Angriff auf den Iran im Liveticker+++ 21:25 Trump warnt Iran deutlich vor Verminung der Straße von Hormus +++
US-Präsident Donald Trump hat den Iran davor gewarnt, die für die weltweite Schifffahrt bedeutsame Straße von Hormus zu verminen. "Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt worden sein und diese nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein Ausmaß erreichen, wie es noch nie zuvor zu sehen war", schreibt Trump auf Truth Social.
+++ 21:05 Putin pocht auf schnelles Kriegsende +++
Kremlchef Wladimir Putin spricht sich für ein schnelles Ende des Iran-Kriegs aus und setzt auf eine politische Lösung des Konflikts. Das habe er in einem erneuten Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian deutlich gemacht, teilt der Pressedienst des Kremls mit. Peseschkian habe Russland für Unterstützung und insbesondere humanitäre Hilfe gedankt. Putin und Peseschkian hatten bereits am Freitag telefoniert. Moskau und Teheran arbeiten eng zusammen und haben im vergangenen Jahr auch eine strategische Partnerschaft geschlossen, die aber keine Verpflichtung zu einem Eingreifen enthält, wenn eins der Länder attackiert wird.
+++ 20:48 USA melden "erhebliche" Fortschritte bei Zerstörung von Irans Marine +++
Das US-Militär geht weiter gegen die iranische Marine vor. Nach der Zerstörung von mehr als 50 Schiffen habe man nun Minenleger und ihre Waffenlager im Blick, sagte US-Generalstabschef Dan Caine. "Wir machen erhebliche Fortschritte bei der Zerstörung der Marine", sagte er. "Diese Arbeit wird fortgesetzt." Zuletzt hatten die Streitkräfte im Meer vor der Südküste des Irans angegriffen. Dort befindet sich auch die wichtige Straße von Hormus.
+++ 20:33 Reiseverband will alle deutschen Urlauber bis Mittwoch nach Hause bringen +++
Wegen des Iran-Kriegs sitzen deutsche Urlauber weiterhin in der Golfregion fest - sie könnten die Region nach Einschätzung der Reisebranche aber bald verlassen. Man gehe davon aus, dass voraussichtlich bis Mittwoch alle Veranstaltergäste ausreisen können, teilt der Deutsche Reiseverband (DRV) mit. Insgesamt gehe es dabei um knapp 2000 Reisende, die noch vor Ort seien. Die meisten von ihnen hielten sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. "Das Hauptaugenmerk der Reiseveranstalter liegt derzeit nach wie vor auf der Situation in den betroffenen Regionen und darauf, alles zu tun, um die Gäste vor Ort zurück nach Hause zu bringen", heißt es vom Verband. Aufgrund umfangreicher Luftraumsperrungen in der Region sei dies eine überaus komplexe Aufgabe.
+++ 20:15 USA fordern Israel wohl zum Stopp von Angriffen auf Energieanlagen auf +++
Die US-Regierung hat Israel einem Medienbericht zufolge aufgefordert, Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur einzustellen. Das Gesuch sei auf hoher politischer Ebene und an Israels Generalstabschef Ejal Samir übermittelt worden, meldet das Portal Axios unter Berufung auf Insider. Die US-Regierung habe ihr Anliegen unter anderem damit begründet, dass man nach dem Krieg mit dem iranischen Ölsektor zusammenarbeiten wolle. Zudem bestehe die Sorge, dass derartige Angriffe der iranischen Bevölkerung schadeten und massive Vergeltungsschläge gegen die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten auslösen könnten. Stellungnahmen des Weißen Hauses, des US-Außenministeriums sowie der israelischen Botschaft in Washington liegen bisher nicht vor.
+++ 19:52 Bericht: Iran bereitet Verlegung von Minen vor +++
Die US-Geheimdienste verzeichnen laut Journalisten des Senders CBS News Anzeichen dafür, dass der Iran Vorbereitungen zur Verlegung von Minen in der Straße von Hormus treffe. Eine Bestätigung des auf X verbreiteten Berichts liegt derzeit nicht vor.
+++ 19:33 Pentagon meldet rund 140 verletzte US-Soldaten +++
Bis zu 150 Mitglieder der US-Truppen sind Insidern zufolge bislang im Krieg gegen den Iran verwundet worden. Die gegenüber Reuters genannte Zahl ist weitaus höher als die vom Pentagon offiziell verbreitete, wonach bisher acht US-Truppenangehörige schwer verletzt wurden. Kurz nach Veröffentlichung des Reuters-Berichts bestätigt das Pentagon die Angaben und erklärt, etwa 140 Militärangehörige seien innerhalb von zehn Tagen verwundet worden. Die meisten Verletzungen seien geringfügig gewesen. 108 Truppenangehörige leisteten bereits wieder ihren Dienst.
+++ 19:17 Fritz: "Hegseth berauscht sich an diesem Krieg" +++
Pete Hegseth verkündet Angriffe von neuer Intensität im Iran. Korrespondent Gordian Fritz kritisiert die Ausdrucksweise der US-Regierung, für die dies alles "eine große Show" zu sein scheine. Der Regime-Sturz-Rhetorik Israels schließe Trump sich nicht an, da dies den Einsatz von Bodentruppen bedeute.
+++ 19:00 US-Energieminister löscht X-Post über Tanker-Eskorte +++
US-Energieminister Chris Wright sorgt für Verwirrung. Er löscht einen Eintrag auf X, in dem es hieß, die US-Marine habe erfolgreich einen Öl-Tanker durch die Straße von Hormus eskortiert, "um sicherzustellen, dass Öl weiterhin in die globalen Märkte fließt". Die Ölpreise gaben nach der Bekanntgabe deutlich nach. In einem Video kündigte Wright an, weitere Schiffe würden folgen. Warum Wright den Post entfernt hat, ist derzeit nicht klar.
