Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 21:28 Hisbollah-Chef: Keine Kapitulation - "egal, wie viele Opfer das erfordert" +++

13.03.2026, 00:01 Uhr

Hisbollah-Chef Naim Kassim bekräftigt anlässlich der Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz erneut die anhaltende Kampfbereitschaft seiner Organisation. "Das Wort 'Kapitulation' steht nicht in unserem Wörterbuch", sagt er in einer Fernsehansprache. "Wir werden uns in dieser Schlacht um die Existenz verteidigen, egal, wie viele Opfer das erfordert." Die Hisbollah ist eng mit der Führung des Irans verbündet.

+++ 21:00 Iran-Regime am Ende? "Das ist Wunschdenken" +++

Nahost-Expertin Kristin Helberg sieht weder bei Israel noch bei den USA einen wirklichen Plan, was das Kriegsgeschehen in und um den Iran angeht. Leidtragende seien einmal mehr die Menschen im Iran, die noch brutalere Repressionen fürchten müssen. 

+++ 20:42 Libanon: Mehr als 100 Kinder bei israelischen Angriffen getötet +++

Seit Beginn der israelischen Angriffe auf den Libanon am 2. März sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 773 Menschen getötet und 1.933 weitere verletzt worden. Darunter befinden sich laut dem täglichen Lagebericht des Ministeriums 103 getötete und 326 verletzte Kinder. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

+++ 20:20 Italien dementiert Bericht über Gespräche mit Iran über Hormus +++

Die italienische Regierung dementiert einen Medienbericht, wonach Italien und Frankreich mit dem Iran über freies Geleit ihrer Schiffe durch die Straße von Hormus verhandeln (siehe Liveticker-Eintrag von 17:06 Uhr). Aus Rom heißt es, es habe keine "bilateralen Verhandlungen oder direkte Gespräche mit dem Iran gegeben, um die Durchfahrt italienischer Schiffe durch die Straße von Hormus zu gewährleisten". Der Élysée-Palast reagierte auf Anfrage zu dem Bericht zunächst nicht.

+++ 19:56 Wie Hormus-Blockade abfedern? "Fast abenteuerlich, was Trump da manchmal sagt" +++

Die USA unternehmen immer wieder neue Versuche, die Blockade der Straße von Hormus abzufedern. Nichts davon hat aber bislang funktioniert, erklärt Washington-Korrespondent Gordian Fritz. Für manche Idee habe die Regierung gar Gelächter geerntet. Indes wächst der Unmut auch unter Trumps Wählern.

+++ 19:36 Iran widerspricht Trump: Marine intakt +++

Der Iran weist Darstellungen von US-Präsident Donald Trump über den Zustand der iranischen Marine und Luftstreitkräfte scharf zurück. "Die USA behaupten, die iranische Marine sei zerstört (...) Dann sei die Frage erlaubt, warum die Straße von Hormus immer noch geschlossen ist und kein Tanker sie durchqueren kann", sagt Mohammed Akbarsadeh, stellvertretender Kommandeur der Marine der Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur IRNA. Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, die iranische Marine sei verschwunden, die Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet. "Erneut die Frage: wieso treffen Irans Raketen und Drohnen dann in regelmäßigen Abständen ihre vorgesehenen Ziele?", hält Akbarsadeh entgegen.

+++ 19:03 USA setzen hohe Belohnung für Hinweise auf iranische Führer aus +++

Die USA loben eine hohe Belohnung für Hinweise auf Führungsfiguren des iranischen Regimes aus. Das US-Außenministerium teilt mit, es würden zehn Millionen Dollar gezahlt.

+++ 18:49 Explosionen und Rauchwolken in Tel Aviv nach neuen iranischen Angriffen +++

Während neuer iranischer Angriffe auf Israel sind in Tel Aviv Explosionen zu hören. Diese sind nach Angaben von AFP-Journalisten bis ins etwa 50 Kilometer Luftlinie entfernt liegende Jerusalem hörbar. Zudem heulen in Tel Aviv Sirenen. An zwei Stellen im Großraum Tel Aviv steigen schwarze Rauchwolken auf. Unter anderem steht ein Lager am Rand einer Autobahn in Flammen. Die israelische Armee erklärt, die Flugabwehr sei zum Abfangen der Raketen aus dem Iran aktiviert worden. Der Rettungsdienst Magen David Adom gibt an, nach Notrufen an drei Orten keine Verletzte gefunden zu haben.

+++ 18:15 Video soll Zerstörung legendärer Boeing 747 in Teheran zeigen +++

Neue Aufnahmen aus Teheran sollen die Zerstörung eines iranischen Tankflugzeugs auf dem Flughafen Mehrabad zeigen. Der Jumbo-Jet vom Typ Boeing KC-747 war der letzte der legendären Baureihe 747-100, der noch nicht im Museum stand.

