euch arrangieren. Nicht jetzt, nicht jemals."

+++ 07:34 Revolutionsgarden reagieren offenbar auf US-Vorstoß mit eigenen Forderungen +++

Das "Wall Street Journal" berichtet über eine Antwort der Iranischen Revolutionsgarden auf den US-Vorstoß für ein Kriegsende. Diese soll zahlreiche Forderungen umfassen, denen Washington kaum nachkommen dürfte - darunter etwa die Räumung aller US-Militärstützpunkte rund um den Persischen Golf sowie ein neues System, das es dem Iran erlauben würde, von Schiffen für die Fahrt durch die Straße von Hormus eine Mautgebühr zu kassieren. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist von großer strategischer Bedeutung, nicht nur für den Transport von Öl und Flüssiggas.

+++ 07:14 Muslime in Kaschmir sammeln Spenden für den Iran +++

Muslimische Einwohner im von Indien kontrollierten Kaschmir sammeln Spenden für die Iraner: Gold, Bargeld, sogar Haushaltsgegenstände und Vieh. Junge Freiwillige gehen von Tür zu Tür, um Spenden zu sammeln, Gemeindevorsteher und Älteste haben Sammelstände eingerichtet, wie die Nachrichtenagentur AP schreibt. Auf Bildern ist zu sehen, wie Frauen ihren Goldschmuck abgeben oder traditionelle Kupfergefäße spenden, manche Kinder geben auch ihre Sparschweine ab. In den sozialen Medien kursierende Videos zeigen Einwohner Kaschmirs, die schildern, warum sie die Hilfe für Iraner sowohl als humanitäre als auch als religiöse Pflicht betrachten. Die iranische Botschaft bedankte sich in einem Beitrag in den sozialen Medien bei der Bevölkerung Kaschmirs für ihre Solidarität.

+++ 06:51 Neue Gespräche? Teheran befürchtet offenbar, von USA ausgetrickst zu werden +++

Iranische Regierungsvertreter zeigen sich offenbar skeptisch gegenüber Friedensgesprächen mit den USA. Laut dem Portal "Axios" erklärten sie Pakistan, Ägypten und der Türkei, die Friedensgespräche mit den USA vermitteln wollen, dass sie nun bereits zweimal von Präsident Donald Trump getäuscht worden seien: "Wir wollen nicht noch einmal hinters Licht geführt werden", zitiert der Bericht einen Insider. Die USA drängen demnach auf persönliche Friedensgespräche, die bereits am Donnerstag in Islamabad, Pakistan, stattfinden sollen. Doch während der beiden vorangegangenen Verhandlungsrunden zwischen den USA und dem Iran gab Trump jeweils grünes Licht für verheerende Überraschungsangriffe - wobei weiterhin behauptete, eine Einigung anstreben zu wollen. So griff Israel den Iran im Juni 2025 mit Trumps Rückendeckung an, kurz vor einer geplanten Runde von Atomgesprächen. Vor drei Wochen dann erzielten die USA und der Iran in Genf eine vorläufige Einigung, die Gespräche in der folgenden Woche fortzusetzen – zwei Tage später griffen die USA und Israel an.

+++ 06:24 Antisemitische Attacken in Europa: Experte zeigt auf Teheran +++

Ist das Teil einer hybriden Kriegsführung Teherans? Seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran kam es in mehreren europäischen Städten zu antisemitischen Attacken - und obwohl es zum jetzigen Zeitpunkt keine eindeutigen Beweise für eine iranische Beteiligung an den Anschlägen gebe, "deuten die Umstände (...) stark auf eine von Iran unterstützte Aktivität hin", schreibt Julian Lanchès vom International Centre for Counter-Terrorism (ICCT) in einer aktuellen Analyse. Die Sicherheitsbehörden etlicher Länder prüfen seit Jahren bei antisemitischen Straftaten oder Plänen dafür, ob Spuren nach Teheran führen. Der britische Inlandsgeheimdienst MI5 hat nach Angaben von Generaldirektor Ken McCallum innerhalb von zwölf Monaten "mehr als zwanzig potenziell tödliche, vom Iran unterstützte Anschlagspläne verfolgt". In Argentinien war im vergangenen Jahr beschlossen worden, zehn Verdächtige, darunter sieben Iraner, wegen des Anschlags auf das jüdische Gemeindezentrum 1994 in Buenos Aires in Abwesenheit vor Gericht zu stellen.

+++ 06:00 Zahl der Toten im Libanon steigt +++

Die Zahl der Toten nach israelischen Angriffen im Süden des Libanon steigt. Der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge starben mindestens neun Menschen. Vier Menschen seien bei einem Angriff auf das Dorf Adlun getötet worden, berichtet NNA unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium (siehe Eintrag um 03:08). Weitere zwei Menschen seien bei einem Angriff auf eine Wohnung im Flüchtlingslager Mieh Mieh getötet worden, bei dem vier weitere Menschen verletzt worden seien. NNA berichtet zudem über einen israelischen Angriff auf das Dorf Habbusch im Südlibanon. Dabei seien mindestens drei Menschen getötet und 18 weitere verletzt worden. Die israelische Armee äußert sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Zuvor hatte sie die Bewohner der südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut zur Evakuierung aufgerufen und vor bevorstehenden Angriffen gewarnt. Die Armee greife dort "Infrastruktur der terroristischen Hisbollah" an, erklärt der arabischsprachige israelische Armeesprecher Avichay Adraee bei Telegram.