+++ 18:48 Briten entsenden Kriegsschiff ins östliche Mittelmeer +++
Das britische Kriegsschiff "HMS Dragon" sticht in Richtung östliches Mittelmeer in See. Der Einsatz erfolgt gut eine Woche nach einem Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern im Nachgang der Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Am 1. März war die Basis von einer im Iran hergestellten Drohne getroffen worden, die mutmaßlich aus dem Libanon oder dem Irak kam. Die britische Regierung steht in der Kritik, da Verbündete wie Griechenland und Frankreich nach den iranischen Vergeltungsangriffen am Golf wesentlich schneller Schiffe in die Region entsandt haben.
+++ 18:30 Einschlag gefilmt: Streubombenexplosion reißt Fußgänger zu Boden +++
Eine Überwachungskamera im israelischen Or Yehuda filmt eine plötzliche Explosion mitten auf einer Straße. Offenbar war zuvor ein Teil einer iranischen Streubombe eingeschlagen. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine Person von der Wucht der Detonation zu Boden gerissen wird.
+++ 18:16 Witkoff: Russen versorgen Iran nicht mit Geheimdienst-Informationen +++
Russland hat nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff Vorwürfe bestritten, wonach es Geheimdienstinformationen über amerikanische Militärziele im Nahen Osten an den Iran weitergegeben haben soll. Das Dementi sei in einem Telefonat am Montag zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erfolgt, sagt Witkoff dem Sender CNBC. Die "Washington Post" hatte am Freitag berichtet, Russland stelle dem Iran Zielinformationen wie die Positionen von US-Kriegsschiffen und Flugzeugen im Nahen Osten zur Verfügung.
+++ 17:55 Insider: Verwendete Munition kostet USA Milliardensummen +++
Die US-Regierung hat sich einem Insider zufolge in einem Bericht an Ausschüsse des US-Kongresses zu Kosten des Iran-Einsatzes geäußert. Demnach sei bei den Angriffen auf den Iran allein in den ersten beiden Tagen Munition im Wert von schätzungsweise 5,6 Milliarden Dollar vebraucht worden. Im Kongress wächst angesichts des am 28. Februar gemeinsam mit Israel begonnenen Krieges die Sorge vor schwindenden Beständen der US-Streitkräfte. Präsident Donald Trump hat sich am Freitag zur Aufstockung der Reserven mit Managern von sieben Rüstungsunternehmen getroffen. Erwartet wird, dass das Weiße Haus beim Kongress in Kürze zusätzliche Mittel für den Kriegseinsatz beantragt. Einige Insider rechnen mit einer Summe von 50 Milliarden Dollar, andere halten diese Schätzung aber für zu niedrig angesetzt.
+++ 17:38 Kriegsfolgen: Forschungsinstitute werden Prognose für Deutschland senken +++
Deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute werden ihre Konjunkturprognosen wegen des Iran-Kriegs voraussichtlich senken. Ökonomen des Ifo-Instituts, des IMK und des RWI "Politico", sie rechneten mit einem Effekt auf das Bruttoinlandsprodukt zwischen 0,2 und 1,0 Prozentpunkten - je nach Dauer des Krieges. Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser etwa sagte: "Wir gehen derzeit von einem Anstieg der Inflationsrate auf knapp 2,5 Prozent aus." Dies würde das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr um rund 0,2 Prozentpunkte verlangsamen, "sodass wir mit einem Wachstum von 0,8 Prozent in diesem und 1,2 Prozent im nächsten Jahr rechnen". Sollten die Preise für fossile Energie allerdings über einen längeren Zeitraum stark erhöht bleiben, hält das Ifo-Institut eine Inflationsrate von 3,0 Prozent für möglich.
+++ 17:20 Iran droht bei "Feindhilfe" mit härtesten Strafen +++
Die iranische Justiz warnt die Bevölkerung eindringlich davor, mit Israel oder den USA zu kooperieren. Justizsprecher Asghar Dschahngiri erklärt auf dem offiziellen Justizportal, nach geltendem Recht könnten auf jede Handlung, die als Unterstützung des Feindes eingestuft werden, schwerste Strafen verhängt werden - bis hin zur Todesstrafe oder Beschlagnahme von Eigentum. Zudem warnte der Sprecher ausdrücklich Medien davor, sicherheitsrelevante Vorgaben zu missachten und an sensiblen Orten zu filmen. Laut Kultusministerium dürfen Bilder und Informationen über angegriffene Ziele im Inland nur mit Genehmigung des Generalstabs veröffentlicht werden.
+++ 16:58 Jet jagt Drohne: Besucher filmen Luftgefecht über Strand in Dubai +++
Strandbesucher in Dubai filmen eine Kriegsszene, die sich am Himmel über ihnen abspielt. Nachdem eine Shahed-Drohne zuerst in geringer Höhe über den Strand in der Nähe des Flughafens fliegt, jagt kurz darauf ein F16-Kampfjet hinterher und feuert eine Wärme suchende Rakete ab.
+++ 16:40 Wadephul muss Flugzeug in Israel verlassen und in Bunker laufen +++
Kurz vor dem Abflug von Außenminister Johann Wadephul nach einem überraschenden Kurzbesuch in Israel ist es in dem Land erneut zu Raketenalarm gekommen. Während das Militär-Transportflugzeug der Bundeswehr vom Typ A400M am internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv stand, gab es eine Vorwarnung vor einem neuen Raketenangriff aus dem Iran. Auch Einwohner des Großraums Tel Aviv berichteten, sie hätten entsprechende Warnungen erhalten. Wadephul und begleitende Personen mussten daraufhin das Flugzeug wieder verlassen und sich im Laufschritt in Richtung eines Schutzbunkers begeben. Kurz darauf kam die Entwarnung. Beim Wiedereinsteigen sagte Wadephul "Alles wohlauf hier!" und zeigte mit dem Daumen nach oben.