+++ 17:50 Trump: Putin hilft Iran womöglich im Krieg +++

Nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump hilft Russland dem Iran womöglich im Krieg gegen die USA und Israel. Der russische Präsident Wladimir Putin helfe dem Iran "vielleicht ein bisschen", sagt Trump Fox News. Er fügt hinzu: "Und er denkt wahrscheinlich, dass wir der Ukraine helfen." Die "Washington Post" hatte berichtet, Moskau habe Geheimdienstinformationen an Teheran weitergegeben, darunter Standorte von US-Kriegsschiffen und -Flugzeugen in der Region. Trump hatte am vergangenen Samstag dazu noch gesagt, er sehe keine Anzeichen für eine russische Unterstützung im Iran-Krieg. Sollte es so sein, wäre es aber nicht hilfreich. Russland ist ein enger Verbündeter des Iran. Beide Länder vereinbarten im vergangenen Jahr, sich bei der Bekämpfung "gemeinsamer Bedrohungen" zu unterstützen.

+++ 17:24 Trump: Brauchen bei Drohnenabwehr keine ukrainische Hilfe +++

US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit Fox News erklärt, die Vereinigten Staaten seien bei der Drohnenabwehr auf keine Unterstützung der Ukraine angewiesen. "Wir brauchen bei der Drohnenabwehr keine Hilfe. Wir wissen mehr über Drohnen als irgendjemand sonst. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt", so Trump. Die Aussage steht im Widerspruch zu den Vorgängen der vergangenen Woche: Das US-Zentralkommando hatte die Ukraine offiziell um Hilfe gebeten. Die Ukraine schickte daraufhin ein Experten-Team mit Interceptor-Drohnen nach Jordanien, um US-Stützpunkte dort zu schützen. Der Iran setzt bei seinen Angriffen massenhaft günstige Shahed-Drohnen ein (Stückpreis: ca. 30.000–50.000 Euro), die von teuren US-Patriot-Raketen (je 3,3 Millionen Euro) abgefangen werden müssen. Die Golfstaaten verbrauchten Berichten zufolge in den ersten drei Tagen des Iran-Krieges mehr als 800 Patriot-Raketen - mehr als die Ukraine in vier Kriegsjahren erhalten hat. Die Ukraine hat dagegen günstige Interceptor-Drohnen entwickelt, die Shaheds für rund 1.000 - 2.500 Euro abschießen können.

+++ 17:06 Bericht: Frankreich und Italien sprechen mit Iran über Hormus +++

Frankreich und Italien haben einem Medienbericht zufolge Gespräche mit dem Iran aufgenommen. Ziel sei es, eine Vereinbarung auszuhandeln, die für ihre Schiffe eine sichere Passage durch die Straße von Hormus garantiere, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Insider.

+++ 16:31 Pentagon verlegt Marine-Einheit mit bis zu 2.500 Soldaten in den Nahen Osten +++

Das US-Verteidigungsministerium verlegt einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge eine Marineexpeditionseinheit (Marine Expeditionary Unit) in den Nahen Osten - als Reaktion auf zunehmende iranische Aktivitäten rund um die Straße von Hormuz. Das berichtet die US-Zeitung unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte US-Regierungsbeamte. Verteidigungsminister Pete Hegseth habe dem entsprechenden Antrag des für die Region zuständigen US Central Command stattgegeben, so die Quellen. Eine solche Einheit umfasst typischerweise bis zu 2.500 Marines.

+++ 16:19 Iran-Experte sieht keine Anzeichen für Machtwechsel +++

Im Iran wird die Bevölkerung zwischen den Bomben der USA und Israels einerseits und der brutalen Unterdrückung durch das Regime andererseits zerrieben. Trotz der Angriffe und der Spekulationen um Modschtaba Chamenei sieht Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad noch keine Anzeichen für einen Machtwechsel.

+++ 16:03 Macron: Frankreich bleibt defensiv nach Angriff auf Soldaten +++

Nach dem Drohnenangriff auf französische Soldaten im Irak mit einem Toten und sechs Verletzten will Frankreich sich nicht in den Iran-Krieg hereinziehen lassen. "Angesichts des andauernden Krieges nimmt Frankreich eine rein defensive Haltung ein", sagt Präsident Emmanuel Macron. Frankreich befinde sich nicht im Krieg mit dem Iran und werde weiterhin "Besonnenheit, Gelassenheit und Entschlossenheit an den Tag legen". Nach dem Angriff auf die Soldaten bei Erbil im Nordirak am Donnerstagabend analysiere die französische Armee die Fakten und Umstände, sagt Macron. Er werde sich am Nachmittag mit dem irakischen Premierminister Schia al-Sudani beraten. "Unsere Soldaten wurden angegriffen, während sie – wie wir es seit mehreren Jahren tun – im Rahmen einer internationalen Koalition gegen das Wiederaufleben des Terrorismus in der Region und im Dienste der irakischen Souveränität kämpften. Das ist natürlich inakzeptabel", sagt der französische Präsident.