+++ 05:50 Umschlag an deutschen LNG-Terminals noch stabil +++

Trotz des Kriegs im Iran, gestörter Lieferketten und stark gestiegener Preise läuft der Umschlag von Flüssigerdgas (LNG) an den norddeutschen Terminals nahezu uneingeschränkt weiter. Denn der Großteil der deutschen LNG-Importe stammt bislang aus den USA. 2025 machten diese Transporte nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rund 94 Prozent aus.. "Lieferungen aus der Golf-Region hatten wir seit Anfang 2023 nur sehr vereinzelt. Absagen von Cargos liegen an den DET-Terminals momentan nicht vor", teilt ein Sprecher der bundeseigenen Deutsche Energy Terminal Gesellschaft auf Anfrage mit. Die Gesellschaft betreibt die Terminals Wilhelmshaven 1 und 2 sowie das Terminal in Brunsbüttel. Für das erste Halbjahr 2026 seien alle Kapazitäten komplett vermarktet, heißt es. Auch das Rügener LNG-Terminal in Mukran laufe im Regelbetrieb, teilt ein Sprecher der Firma Deutsche Regas mit. Experten gehen jedoch wegen der Eskalation im Nahen und Mittleren Osten von einer verschärften Konkurrenz zwischen Asien und Europa um kurzfristig verfügbare LNG-Lieferungen aus. Durch die faktisch blockierte Straße von Hormus werden sonst 20 Prozent des weltweiten Flüssigerdgases transportiert – ein Großteil davon geht nach Asien. 

+++ 04:53 Wegen hoher Energiepreise: Läden in Ägypten müssen früher schließen +++

In Ägypten müssen Cafés, Restaurants und Geschäfte ab kommendem Samstag früher schließen. Die Regierung will wegen der im Iran-Krieg gestiegenen Energiepreise den Stromverbrauch senken. Ägypten erzeugt mehr als 80 Prozent seines Stroms mit Erdgas, das vielfach importiert wird. Der wichtigste Gaslieferant Israel hatte die Exporte nach Ägypten beim Kriegsbeginn vor mehr als drei Wochen bereits gestoppt. Normalerweise schließen viele Einkaufszentren, Bars und Restaurants in zentralen Gegenden von Kairo und in Urlauberorten erst gegen 1.00 oder 2.00 Uhr nachts. Auch die Beleuchtung an Straßen und Werbetafeln soll nun reduziert werden.

+++ 03:58 Papst Leo beklagt zunehmende Feindseligkeiten +++

Papst Leo äußert sich besorgt über die zunehmende Feindseligkeit im Iran-Krieg und fordert erneut eine Waffenruhe. "Der Hass nimmt zu, und die Gewalt wird immer schlimmer", sagt der erste US-Papst der Geschichte. Angesichts von mehr als einer Million Vertriebenen und vielen Toten ruft er alle Verantwortlichen auf, die Probleme durch Dialog statt mit Waffen zu lösen. Hintergrund der Äußerungen sind Berichte, wonach die USA die Entsendung Tausender Soldaten in den Nahen Osten planen.

+++ 03:08 Libanon: Staatsmedien melden sechs Tote bei israelischen Angriffen in Sidon +++

Bei israelischen Angriffen in dem Gebiet Sidon im Süden des Libanon sind der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. Vier Menschen seien bei einem Angriff auf das Dorf Adloun getötet worden, zwei weitere bei einem Angriff auf eine Wohnung im Flüchtlingslager Mieh Mieh. Zuvor hatte die israelische Armee die Bewohner der südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut zur Evakuierung aufgerufen und vor bevorstehenden Angriffen gewarnt. Die Armee greife dort "Infrastruktur der terroristischen Hisbollah" an, erklärt der arabischsprachige israelische Armeesprecher Avichay Adraee auf Telegram.

+++ 02:24 Macron fordert Israel zur Nutzung von "Gelegenheit" für Gespräche mit dem Libanon auf +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert Israel in einem Gespräch mit seinem israelischen Kollegen Isaac Herzog auf, die "Gelegenheit" für "direkte Gespräche" zwischen Israel und dem Libanon zu nutzen. Er habe "die Dringlichkeit betont, eine weitere Eskalation des Konflikts im Libanon zu verhindern, dessen Stabilität und territoriale Integrität gewahrt bleiben müssen", erklärt Macron auf X. Er bekräftigt demnach seine "Unterstützung für die Bemühungen der libanesischen Regierung, die entschlossene und mutige Entscheidungen für die Souveränität des libanesischen Staates getroffen hat". "Ich habe Präsident Herzog meine Überzeugung mitgeteilt, dass die Wiederaufnahme direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon eine Gelegenheit ist, die genutzt werden muss", erklärt Macron weiter.