+++ 16:23 Wadephul warnt vor Zerfall des Irans +++
Bei seinem Besuch in Israel hat Bundesaußenminister Johann Wadephul vor einem möglichen Zerfall des Iran durch den Krieg gewarnt. Die territoriale Integrität des Iran müsse gewahrt werden, sagte Wadephul nach einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar in Jerusalem. "Niemand kann ein Interesse an Chaos oder Bürgerkrieg oder dem Zerfall Irans haben. Die Wirkungen wären erheblich und würden wir auch in Europa zu spüren bekommen." Es müsse verhindert werden, dass die Eskalation in der Region noch weitere Kreise ziehe und weitere Länder "in Mitleidenschaft gezogen" würden, sagte Wadephul weiter.
+++ 16:05 Fischer: "USA und Israel sind wechselseitig in der Falle" +++
US-Präsident Trump spricht bereits vom möglichen Kriegsende - Israel sieht das jedoch ganz anders. Politologe Klemens Fischer erklärt, inwiefern Washington und Jerusalem voneinander abhängig sind und warum die Revolutionsgarden weiterhin ein entscheidender Faktor bleiben.
+++ 15:50 Iran meldet schwere Luftangriffe - 40 Tote in Teheran +++
Der Iran meldet schwere Luftangriffe auf mehrere Ziele im Land. Nach Angaben des Roten Halbmondes wurden allein im Osten der Hauptstadt Teheran 40 Menschen getötet. Staatsmedien berichten über Angriffe auf Wohngebiete im Norden, Westen und Osten Teherans sowie im Vorort Merschahr. Weitere Ziele waren demnach das Hafenareal Haghani in Bandar Abbas im Süden sowie eine Polizeiwache in Isfahan in Zentraliran gewesen. Getroffen worden sein soll auch der zum Weltkulturerbe gehörende Tschehel-Sotun-Palast in Isfahan. Diese Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Augenzeugen in Teheran berichten, dass die Kampfflugzeuge der USA und Israels inzwischen deutlich tiefer fliegen. Sie werten das als Hinweis darauf, dass die iranische Luftabwehr geschwächt ist.
+++ 15:35 Merz: Israel muss Annexions-Pläne im Westjordanland aufgeben +++
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Israel aufgefordert, Pläne zur "Annexion" von Gebieten im Westjordanland aufzugeben. "Die Annexionsschritte, wie sie in Jerusalem diskutiert werden, würden die Zweistaatenlösung dort noch einmal erschweren", sagte Merz. "Die Bundesregierung fordert dringend, solche Schritte zum sogenannten E1-Gebiet zu unterlassen. Das wäre ein großer Fehler." Das Gebiet E1 erstreckt sich auf einer Fläche von mehreren Quadratkilometern im Westjordanland östlich von Ost-Jerusalem. Die israelische Regierung hatte kürzlich mehrere Schritte unternommen, um ihre Kontrolle über das Palästinensergebiet auszuweiten. Bundesaußenminister Johann Wadephul reise auf seine Bitte hin nach Israel, um die Kritik an diesem Vorgehen zu unterstreichen, sagte der Kanzler.
+++ 15:20 Wadephul überraschend zu Besuch in Israel +++
Eineinhalb Wochen nach Beginn des Iran-Krieges ist Außenminister Johann Wadephul zu einem Solidaritätsbesuch nach Israel gereist. In Jerusalem kam der CDU-Politiker zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Gideon Saar zusammen. Der Besuch war aus Sicherheitsgründen bis zu dem Treffen geheim gehalten worden. Zu Beginn seines Besuches in Israel informierte sich Wadephul in der Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem über Zerstörungen durch einen verheerenden iranischen Raketenangriff. Dabei wurde er von Saar begleitet.
+++ 15:05 Wirr oder Plan? Trump nennt ständig neues Kriegsende +++
Donald Trump verkündet seit dem Beginn des Angriffs auf den Iran immer wieder neue Zeitangaben für die Dauer des Kriegs. Was am Anfang noch vier Wochen oder länger dauern soll, wird immer unkonkreter und zuletzt "ein kurzer Ausflug". Beobachter vermuten einen Zusammenhang mit dem Ölpreis. Eine Reise durch Trumps Zeitangaben.
+++ 14:52 Nach Drohnenangriff: VAE schließen größte Ölraffinerie der Region +++
Nach einem Drohneneinschlag haben die Vereinigten Arabischen Emirate die größte Ölraffinerie des Nahen Ostens geschlossen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach löste der Angriff einen Brand in der Raffinerie aus. Die Behörden in Abu Dhabi teilten mit, dass niemand verletzt wurde. Zudem meldet das Verteidigungsministerium der VAE Angriffe des Irans mit neun Raketen und insgesamt 35 Drohnen. Neun der Drohnen seien im Landesinneren eingeschlagen.
+++ 14:40 Trump könnte bei Gesprächen mit Iran einlenken +++
US-Präsident Donald Trump ist möglicherweise zu Gesprächen mit dem Iran bereit. Das erklärte er in einem Interview mit Fox News, wie der TV-Sender bekannt gibt. "Es ist möglich, hängt aber von den Bedingungen ab", sagte er. Und: "Wir müssen eigentlich nicht mehr miteinander reden, aber es ist möglich."
+++ 14:28 Iran startet 34. Angriffswelle auf Israel - Luftalarm in weiten Teilen des Landes +++
Der Iran feuert erneut Raketen auf Israel ab. In weiten Teilen des Landes heulen Warnsirenen, auch in der Küstenmetropole Tel Aviv. Nach Angaben des israelischen Senders N12 konnte ein Geschoss abgefangen werden. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilt mit, es gebe keine Berichte über Verletzte. Auch größere Schäden wurden nicht gemeldet. Die iranischen Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, meldeten den Beginn der 34. Welle von Gegenangriffen auf US-Stellungen in der Region sowie auf Ziele in Israel. Dabei seien präzisionsgelenkte ballistische Raketen mit Gefechtsköpfen von über einer Tonne zum Einsatz gekommen, heißt es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung. Außerdem sei Streumunition genutzt worden. Streumunition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders gefährlich für Zivilisten.
