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IS reklamiert Tat für sich 20 Polizisten bei Anschlag auf Sinai getötet

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Obwohl der Sinai bei Touristen beliebt ist, gilt die Region zu weiten Teilen als militärisches Sperrgebiet.

(Foto: REUTERS)

In Ägypten geht die Polizei mit aller Härte gegen Islamisten vor - und wird nun selbst zum Ziel von Terroristen. 20 Sicherheitskräfte sterben, als in der Stadt Al-Arisch auf dem Sinai ein Polizeikonvoi angegriffen wird. Drahtzieher soll der Islamische Staat sein.

Bei einem Terrorangriff auf einen Polizeikonvoi auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind mindestens 20 Sicherheitskräfte getötet worden. Die Polizei habe bei einer folgenden Schießerei zudem fünf Extremisten getötet, heißt es aus Sicherheitskreisen.

Zunächst sei eine Bombe nahe einer Patrouille in der Provinzhauptstadt Al-Arisch explodiert, teilte das Innenministerium in Kairo mit. Daraufhin hätten sich Dschihadisten mit den Polizisten ein Feuergefecht geliefert. Die genaue Opferzahl ist bisher noch nicht bekannt.

Auch ein Krankenwagen zum Abtransport Verletzter sei angegriffen worden, berichtet ein Mitarbeiter der Sicherheitskräfte. Unter den Opfern seien zwei Polizeioffiziere gewesen. Sechs weitere Beamte seien verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat über ihr Sprachrohr Amak für sich.

Am Sonntag tötete die Polizei zehn Islamisten

Im Norden der unruhigen Sinai-Halbinsel kommt es immer wieder zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und einem IS-Ableger. Die Region ist zu weiten Teilen militärisches Sperrgebiet - bei Razzien ereignen sich oft tödliche Schusswechsel. Das Land litt zuletzt vermehrt unter Angriffen von Dschihadisten vor allem auf die christliche Minderheit.

Erst am Sonntag hatte die ägyptische Polizei zehn als Islamisten bezeichnete Männer bei stundenlangen Schusswechseln nahe Kairo getötet. Die Männer hätten den Angaben zufolge eine Serie von Anschlägen geplant. In Medienberichten wurden sie als Angehörige eines radikalen Ablegers der islamistischen Muslimbrüder eingeordnet. Die autoritäre ägyptische Regierung verfolgt diese als Terroristen.

Quelle: n-tv.de, uzh/dpa

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