+++ 15:39 Absturz von US-Tankflugzeug im Irak - alle sechs Besatzungsmitglieder tot +++

Beim Absturz eines US-Tankflugzeugs am Donnerstag im Westen des Irak sind alle sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Das bestätigt das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom auf X. Zuvor war von vier Toten die Rede. "Der Verlust des Flugzeugs war jedoch nicht auf Feindbeschuss oder Eigenbeschuss zurückzuführen", hieß es weiter. Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe, "der Islamische Widerstand im Irak", beanspruchte jedoch den Abschuss des Flugzeugs für sich.  

+++ 15:01 Irans Außenminister zeigt Reaktion von Regime-Anhängern auf Angriffe: "Albtraum für Angreifer" +++

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi veröffentlicht auf X ein Video, das die Reaktion von Regime-Anhängern auf einen Luftangriff in Teheran während des Marsches zum Al-Quds-Tag zeigt. Er schreibt, ihre Reaktion - das Video zeigt, wie sie schreien und trotzig in Richtung des in der Ferne aufsteigenden Rauchs gestikulieren, anstatt wegzulaufen - sei "ein Albtraum für Angreifer". "Die Iraner werden IMMER standhaft bleiben und sich NIEMALS vor feigen Angriffen ducken", so Araghtschi.

+++ 15:01 USA kündigen für heute "höchste Zahl an Angriffen" an +++

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt im Krieg gegen den Iran die bislang umfangreichsten Angriffe seines Landes an. "Tatsächlich wird es heute erneut die höchste Anzahl an Angriffen geben", die die USA jemals im Iran durchgeführt hätten. Auch US-Generalstabschef Dan Caine spricht von den heftigsten Angriffen seit Beginn des Kriegs mit dem Iran vor fast zwei Wochen. US-Vertreter haben in dem Krieg bereits mehrfach von den bislang härtesten Angriffen gesprochen. Hegseth betont, dass sich die USA neben der Zerstörung der Luftwaffe, Marine und des Raketenarsenals des Irans vor allem darauf fokussiert hätten, dass der Iran künftig keine Raketen mehr fertigen könne. So habe man etwa die Möglichkeiten des Irans, ballistische Raketen herzustellen, ausgeschaltet, indem man Unternehmen, die Komponenten dafür produzierten, zerstört habe.

+++ 14:41 Deutschland beendet Golf-Evakuierungsflüge +++

Trotz des anhaltenden Iran-Kriegs plant das Auswärtige Amt vorerst keine Evakuierungsflüge für Deutsche aus der Golfregion mehr. Ein Außenamtssprecher begründet dies mit einer nachlassenden Nachfrage nach solchen Sonderflügen und einem wachsenden Angebot an kommerziellen Ausreisemöglichkeiten. Am Donnerstag habe ein sechster Sonderflug Deutsche aus der Region nach Deutschland gebracht - dies sei "wahrscheinlich" der letzte derartige Flug gewesen, sagt der Sprecher. Die Maschine sei "nicht vollständig ausgelastet" gewesen, das Auswärtige Amt habe "eine gewisse Rückläufigkeit festgestellt bei dem Wunsch nach unserer Unterstützung", fügt er hinzu.

+++ 14:26 Israel droht Libanon mit Gebietsverlusten und Angriffen auf Infrastruktur +++

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz droht dem Nachbarland Libanon "Schäden an der nationalen Infrastruktur" an. Die libanesische Regierung sei ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachgekommen und müsse deshalb einen immer höheren Preis zahlen, darunter Schäden an von der Hisbollah genutzten Infrastruktur im Land sowie auch Gebietsverluste, sagt Katz nach Angaben seines Büros bei einer Lagebesprechung. Beides drohe, solange die "zentrale Verpflichtung, die Hisbollah zu entwaffnen" nicht erfüllt sei.

+++ 14:02 Vereinigte Arabische Emirate melden weitere Attacken aus Iran +++

Der Iran greift weiter auch die Vereinigten Arabischen Emirate an. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums fing die Luftverteidigung des Golfstaats allein am Freitag sieben ballistische Raketen und 27 Drohnen aus dem Iran ab.