+++ 14:12 Merz äußert Kritik an Kriegsführung von USA und Israel +++
Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich kritisch über die Kriegsführung der USA und Israels. Beide Länder führten seit mehr als einer Woche Krieg gegen den Iran, er teile viele Ziele, sagt Merz in Berlin. "Vor allem besorgt uns, dass es offensichtlich keinen gemeinsamen Plan gibt, wie dieser Krieg schnell zu einem überzeugenden Ende gebracht werden kann", fügt er hinzu. Er fordert den Iran zudem auf, sofort die "wahllosen" Angriffe auf Staaten in der Region zu beenden.
+++ 13:57 Spanien warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon +++
Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares bezeichnet eine mögliche Bodenoffensive des israelischen Militärs im Libanon als "gewaltigen Fehler". Zugleich fordert er die libanesische Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist, auf, ihre Raketenangriffe auf Israel einzustellen. Zudem kündigt Albares an, dass Spanien humanitäre Hilfe im Wert von neun Millionen Euro in die libanesische Hauptstadt Beirut schicken werde.
+++ 13:46 US-Verteidigungsminister: So viele Angriffe wie noch nie auf den Iran +++
Der Iran wird an diesem Dienstag US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge so stark bombiert wie noch an keinem anderen Tag des Krieges. Es würden die meisten Kampfflugzeuge und Bomber eingesetzt, sagt Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, gegenüber der Presse. Der Iran verzweifele. Das Land stehe alleine da und verliere.
+++ 13:36 Wichtige Banken im Iran gestört +++
Bei zwei wichtigen staatlichen Banken im Iran kommt es im Zuge des Kriegs mit Israel und den USA zu Störungen. Betroffen seien die Banken Sepah und Melli, berichten Einwohner der Hauptstadt Teheran. Geldautomaten der Banken seien außer Betrieb, das Onlinebanking nicht erreichbar und Kartenzahlungen nicht möglich. Der Grund für die Störungen ist unklar. Bank Melli Iran ist die größte staatliche Bank des Landes. Auch die staatliche Bank Sepah, die eng mit dem Militär verbunden ist, gehört zum iranischen Finanzsektor. Beide Institute stehen wegen ihrer Rolle bei der Finanzierung staatlicher Programme auf US-Sanktionsliste.
+++ 13:24 Putin sieht sich noch immer als Vermittler +++
Die von Kremlchef Wladimir Putin angebotenen Optionen zur Vermittlung im Iran-Konflikt sind nach offiziellen Angaben weiter aktuell. Diese Vorschläge liegen noch auf dem Tisch, teilt der Kreml mit. Die Regierung in Moskau sei bereit, jede mögliche Unterstützung zu leisten, um die Spannungen im Nahen Osten abzubauen, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Einzelheiten zu den Überlegungen, die Putin in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump angesprochen hat, nennt der Sprecher nicht. Der Vorschlag entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Putin führt seit Jahren Kriege, unter anderem seit 2014 einen Angriffskrieg in der Ukraine.
+++ 13:07 Laridschani an Trump: "Passen Sie selbst auf, dass Sie nicht ausgelöscht werden" +++
Der hochrangige iranische Funktionär Ali Laridschani erwidert neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer Warnung. Man habe keine Angst vor Drohungen und selbst größere Nationen hätten Iran nicht zerstören können, schreibt Laridschani auf X. "Passen Sie selbst auf, dass Sie nicht ausgelöscht werden", so der Generalsekretär des Sicherheitsrats. Trump hatte zuvor mit deutlich härteren Angriffen gedroht, sollte die iranische Führung den Ölhandel durch die Straße von Hormus zu behindern. "Außerdem werden wir leicht zerstörbare Ziele ausschalten, die es praktisch unmöglich machen werden, dass Iran jemals wieder als Nation aufgebaut werden kann - Tod, Feuer und Zorn werden über sie herrschen - aber ich hoffe und bete, dass es nicht dazu kommt!", schrieb Trump auf Truth Social.
+++ 12:44 Schnelles Ende des Krieges? Wadephul ist skeptisch +++
Außenminister Johann Wadephul äußert sich zurückhaltend zu den Aussichten auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs. Die USA seien nach wie vor darauf konzentriert sind, die militärischen Möglichkeiten des Iran, "die eine Bedrohung der Nachbarschaft, aber auch Europas darstellen, so zu reduzieren, dass diese Gefahr nicht mehr besteht", sagt der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem Kollegen Konstantinos Kombos in der zyprischen Hauptstadt Nikosia. "Ich denke, dass diese Angriffe so lange weitergehen werden, bis dieses Ziel erreicht ist oder die iranische Seite eine ernsthafte Bereitschaft gezeigt hat, zu verhandeln." Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu widerspricht ebenfalls Trumps Äußerungen zu einem nahen Kriegsende; man sei mit den Angriffen auf die Führung in Teheran "noch nicht fertig" (siehe Eintrag um 11:17).
+++ 12:33 Israel: Kommandozentrale der Hisbollah im Südlibanon getroffen +++
Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben weiter im Libanon an. Dabei sei in der Nacht eine Kommandozentrale der Hisbollah im Südlibanon getroffen worden, teilt die Armee an. Von dem getroffenen Ort aus sollen zuvor Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden sein. Darüber hinaus sei eine Gruppe Verdächtiger in der Nähe israelischen Soldaten identifiziert worden, hieß es. Sie seien angegriffen und getötet worden. Auch der Libanon meldet mehrere israelische Angriffe. Auf dem arabischsprachigen X-Kanal fordert Israels Militär erneut die Bewohner im Südlibanon auf, das Gebiet zu verlassen. Sie sollten sich bis hinter den Litani-Fluss (circa 30 Kilometer hinter die israelische Grenze) zurückziehen. Derartige Warnungen hatten in den vergangenen Tagen bereits viele Menschen in die Flucht getrieben.
