Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 00:08 Ukraine: Mehr als 60 Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk, acht Verletzte +++

24.03.2026, 00:04 Uhr

Die russische Armee startet im Laufe des Tages mehr als 60 Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk und nimmt dabei die Bezirke Synelnykowe, Nikopol und Krywyj Rih sowie die Stadt Dnipro ins Visier, berichtet Ukrinform. Acht Menschen, darunter ein Kind, wurden verletzt, teilt Oleksandr Hanzha, Chef der Militärverwaltung der Region, via Telegram mit.

+++ 22:15 Selenskyj: Haben Beweise für Moskaus Kriegshilfe für Teheran +++

Der ukrainische Militärgeheimdienst verfügt nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj über unwiderlegbare Beweise dafür, dass Russland dem Iran Geheimdienstinformationen liefert. Russland nutze dafür seine eigenen Fähigkeiten zur elektronischen Aufklärung sowie Daten von Partnern aus der Region. Dies helfe dem Iran, präzisere Angriffe auszuführen, und verlängere den Krieg im Nahen Osten, erklärt Selenskyj auf X. Die Regierung in Moskau hat zuvor einen Bericht des "Wall Street Journal" über die Weitergabe von Satellitenbildern und Drohnentechnologie an den Iran als Falschmeldung zurückgewiesen.

+++ 21:45 Deutschland finanziert der Ukraine 15.000 Abfangdrohnen +++

Deutschland hat im Rahmen eines neuen Unterstützungspakets 15.000 Abfangdrohnen für die Ukraine finanziert. Das teilt die deutsche Botschaft in Kiew mit. "Weitere 15.000 STRILA-Abfangdrohnen wurden in der Ukraine mit deutscher Finanzierung für die ukrainische Nationalgarde produziert. Das millionenschwere Abkommen umfasst außerdem Schulungen, logistische Unterstützung und die Weiterentwicklung von Drohnen. Die Finanzierung erfolgt durch Deutschland, das die Ukraine im Kampf gegen die russische Aggression unterstützt", schreibt die Botschaft auf der Plattform X. Die STRILA-Drohnen sind zum Abfangen von Shahed-Drohnen konzipiert. Laut der Botschaft können sie dank störungsresistenter Systeme ohne GPS operieren.

+++ 21:15 Selenskyj: Haben Hinweise auf massiven russischen Angriff +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Großangriff auf sein Land. Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass Russland einen massiven Schlag vorbereite, sagt er in seiner abendlichen Videobotschaft. Die Bevölkerung solle auf Luftalarm achten, entsprechende Befehle an die Flugabwehr seien bereits erteilt worden. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

+++ 20:37 Insider: Russland verschiebt wegen hohem Ölpreis Aufbau von Rücklagen +++

Der durch den Iran-Krieg ausgelöste Anstieg der Ölpreise ermöglicht es der russischen Regierung Insidern zufolge, Pläne zur Aufstockung ihrer langfristigen Finanzreserven zu verschieben. Dadurch werde der Druck auf die kurzfristigen Finanzen gelindert, sagen drei mit den Beratungen vertraute Personen. Während die russische Wirtschaft unter den Kosten des Krieges in der Ukraine und den internationalen Sanktionen leidet, profitiert sie als eine der wenigen weltweit von dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Die internationalen Ölpreise notierten zuletzt bei etwa 100 Dollar pro Barrel, nach rund 70 Dollar vor Kriegsbeginn Ende Februar. Auch die Erdgaspreise ziehen an. Berechnungen von Reuters zufolge dürften die russischen Öl- und Gaseinnahmen im April im Vergleich zum März um 70 Prozent steigen.

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