+++ 13:52 Hegseth: Irans Führer Chamenei ist "verwundet und wahrscheinlich entstellt" +++

Irans neuer oberster Führer, Modschtaba Chamenei, ist nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verletzt. Die USA wüssten, dass er "verwundet und wahrscheinlich entstellt" sei, sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz. Um was für Verletzungen es sich handele und wie es dazu gekommen sei, führte er dabei nicht aus. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Donnerstag gesagt, der 56-jährige Religionsführer könne "sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit zeigen." Chamenei junior soll bei einem israelischen Angriff im Iran verletzt worden sein. Netanjahu deutete mögliche weitere Tötungsversuche an, indem er sagte, er würde "keine Lebensversicherungen" für die Feinde Israels abschließen

+++ 13:33 Irans Präsident und Sicherheitschef nehmen an Demonstration in Teheran teil +++

Mehrere hochrangige Vertreter der iranischen Führung wie Präsident Massud Peseschkian und Sicherheitschef Ali Laridschani sind am Freitag öffentlich bei einer Kundgebung zur Unterstützung der Palästinenser in Teheran aufgetreten. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete wenig später, dass im Zentrum der iranischen Hauptstadt in der Nähe der Kundgebung mindestens eine Frau bei einer Explosion getötet worden sei. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Die israelische Armee hatte die Bevölkerung am Morgen aufgerufen, zwei Gebiete in der Nähe des Veranstaltungsortes zu verlassen.

+++ 13:20 Vereinte Nationen: 22.000 zivile Gebäude im Iran durch Angriffe beschädigt +++

Im Iran-Krieg sind nach Angaben eines UN-Vertreters bislang fast 22.000 zivile Gebäude im Land beschädigt worden. Darunter seien mehr als 17.000 Wohneinheiten, berichtete Salvador Gutierrez, Repräsentant der Internationalen Organisation für Migration (IOM), in Teheran. Tausende Familien seien vor den Angriffen geflohen, viele davon in den Norden des Iran. Es sei unerlässlich, den Konflikt zu deeskalieren, um weiteres Leid zu verhindern. "Der Schutz von Zivilisten muss absolute Priorität haben", sagte er.

+++ 12:48 Experte zu Terrorgefahr: "Anschlagsrisiko ist hoch, Europa besonders attraktiv" +++

+++ 12:34 UN-Generalsekretär landet trotz israelischer Angriffe im Libanon +++

UN-Generalsekretär António Guterres ist zu einem Solidaritätsbesuch in der libanesischen Hauptstadt Beirut eingetroffen, trotz anhaltenden Beschusses aus Israel. "Ich bin soeben in Beirut gelandet, um dem libanesischen Volk meine Solidarität zu bekunden. Sie haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht. Sie wurden hineingezogen", erklärte der Generalsekretär der Vereinten Nationen auf X. Israel greift im Zuge des Krieges gegen Iran auch Ziele im Libanon an, um die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz zu bekämpfen. Im dicht besiedelten Libanon wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation seit dem 2. März mehr als 687 Menschen getötet.

+++ 11:59 Merz erteilt Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen nahe Iran Absage +++

Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt einen internationalen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus ab und kritisiert die fehlende Strategie hinter den Angriffen auf Iran. Wie der Krieg enden solle, sei "ja auch nicht wirklich beantwortet", sagte Merz während eines Besuchs in Norwegen. "Im Augenblick gibt es aus meiner Sicht deswegen auch keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken." Merz betonte: "Ich will es noch einmal sehr deutlich sagen: Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden."

+++ 11:50 WHO zählt mehr als 1200 Tote im Iran und mehr als 600 im Libanon +++

Seit Beginn des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten sind im Iran und im Libanon nach Angaben nationaler Behörden knapp 1.900 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Im Iran seien 1.255 Menschen getötet und mehr als 15.100 verletzt worden, hieß es. Mehr als 100.000 Menschen seien innerhalb des Landes auf der Flucht. Im Libanon sind laut der WHO 634 Todesopfer und mehr als 1.586 Verletzte gemeldet worden. Nach Angaben libanesischer Behörden liegt die Zahl der Toten mittlerweile schon bei etwa 690. Die WHO berichtete von mehr als 800.000 Binnenvertriebenen.

+++ 11:37 Thiele: Trump "könnte Irans Küste mit US-Marines besetzen" +++

+++ 11:24 Türkei bestätigt: dritte iranische Rakete Richtung Nato abgefangen +++

Die Nato-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine dritte iranische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Türkei habe den Iran um eine Stellungnahme ersucht.