+++ 12:14 Ökonomin befürchtet bei Angriffen auf Wasseranlagen gefährliche Eskalation +++
Die Wasserökonomin Esther Crauser-Delbourg warnt für den Fall gezielter Angriffe auf Wasseranlagen im Nahen Osten vor einem Krieg "der weitaus verheerender ist als der heutige". "Ohne entsalztes Wasser gibt es dort nichts", sagt Crauser-Delbourg. Der Nahe Osten ist eine der trockensten Gegenden der Welt und deshalb auf Entsalzung zur Wassergewinnung angewiesen. In der Region befinden sich einer Studie der Fachzeitschrift Nature zufolge 42 Prozent der weltweiten Entsalzungskapazitäten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten entstammen 42 Prozent des Trinkwassers aus solchen Anlagen, in Kuwait sind es 90 Prozent, im Oman 86 Prozent und in Saudi-Arabien 70 Prozent, wie aus einer Studie des französischen Forschungsinstituts Ifri hervorgeht.
+++ 11:53 Israel attackiert wieder Teheran +++
Israels Armee greift nach eigenen Angaben erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Das israelische Militär teilt mit, eine weitere Angriffswelle auf Ziele der iranischen Staatsführung gestartet zu haben. Weitere Details zu den Attacken werden zunächst nicht genannt.
+++ 11:38 Kämpfer proiranischer Brigaden im Irak getötet +++
Bei US-Luftangriffen im Irak sind nach den Angaben der proiranischen Imam-Ali-Brigaden vier ihrer Kämpfer getötet worden. Die Gruppe gibt den Tod der Kämpfer infolge "amerikanischer Aggression" auf eine Stellung im Bezirk Debs in der nördlichen Provinz Kirkuk bekannt. Der Angriff zielte demnach auf eine Stellung der Hasched-al-Schaabi, ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören. Ihr gehören auch die Milizen Katajeb Hisbollah und Harakat al-Nudschaba an. Die Sicherheitsabteilung der irakischen Regierung bestätigt, dass mehrere Hasched-Kämpfer bei einem "Bombenangriff" in Kirkuk getötet worden seien. Es handele sich um "einen offensichtlichen Angriff auf den Irak", erklärte die Regierung - ohne jemanden dafür verantwortlich zu machen.
+++ 11:17 Netanjahu: Israel bricht Irans Regierung "die Knochen" +++
Israel hält ungeachtet des von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten raschen Endes des Krieges mit dem Iran am Sturz der Führung der Islamischen Republik fest. "Unser Bestreben ist es, das iranische Volk dazu zu bringen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen", teilt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. Israel sei mit seinen Angriffen auf die Führung in Teheran "noch nicht fertig". Es bestehe kein Zweifel, dass Israel der Führung mit den bisherigen Maßnahmen die "Knochen bricht". "Wenn wir gemeinsam mit dem iranischen Volk Erfolg haben, werden wir ein dauerhaftes Ende herbeiführen." Trump hatte am Montag dem US-Sender CBS gesagt, er halte den Krieg "für so gut wie beendet" und hat damit weltweit ein Sinken der Ölpreise und Aufatmen an den Börsen ausgelöst.
+++ 10:58 Neun Kliniken im Iran nach Angriffen offenbar außer Betrieb +++
Im Iran müssen neun Krankenhäuser wegen der israelisch-amerikanischen Luftangriffe ihren Betrieb einstellen müssen. Seit Beginn des Krieges seien zudem 18 Rettungswachen und 25 Gesundheitszentren beschädigt sowie 14 Rettungswagen zerstört worden, berichtet die Nachrichtenagentur Ilna unter Berufung auf den Parlamentsabgeordneten Mohammed Dschamalian, Mitglied der Gesundheitskommission. Sollte der Krieg andauern, reichen dem Politiker zufolge Irans strategische Medikamentenvorräte für mindestens sechs Monate. Bei einigen Mitteln herrschten jedoch bereits jetzt Engpässe. In den Kliniken sind seinen Worten zufolge nicht notwendige Eingriffe wie Schönheitsoperationen bis auf weiteres ausgesetzt. Der Fokus liege jetzt auf der Versorgung von Kriegsverletzten und Notfällen. Landesweit werden demnach 1.400 Verletzte stationär behandelt.
+++ 10:36 "Der Iran greift wesentlich weniger und schwächer an" +++
ntv-Reporterin Alexandra Callenius erklärt, dass die Angriffe des Iran auf Israel zuletzt weniger werden. Entwarnung geben kann sie jedoch nicht. Dafür seien unter anderem die Attacken mit den geächteten Streubomben viel zu gefährlich.
+++ 10:08 NYT: Raketenreste bei Grundschule weisen Markierung von US-Marschflugrakete auf +++
Verformte Raketenfragmente, die angeblich von den tödlichen Angriffen auf eine Grundschule im Süden des Iran getroffen haben, tragen laut einer Analyse der "New York Times" die Markierungen einer US-Marschflugrakete. Das iranische Staatsfernsehen hatte auf Telegram Fotos der Fragmente veröffentlicht und als "Überreste der amerikanischen Rakete, die auf die Kinder der Minab-Schule gefallen ist" bezeichnet. Die Trümmer sind auf einem Tisch in der Nähe der Ruine der Grundschule ausgestellt, die zu Beginn des Krieges größtenteils zerstört wurde. Berichten zufolge wurden mindestens 175 Menschen, darunter vor allem Kinder, getötet. US-Präsident Donald Trump kündigt derweil eine Untersuchung des Angriffs an. "Was immer bei dem Bericht rauskommt, ich bin willens, mit diesem Bericht zu leben", sagt Trump vor Journalisten. Zuvor hatten US-Oppositionspolitiker eine unabhängige Untersuchung gefordert.