+++ 01:51 Israel greift Ziele in Teheran an +++

Die israelische Armee startet eine neue Angriffswelle gegen die iranische Hauptstadt Teheran. Die Angriffe visierten "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" an, erklärt die israelische Armee auf Telegram. Zuvor hatte es mehrmals neue Raketensalven des Iran auf Israel gegeben.

+++ 01:20 Zentralratspräsident widerspricht Steinmeier beim Iran-Krieg +++

Der Zentralrat der Juden übt Kritik an Äußerungen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Iran-Krieg. "Wer dem Krieg gegen das Mullah-Regime leichthin den Stempel 'völkerrechtswidrig' verpassen will, ignoriert die Geschichte", sagt Zentralratspräsident Josef Schuster. Seit 1979 gehöre die Vernichtung Israels zur Staatsdoktrin des Iran. Steinmeier hatte den von Israel und den USA begonnenen Iran-Krieg außergewöhnlich scharf kritisiert. Es sei "ein politisch verhängnisvoller Fehler", sagt der Bundespräsident. Und er ergänzt: Der Iran-Krieg sei "nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig".

+++ 00:36 Feuer nach Drohnenangriff auf Flughafen in Kuwait +++

Drohnen haben einen Treibstofftank am internationalen Flughafen von Kuwait getroffen und einen Brand ausgelöst. Es gebe keine Verletzten, sondern nur Sachschaden, teilt die zivile Luftfahrtbehörde des Landes mit. Die Feuerwehr sei im Einsatz. 

+++ 23:45 Bericht: Iran erlaubt Durchfahrt durch Hormus unter Auflagen +++

Der Iran gestattet einem Zeitungsbericht zufolge "nicht-feindlichen Schiffen" die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, sofern sie sich mit den iranischen Behörden abstimmen. Schiffe mit Verbindungen zu den USA, Israel und anderen an der Aggression beteiligten Staaten seien von der friedlichen Durchfahrt jedoch ausgeschlossen, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf ein Schreiben des iranischen Außenministeriums an die Mitgliedstaaten der UN-Schifffahrtsorganisation IMO.

+++ 22:53 Medien: USA legen Iran 15-Punkte-Plan vor +++

Die USA haben Medienberichten zufolge dem Iran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Unter anderem soll der Iran demnach zustimmen, niemals nach Atomwaffen zu streben. Zudem müsse der Bestand an angereichertem Uran an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) abgegeben werden. Zudem müsse in der Straße von Hormus ein freier Schiffsverkehr gewährleistet werden. Auf iranischem Boden dürfe kein Uran angereichert werden. Die USA schlagen laut dem israelischen Sender Channel 12 eine Feuerpause von einem Monat vor, um den Plan zu besprechen.

+++ 22:46 Iran meldet Beschuss von AKW-Gelände +++

Laut Irans Atomenergiebehörde soll das Atomkraftwerk Buschehr unter Beschuss geraten sein. Bei einem Angriff des "amerikanisch-zionistischen Feindes" sei ein Geschoss "innerhalb des Geländes des Atomkraftwerks Buschehr" eingeschlagen, erklärt die Behörde. Schaden sei bei dem Vorfall nicht Schaden entstanden, "die Bereiche des Kraftwerks sind unversehrt", heißt es. Das AKW liegt im Südwesten des Irans und verfügt über den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes. Nach Einschätzung der IAEA ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert.

+++ 21:58 Iranischer Außenminister lobt Steinmeier für Kritik am Krieg +++

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi lobt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für dessen Kritik am Iran-Krieg. Araghtschi erklärt auf X, Steinmeier gebühre Anerkennung dafür, "dass er die Verstöße gegen die Iraner verurteilt hat". Wer Rechtsstaatlichkeit schätze, sollte ebenfalls seine Stimme erheben.

+++ 21:29 "Hätten sie nutzen können": Trump witzelt über Zerstörung iranischer Marine +++

US-Präsident Donald Trump lässt sich über die Geschwindigkeit aus, mit der die iranische Marine zerstört wurde. "Wir haben ihre Marine in drei Tagen zerstört, oder Pete?", sagt Trump in Richtung seines Verteidigungsministers Pete Hegseth. "Ich war etwas verärgert mit Pete. Ich habe gesagt: 'Warum haben wir die Schiffe nicht erhalten? Wir hätten sie nutzen können'", so Trump. Daraufhin soll Hegseth erklärt haben, dass es "mehr Spaß mache", diese zu versenken. 

+++ 21:05 Israel: Wichtigste Produktionsstätte für Sprengsätze im Iran getroffen +++

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge die wichtigste Produktionsstätte für Sprengsätze im Iran angegriffen. Sie sei schon im Krieg im vergangenen Jahr Ziel eines Bombardements gewesen, teilt das Militär mit. Irans Führung sei in den vergangenen Monaten jedoch dabei gewesen, die Fähigkeiten der Anlage in Isfahan wieder herzustellen. Die israelische Luftwaffe habe im Laufe des Tages Dutzende Ziele im Iran ins Visier genommen, darunter Raketenabschussrampen, heißt es in einer Mitteilung der israelischen Armee. 

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