+++ 11:17 Trump soll G7-Staaten nahende Iran-Kapitulation angekündigt haben +++

US-Präsident Donald Trump geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass der Iran kurz vor der Kapitulation steht. Dies habe Trump den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in einer Telefonkonferenz bereits am Mittwoch gesagt, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Trump habe erklärt, er habe "einen Krebs beseitigt, der uns alle bedroht hat". Da niemand mehr wisse, wer im Iran die Führung innehabe, gebe es auch niemanden, der die Kapitulation verkünden könne.

+++ 11:11 Mehr als 20 Tote durch Israels Angriffe auf Libanon +++

Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon hat es libanesischen Angaben zufolge seit der Nacht mehr als 20 Tote gegeben. Allein in der Gegend der Küstenstadt Sidon seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Bei weiteren Bombardements im Süden und Osten des Landes wurden demnach weitere 14 Menschen getötet. In Beirut sei eine Person bei einem Angriff auf ein Auto ums Leben gekommen. Die israelische Armee teilte mit, das Militär habe "Dutzende Angriffswellen" in der Hauptstadt Beirut, der Bekaa-Ebene im Osten des Landes sowie im Südlibanon ausgeführt. In dem relativ dicht besiedelten Gebiet haben Zivilisten kaum Möglichkeiten, dem Kampfgeschehen auszuweichen.

+++ 10:42 US-Generalstab: Vier Besatzungsmitglieder sterben bei Absturz von Tankflugzeug +++

Nach dem Absturz eines Tankflugzeugs der US-Streitkräfte sind mindestens vier der sechs Besatzungsmitglieder tot. Das teilte der US-Generalstab auf X mit. Dieser bekräftigte zugleich, die Maschine vom Typ KC-135 sei nicht durch Beschuss aus der Luft gebracht worden.

+++ 10:32 Drohnen stürzen auf bedeutendes Ölfeld im Irak +++

In der Nähe eines bedeutenden Ölfelds im Südirak sind zwei Drohnen abgestürzt. "Zwei Drohnen haben Telefonmasten in der Nähe des Madschnun-Ölfeldes getroffen", sagte ein Vertreter des irakischen Ölministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Bei dem Vorfall in der Nacht zum Freitag habe es weder Opfer noch Schäden gegeben. Der Betrieb des Ölfelds in der Provinz Basra sei bereits vorher ausgesetzt worden. Der Sprecher des Ölministeriums, Saheb Basun, sagte, es sei das erste Mal, dass das Ölfeld ins Visier genommen worden sei. Eine Drohne sei nach ihrem Absturz explodiert. Das Ölfeld Madschnun ist eines der wichtigsten Ölfelder im Süden des Irak.

+++ 10:18 Kriewald: Abwesenheit Chameneis ist "merkwürdig" +++

+++ 09:38 Hinweise auf dritten iranischen Angriff auf Türkei verdichten sich +++

Nachdem die türkische Nachrichtenagentur Anadolu von Sirenenalarm um den Nato-Luftwaffenstützpunkt Incirlik berichtete und türkische Medien Aufnahmen einer Explosion am Nachthimmel verbreiteten, verdichten sich die Hinweise auf einen iranischen Angriff: Der katarische Sender al-Jazeera erfuhr, bei den Aufnahmen handele sich um eine in der Luft abgefangene Rakete. Das türkische Verteidigungsministerium kündigte eine Stellungnahme an. Es wäre das dritte Mal, dass ein iranisches Geschoss auf Territorium des Nato-Mitglieds Türkei zielt.

+++ 09:03 Israel greift Teheran, Shiraz und Ahvaz an +++

Israel fliegt heute weiter Luftangriffe auf Iran. Nach Darstellung der israelischen Streitkräfte gelten die Attacken unterirdischen Produktionsstätten für Raketen in Shiraz, der Luftabwehr sowie Produktionsstätten in Teheran und Kommandostellen der iranischen Revolutionsgarden und Sicherheitskräfte bei Ahvaz.

+++ 08:47 Während Luftangriffen: Iran ruft zu Protesten gegen Israel auf +++

Trotz anhaltender Luftangriffe sind in Teheran erneut Tausende Regierungsanhänger zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Straßen gegangen. Die Kundgebungen finden anlässlich des sogenannten Al‑Kuds‑Tages statt, den der frühere Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini 1979 eingeführt hat. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die "Befreiung Jerusalems". Irans Präsident Massud Peseschkian rief die Bevölkerung trotz des Krieges zur Teilnahme auf. Auf X schrieb er a, das iranische Volk solle "die Feinde des Irans enttäuschen, indem es in größerer Zahl als je zuvor auf die Straße geht".