+++ 09:43 Iran: Haben Öllager in Haifa angegriffen +++
Als Vergeltung für die Bombardierung ihrer Ölreserven haben Irans Streitkräfte eigenen Angaben zufolge Treibstofflager in Israel attackiert. In den vergangenen Stunden seien Teile der Öl- und Gasindustrie sowie Treibstofftanks in der israelischen Hafenstadt Haifa mit Drohnen angegriffen worden, heißt es in einer Armeeerklärung, die der staatliche Rundfunk verbreitet. In Israel gibt es unterdessen Raketenalarm. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, berichtet über eine neue Welle an Raketen auf Ziele bei Tel Aviv.
+++ 09:22 "Trumps Kriegsausstieg hängt wohl vom Ölpreis ab" +++
Dass Trump ein vorzeitiges Ende des Nahostkriegs in Aussicht stellt, liegt laut US-Korrespondent Peter Kleim am gestiegenen Ölpreis. Kaum schließen die Börsen, relativiert Trump auch schon wieder. Ganz so leicht ist es für den US-Präsidenten auch nicht, aus dem Krieg auszusteigen.
+++ 09:01 Irans Regierung fordert Garantien für Waffenstillstand +++
Irans Außenministerium fordert für den Fall eines Waffenstillstands mit den USA und Israel Sicherheitsgarantien. "Wenn ein Waffenstillstand zustande kommen oder der Krieg beendet werden soll, muss es eine Garantie geben, dass aggressive Handlungen gegen Iran nicht erneut wiederholt werden", zitiert die Zeitung "Shargh" Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi. Andernfalls sei ein Waffenstillstand bedeutungslos. "Die Islamische Republik Iran war nicht der Initiator des Krieges und der Aggression", sagt Gharibabadi dem Bericht zufolge. Irans Raketenangriffe erfolgten daher gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen nur als "legitime Selbstverteidigung", betont der Minister.
+++ 08:44 Türkei verlegt US-Patriot-System in den Südosten +++
Ein US-Patriot-Luftabwehrsystem ist nach türkischen Angaben in der südöstlichen Provinz Malatya stationiert worden. Dies sei Teil der Maßnahmen der Nato zur Stärkung der Luftabwehr ihres Verbündeten angesichts der Raketenbedrohung durch den Iran-Krieg, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Nato-Radarstation Kurecik, die wichtige Daten für das Bündnis liefert und zur Identifizierung von zwei iranischen Raketen beigetragen hat, die in Richtung Türkei flogen, befindet sich in Malatya. Das Ministerium erklärt, die Türkei werde weiterhin mit den NATO-Verbündeten zusammenarbeiten und die regionalen Entwicklungen gemeinsam bewerten.
++ 08:24 Israel meldet Angriffe auf iranische Raketenabschussrampen +++
Israels Armee hat nach einer neuen Angriffswelle des Iran eine Abschussvorrichtung für Raketen in dem Land beschossen. Die israelische Armee teilt mit, sie habe die Abschussvorrichtung getroffen, "von der vor kurzer Zeit Raketen auf den Staat Israel abgefeuert wurden". Am Montagabend hatten iranische Raketenangriffe in Israel erneut Luftalarm ausgelöst. Die Armee erklärte, sie habe iranischen Raketenbeschuss festgestellt und versuche die Raketen abzufangen. In mehreren Teilen des Landes brachten sich Menschen in Schutzräumen in Sicherheit. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde niemand getötet oder verletzt.
+++ 08:05 Teheran: US-Luftwaffenstützpunkt im Nordirak attackiert +++
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge einen US-Luftwaffenstützpunkt im Nordirak angegriffen. Der Militärflugplatz Harir in der Autonomen Region Kurdistan sei mit fünf Raketen attackiert worden, berichtet der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Eine Bestätigung von US-Seite gibt es bislang nicht.
+++ 07:49 Außenminister: Iran wird Raketenangriffe "so lange wie nötig" fortsetzen +++
Der Iran wird seine Raketenangriffe nach den Worten von Außenminister Abbas Araghtschi "so lange wie nötig" fortsetzen. Araghtschi sagt im US-Fernsehsender PBS News, die Angriffe auf sein Land dauerten an, der Iran sei aber darauf "vorbereitet". "Wir sind bestens darauf vorbereitet, sie so lange wie nötig und so lange es dauert, mit unseren Raketen anzugreifen", so Araghtschi. Neue Gespräche mit den USA schließt der iranische Außenminister aus. Teheran habe zuletzt eine "sehr bittere Erfahrungen mit Gesprächen mit den Amerikanern gemacht". Er gehe daher nicht davon aus, "dass Gespräche mit den Amerikanern noch auf unserer Tagesordnung stehen werden".
+++ 07:22 Mehrere Trump-Berater sollen auf Ausstiegsplan drängen +++
Einige Berater von US-Präsident Donald Trump drängen ihn hinter verschlossenen Türen, öffentlich einen Ausstiegsplan aus dem Iran-Krieg zu formulieren. Dies berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf anonyme Quellen. Trump soll demnach darlegen, dass das Militär seine Kriegsziele im Iran weitgehend erreicht habe. Zwar haben US-Beamte zeitweise unterschiedliche Listen mit Kriegszielen vorgelegt, doch im Allgemeinen geht es dabei um die Zerstörung des iranischen Raketenprogramms, die Zerstörung der iranischen Marine, die Beendigung der Unterstützung für andere Teheran-treue Kämpfer in der Region und die Verhinderung des Erwerbs von Atomwaffen. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, weist den Bericht der Zeitung allerdings entschieden zurück: "Dieser Bericht ist voller Unsinn von anonymen Quellen, die, das kann ich garantieren, nicht mit Präsident Trump im selben Raum sitzen. Die wichtigsten Berater des Präsidenten konzentrieren sich rund um die Uhr darauf, sicherzustellen, dass die Operation 'Epischer Zorn' weiterhin ein großer Erfolg ist, und das Ende dieser Operationen wird letztendlich vom Oberbefehlshaber bestimmt werden."
+++ 07:00 Hisbollah soll Ziele in Syrien angegriffen haben +++
Die libanesische Hisbollah-Miliz feuert der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana zufolge Artilleriegranaten auf syrisches Territorium ab. Die Granaten seien in der Nacht bei Serghaja westlich von Damaskus gelandet, berichtet Sana unter Berufung auf die Armee. Ziel der Hisbollah-Angriffe seien syrische Armeestellungen gewesen. Die syrische Armee wirft der libanesischen Miliz vor, ihre Stellungen an der syrisch-libanesischen Grenze auszubauen. Die Armee erklärt, sie werde Angriffe auf Syrien nicht tolerieren. Die Hisbollah hatte den früheren syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt, der im Dezember 2024 von Kämpfern unter Führung der islamistischen HTS-Miliz gestürzt wurde.
+++ 06:44 Trump: Nehmen jetzt Irans Drohnenproduktion ins Visier +++
Die USA gehen nach Angaben von Präsident Donald Trump nun gegen die Drohnenproduktion des Irans vor. Die Drohnenstarts seien um 83 Prozent zurückgegangen, sagt er vor Journalisten. Trump spricht von 51 zerstörten iranischen Kriegsschiffen, zuvor bezifferte das US-Militär die Zahl mit 50. Man sei dem ursprünglichen Zeitplan weit voraus, sagt Trump.
++ 06:23 IAEA: Fast die Hälfte des iranischen Urans wohl noch in Isfahan +++
Der Iran lagert nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) fast die Hälfte seines auf bis zu 60 Prozent angereicherten Urans in einer unterirdischen Anlage in Isfahan. Der Tunnelkomplex sei das einzige Ziel, das bei den Angriffen Israels und der USA auf iranische Atomanlagen im Juni offenbar nicht schwer beschädigt worden sei, sagt IAEA-Chef Rafael Grossi in Paris. Diplomaten zufolge wird Isfahan schon länger als Lagerstätte für das Material genutzt, das vergleichsweise einfach waffenfähig gemacht werden könnte. Grossi bezifferte den Bestand in Isfahan auf "etwas mehr als 200 Kilogramm".
+++ 06:10 29-Jährige bei Angriff in Bahrain getötet - mehrere Verletzte +++
Bei einem iranischen Angriff auf Bahrain kam nach Angaben aus dem Golfstaat eine 29-jährige Frau ums Leben. Acht weitere Menschen seien bei der Attacke auf ein Wohnhaus in der Hauptstadt Manama verletzt worden, teilt das Innenministerium mit. Irans Präsident Massud Peseschkian hatte zuletzt ein Ende der Luftangriffe auf die regionalen Nachbarländer in Aussicht gestellt, wenn von diesen keine Attacken auf den Iran ausgingen. Dennoch melden mehrere Golfstaaten weiterhin Angriffe mit Raketen und Drohnen aus dem Iran. Teheran attackiert dabei auch US-Einrichtungen in der Region und Energieanlagen. In den Golfstaaten wurden den dortigen Behörden und der US-Armee über 20 Menschen getötet. Bahrain meldete bisher zwei Tote.
+++ 05:56 Südkorea kann Verlegung von US-Patriot-Systemen in Nahen Osten nicht verhindern +++
Südkorea kann die Verlegung von US-Raketenabwehrsystemen aus dem Land nicht stoppen. Dies räumt Präsident Lee Jae Myung ein, nachdem Berichte über eine mögliche Verlegung von Patriot-Systemen in den Nahen Osten bekannt wurden. "Es scheint jüngst Kontroversen darüber zu geben, dass die US-Streitkräfte in Korea einige Waffen wie Artilleriebatterien und Luftabwehrwaffen aus dem Land verschiffen", sagt Lee bei einer Kabinettssitzung. Seoul habe zwar seinen Widerstand zum Ausdruck gebracht, sei aber nicht in der Position, Forderungen zu stellen.
+++ 05:41 Trump enttäuscht über neuen Obersten Führer des Iran +++
US-Präsident Donald Trump äußert sich enttäuscht über die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines getöteten Vaters Ajatollah Ali Chamenei als geistliches Oberhaupt des Iran. Dies werde dem Land nur weiter die bisherigen Probleme bereiten, sagt Trump in Florida. Vor der Ernennung Modschtabas hatte Trump gefordert, die USA müssten in der Sache mitreden. Der Iran hatte das aber zurückgewiesen.
+++ 05:13 Erdogan: "Angriffe auf Bruderländer müssen aufhören" +++
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat nach Angaben der Regierung in Ankara den Abschuss von zwei Raketen in Richtung Türkei dementiert. In einem Telefonat mit Staatschef Recep Tayyip Erdogan habe Peseschkian beteuert, die im türkischen Luftraum angefangenen Raketen seien nicht iranischen Ursprungs, teilt das türkische Präsidialamt mit. Der Vorfall werde untersucht. Im Gespräch mit Peseschkian habe Erdogan sowohl die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran als auch die iranischen Attacken auf mehrere Länder in der Region verurteilt, teilt das Präsidialamt weiter mit. Die iranischen Angriffe "auf die Bruderländer" nützten niemandem und müssten aufhören, forderte Erdogan.
+++ 04:50 Minister: Britische Kampfflugzeuge unterstützen Emirate bei Drohnenabwehr +++
Die britische Luftwaffe beginnt nach Angaben des Verteidigungsministers in London damit, die Vereinigten Arabischen Emirate mit Kampfflugzeugen bei der Drohnenabwehr zu unterstützen. "Großbritannien fliegt derzeit Verteidigungsflüge" zur Unterstützung der Emirate, erklärt Verteidigungsminister John Healey vor Parlamentsabgeordneten in London. Typhoon-Kampfflugzeuge hätten bereits "erfolgreich zwei Drohnen abgeschossen", die infolge des Iran-Krieges über Jordanien und auf dem Weg nach Bahrain gesichtet worden waren.