+++ 08:33 Kleim: "Trump wird immer mehr zum Komplizen von Putin" +++

+++ 08:15 Zwei Tote: Iranische Drohnen attackieren Oman und Saudi-Arabien +++

Im Oman sind nach Angaben von Staatsmedien zwei Menschen bei einem Drohnenangriff getötet worden. Eine Drohne sei im Norden des Landes abgefangen worden und in einem Industriegebiet abgestürzt, teilte die omanische Nachrichtenagentur mit. Dabei seien zwei ausländische Arbeiter ums Leben gekommen. Eine zweite Drohne sei im offenen Gelände abgestürzt. In Saudi-Arabien wurde am Freitag nach Regierungsangaben eine Drohne abgeschossen, die sich dem Diplomaten-Viertel in der Hauptstadt Riad genähert habe. In der Wüstenregion Rub al-Chali und im Bezirk al-Chardsch seien insgesamt fünf weitere Drohnen abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. In al-Chardsch befindet sich ein großer Luftwaffenstützpunkt, auf dem auch US-Soldaten stationiert sind.

+++ 08:05 Teheran droht Iranern im Falle neuer Proteste +++

Die iranischen Revolutionsgarden haben die Menschen im Iran mit eindringlichen Worten vor neuen Protesten gewarnt. Die Reaktion auf neuerliche Demonstrationen werde "schärfer" ausfallen als bei der Protestwelle im Januar. Damals wurden tausende Menschen getötet. "Heute versucht der Feind, der seine militärischen Ziele vor Ort nicht erreichen kann, erneut, Terror zu verbreiten und Unruhen zu provozieren", erklärten die Revolutionsgarden in einer im Fernsehen verbreiteten Mitteilung. Sie drohten mit einer "noch schärferen Reaktion" als im Januar. Der deutsch-iranische Journalist Michel Abdollahi sagte am Donnerstag in der ARD, dass der kommende Dienstag, der nach iranischem Kalender das Jahresende markiert, in der Vergangenheit oft den Auftakt für Proteste im Iran bildete.

+++ 07:59 Israel: Viele Menschen bei iranischem Angriff verletzt +++

Am Freitagmorgen hat eine neue iranische Angriffswelle den Norden Israels getroffen. Die israelischen Rettungskräfte zählten 58 Verletzte, nachdem eine iranische Rakete vier Wohnhäuser und mehrere Autos beschädigt hatte. Die "Jerusalem Post" erfuhr von Krankenhäusern in Afula und Haifa, dass sich 27 Kinder unter den Verletzten befinden. Eine Frau sei durch Schrapnellsplitter schwerer verletzt worden, die übrigen erlitten vor allem Schnittwunden oder befinden sich im Schockzustand.

+++ 07:46 Reiseverband: Fast alle Nahost-Touristen zurück in Deutschland +++

Fast alle mit einem Reiseveranstalter verreisten Touristen sind nach Branchenangaben inzwischen sicher aus dem Nahen Osten nach Deutschland zurückgekehrt. Es seien mehrere zehntausend Gäste von Reiseveranstaltern wegen des Iran-Krieges in den Golfstaaten gestrandet gewesen, bis auf wenige seien sie nun aber ausgeflogen, erklärte der Deutsche Reiseverband (DRV). "Aufgrund der anhaltenden Luftraumsperrungen und der stark eingeschränkten Anzahl an Flügen war dies eine enorme logistische Herausforderung."

+++ 07:18 Sirenenalarm auf Nato-Stützpunkt im türkischen Incirlik +++

Auf dem von der Nato genutzten Luftwaffenstützpunkt Incirlik im Südosten der Türkei sind am frühen Morgen Sirenen zu hören gewesen. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete über den Vorfall, ohne eine genaue Uhrzeit oder weitere Einzelheiten zu nennen. Die türkischen Behörden äußerten sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Die Bewohner von Adana, das etwa zehn Kilometer von Incirlik entfernt liegt, wurden dem Nachrichtenportal "Ekonomim" zufolge gegen 03.25 Uhr Ortszeit,von den Sirenen geweckt. Der Alarm dauerte demnach rund fünf Minuten. Videos in Onlinediensten zeigten "Ekonomim" zufolge ein leuchtendes Objekt am Himmel, bei dem es sich womöglich um eine Rakete handelte. In der Stadt seien für einen langen Zeitraum Feuerwehrsirenen und Sirenen der Sicherheitskräfte zu hören gewesen. Im Nato-Land Türkei wurden seit Beginn des Iran-Kriegs bereits zwei iranische Raketen abgefangen.

+++ 06:59 Trump: "Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig" +++

US-Präsident Donald Trump erneuert seine Drohungen gegen den Iran . "Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig - militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr. Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden, schrieb Trump. Der Republikaner argumentierte weiter, die USA verfügten über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit. "Schaut, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert", schrieb er - ohne seine Drohung näher zu erläutern.

+++ 06:56 Libanon: Israel weitet Angriffe auf Norden Beiruts aus +++

Israel weitet seine Angriffe auf die libanesische Hauptstadt aus. Eine Drohne habe ein Wohnhaus im Beiruter Stadtteil Burdsch Hammud getroffen, melden libanesische Medien. Es ist der erste Angriff auf den Bezirk am nördlichen Stadtrand der Hauptstadt. Bislang konzentrierten sich die Angriffe auf die Hochburg der Hisbollah-Miliz im Süden der Hauptstadt.

+++ 06:44 Hormus in Irans Würgegriff - "Schwarm-Angriffe erwartet" +++

+++ 06:29 US-Tankflugzeug abgestürzt: Islamisten wollen KC-135 abgeschossen haben +++

Nach dem vom US-Generalstab öffentlich gemachten Absturz eines Tankflugzeugs im Westirak, behauptet eine vom Iran unterstützte Milizengruppe die KC-135 abgeschossen zu haben. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Art übergeordnetes Koordinierungsgremium bewaffneter Gruppen, teilt mit, der Abschuss sei "zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes" erfolgt. Das US-Militär hatte zuvor den Absturz des US-Tankflugzeugs vom Typ KC-135 im Westen des Iraks gemeldet. Feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss schloss der Generalstab aber als Absturzursache aus.

+++ 06:17 Preisdruck durch Iran-Krieg: USA lockern Sanktionen gegen Russen-Öl +++

Die USA werden es Ländern vorübergehend erlauben, russisches Öl zu kaufen, das sich bereits auf See befindet. Damit soll das Angebot erhöht und der Preisdruck verringert werden. Finanzminister Scott Bessent schrieb in einem Beitrag auf X, die Ausnahme von den Sanktionen sei eine "eng gefasste, kurzfristige Maßnahme", die "nur für Öl gilt, das sich bereits auf dem Transportweg befindet, und der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen wird". Die Käufe sind laut einer Mitteilung des Finanzministeriums bis zum 11. April erlaubt.

+++ 05:59 Sorge um "Leben und Sicherheit": Trump rät iranischem Team von WM ab +++

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Fußball-Nationalmannschaft den Verzicht auf die Teilnahme an der anstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika nahegelegt. Er begründete dies bei Truth Social mit einer Sorge um "Leben und Sicherheit" der Spieler. Noch vor wenigen Tagen hatte Trump laut Fifa-Präsident Gianni Infantino erklärt, dass die Fußballer trotz des Iran-Kriegs in den USA "natürlich willkommen" seien.

+++ 05:46 Dubai: Trümmer abgefangener Drohne schlagen in Gebäude ein+++

Ein Gebäude im Zentrum von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist von herabfallenden Trümmern eines abgefangenen Angriffs getroffen worden. Bei dem "geringfügigen Vorfall an der Fassade" des Gebäudes sei niemand verletzt worden, teilte das Medienbüro der Metropole mit. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP in Dubai hatte zuvor von einer gewaltigen Explosion und einer schwarzen Rauchwolke berichtet. Die Emirate sind regelmäßig Ziel iranischer Angriffe, die sich unter anderem gegen den internationalen Flughafen in Dubai richteten. Die Luftabwehr des Golfstaats fing nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn mehr als 1500 iranische Drohnen und fast 300 Raketen ab.

+++ 04:36 Iranische Staatsmedien melden Explosionen in Teheran +++

In Irans Hauptstadt Teheran haben sich iranischen Staatsmedien zufolge mehrere Explosionen ereignet. Bewohner der betroffenen Teile von Teheran hätten berichtet, dass ihre Häuser gebebt hätten, berichtete die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars. Bislang gebe es keine Berichte über Verletzte. Die stärksten Explosionen seien im Süden der iranischen Hauptstadt zu hören gewesen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim.

+++ 03:47 USA haben im Nahost-Krieg offenbar Munition für Jahre verbraucht +++

Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Krieges mit dem Iran Munitionsvorräte für "Jahre" verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählten auch moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Insider.

+++ 02:46 Widerstandsrat Iran: Übergangsregierung bei Sturz in Teheran +++

Die Exilgruppe Nationaler Widerstandsrat Iran erhebt den Anspruch, bei einem Sturz der Machthaber in Teheran eine provisorische Regierung aufzustellen. Diese solle auf einem Zehn-Punkte-Plan ihrer Führungsfigur Maryam Rajavi basieren, teilt die Exilgruppe an ihrem Sitz in Paris mit. Die Aufgabe dieser Regierung werde es sein, die Macht innerhalb von sechs Monaten nach dem Sturz der derzeitigen Machthaber durch eine Wahl an das Volk zu übertragen. Eine Regierung unter Reza Pahlavi, dem in den USA im Exil lebenden Sohn des früheren iranischen Schahs, lehne der Nationale Widerstandsrat ab.

+++ 02:23 Französischer Armeeangehöriger bei Angriff im Norden des Irak getötet +++

Bei einem Angriff in der autonomen Kurdenregion Erbil im Nordirak ist ein französischer Armeeangehöriger getötet worden. Der "Stabsadjutant Arnaud Frion vom 7. Bataillon der Gebirgsjäger in Varces" sei für Frankreich gefallen, erklärt der französische Präsident Emmanuel Macron am frühen Freitagmorgen bei X. "Der Krieg im Iran kann solche Angriffe nicht rechtfertigen", fügt Macron hinzu.

+++ 02:05 Lufthansa Gruppe setzt Dubai-Flüge bis 28. März aus +++

Die Lufthansa Group verlängert die Aussetzung ihrer Flüge von und nach Dubai bis zum 28. März. Grund dafür sei eine deutliche Reduzierung der Flugbewegungen durch die dortigen Flughäfen aus Kapazitätsgründen, teilt der Konzern mit. Betroffen seien die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, ITA Airways, Austrian Airlines und Eurowings. Bislang waren die Flüge bis einschließlich 15. März gestrichen worden. Die Lufthansa Group wolle prüfen, inwieweit es trotz der starken Einschränkungen möglich sei werde, "einzelne Flüge" durchzuführen.

+++ 01:35 Netanjahu: Chamenei ist "Marionette der Revolutionsgarden" +++

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den neuen obersten Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, als "Marionette der Revolutionsgarden" bezeichnet. Der Religionsführer könne "sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit zeigen", sagt Netanjahu bei einer Pressekonferenz. Modschtaba Chamenei soll bei einem israelischen Angriff im Iran verletzt worden sein. Netanjahu deutete mögliche weitere Tötungsversuche an.

+++ 00:43 Total Energies reduziert Gas- und Ölproduktion wegen Nahost-Konflikt+++

Der französische Energiekonzern Total Energies reduziert wegen des Iran-Krieges seine Öl- und Gasproduktion um insgesamt rund 15 Prozent. Die Produktion wurde demnach in mehreren Ländern der Golfregion gestoppt, darunter Katar und der Irak, wie das Unternehmen mitteilt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten sei nur die Offshore-Produktion von dem Stopp betroffen, nicht jene an Land.

+++ 00:16 USA melden "Verlust" von Tankflugzeug im Westen des Iraks +++

Die US-Streitkräfte haben im Krieg mit dem Iran nach eigenen Angaben ein Tankflugzeug verloren. "Der Vorfall hat sich in verbündetem Luftraum ereignet", teilt das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) bei X mit. Er sei weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen. Die Rettungsmaßnahmen dauerten an. Nach Angaben von Centcom waren zwei Flugzeuge an dem Vorfall beteiligt. Eines sei sicher gelandet, das andere vom Typ KC-135 sei im Westen des Iraks "runtergekommen".

+++ 22:18 USA bringen Hormus-Geleitschutz mit Verbündeten ins Spiel +++

US-Finanzminister Scott Bessent bringt einen Geleitschutz für Schiffe durch die Straße von Hormus unter Beteiligung von Verbündeten ins Spiel. "Ich glaube, dass die US-Marine - vielleicht gemeinsam mit einer internationalen Koalition - Schiffe eskortieren wird, sobald es militärisch möglich ist", sagt Bessent dem Sender Sky News. Voraussetzung sei, dass der Luftraum vollständig kontrolliert werde und der Iran nicht mehr in der Lage sei, sein Raketenarsenal wieder aufzubauen.

+++ 21:56 USA: Rund 6.000 Ziele im Iran angegriffen +++

Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn nach eigenen Angaben etwa 6.000 Ziele angegriffen. Auch mehr als 90 Schiffe seien beschädigt oder zerstört worden, darunter mehr als 30 Minenleger, teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch erneut nahegelegt, dass der Krieg schon "bald" enden könne. Es gebe "praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte", zitierte ihn das US-Nachrichtenportal "Axios" nach einem Telefoninterview. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin erklärte dagegen, dass Israels Militär noch eine umfangreiche Liste an Zielen habe.

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