+++ 04:16 Revolutionsgarden: Wir entscheiden über Ende des Kriegs +++
Die iranischen Revolutionsgarden reagieren scharf auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", heißt es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik."
+++ 03:33 Peseschkian telefoniert wegen Rakete über der Türkei mit Erdogan +++
Irans Präsident Massud Peseschkian hat iranischen Medien zufolge mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan telefoniert, nachdem zum zweiten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs eine Rakete aus dem Iran im türkischen Luftraum abgefangen worden war. Peseschkian habe seinem türkischen Amtskollegen die Einrichtung eines "gemeinsamen Teams" vorgeschlagen, um die "angeblichen iranischen Raketenangriffe" auf die Türkei zu untersuchen, melden mehrere iranische Medien. Sein Land sei "bereit, ein gemeinsames Team einzusetzen, um die Behauptungen der Iran feindlich gesinnten Länder und Regime zu untersuchen, um das Missverständnis bezüglich der angeblichen Raketenangriffe auszuräumen", sagt Peseschkian demnach. Er wirft den USA und Israel vor, "Zwietracht säen" zu wollen zwischen dem Iran und seinen Nachbarländern.
+++ 02:33 Trump: Große Gefahr seit drei Tagen vorüber +++
Der Iran-Krieg wird nach Aussage von US-Präsident Donald Trump nicht in dieser Woche enden. Trump antwortet mit "Nein" auf eine entsprechende Frage während einer Pressekonferenz. Dies werde jedoch "sehr bald" der Fall sein, sagt er. Ein konkretes Datum nennt er nicht. Die große Gefahr in dem Krieg sei seit drei Tagen vorüber, sagt Trump weiter, ohne dies weiter auszuführen.
+++ 01:24 US-Militär: Bislang über 5000 Ziele im Iran angegriffen +++
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seit Beginn seiner Angriffe am 28. Februar mehr als 5000 Ziele im Iran attackiert. Zudem seien 50 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt worden, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit.
+++ 00:45 Revolutionsgarden: Freie Hormus-Passage gegen Bruch mit Israel +++
Die iranischen Revolutionsgarden stellen Bedingungen für die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus. Jedes arabische oder europäische Land, das die Botschafter Israels und der USA ausweise, erhalte ab morgen freie Durchfahrt, melden staatliche Medien unter Berufung auf die Eliteeinheit. Die Meerenge ist insbesondere für Öltransporte aus dem arabischen Raum von großer Bedeutung.
+++ 23:49 Trump: "Noch nicht genug gewonnen" +++
US-Präsident Donald Trump sieht die USA im Konflikt mit dem Iran auf der Siegerstraße. "Wir haben in vielerlei Hinsicht schon gewonnen, aber wir haben noch nicht genug gewonnen", sagt Trump auf der Konferenz in Florida. Man gehe entschlossener denn je voran, um einen endgültigen Sieg zu erringen. Dieser werde die langjährige Gefahr ein für alle Mal beenden.
+++ 23:28 Israel startet neue Angriffswelle gegen Teheran - Heftige Explosion zu hören +++
Die israelische Armee hat eine erneute Angriffswelle gegen die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. "Zum zweiten Mal heute" habe die Armee "eine umfassende Welle von Angriffen in Teheran begonnen", teilt das israelische Militär mit. Die Angriffe richteten sich gegen "terroristische Ziele". Zuvor hatte es eine besonders starke Explosion in Teheran gegeben. Zur gleichen Zeit waren auch Kampfjets über der Stadt zu hören gewesen. Die Explosion war an mehreren Orten zu spüren. Es ist noch unklar, was getroffen wurde.
+++ 23:11 Israelische Armee: Sechs Militärflugplätze im Iran angegriffen +++
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine "Angriffswelle gegen sechs große Militärflugplätze" im Iran abgeschlossen, die zur "Bewaffnung und Finanzierung" verbündeter Milizen wie der libanesischen Hisbollah gedient haben sollen. "Zahlreiche Flugzeuge wurden zerstört", darunter Flugzeuge der zu den Revolutionsgarden gehörenden Kuds-Brigaden und iranische Kampfhubschrauber, teilt die Armee mit. Zudem seien Startbahnen sowie Verteidigungs- und Meldesysteme getroffen worden, die gegen Flugzeuge der israelischen Luftwaffe eingesetzt werden sollten. Die Angaben beziehen sich offenbar auch auf bereits am Wochenende gemeldete Angriffe auf den Flughafen Mehrabad in Teheran, bei dem die israelische Armee nach eigenen Angaben 16 von den Revolutionsgarden genutzte Flugzeuge zerstörte.
+++ 22:56 Trump: Haben bei Iran "kurzen Abstecher" gemacht +++
US-Präsident Donald Trump bezeichnet den Angriff auf den Iran als "kurzen Abstecher". "Wir haben einen kleinen Abstecher gemacht, weil wir das Gefühl hatten, dass wir das tun mussten, um etwas Böses loszuwerden", sagt Trump auf einer Konferenz der Republikaner im Bundesstaat Florida. Es werde sich zeigen, dass es sich um einen "kurzen Abstecher" handele.
+++ 22:19 Wadephul telefoniert mit Rubio +++
Außenminister Johann Wadephul hat am Abend nach mit US-Außenminister Marco Rubio telefoniert. "Es besteht gleichzeitig die Sorge in Bezug auf die wirtschaftlichen Folgen einer langfristigen Auseinandersetzung", teilt Wadephul danach mit. Man sei sich einig gewesen, dass Iran seine Angriffe auf die Nachbarländer stoppen müsse. Er habe Rubio auch für die US-Unterstützung bei der Ausreise des deutschen Botschaftspersonals aus Bagdad gedankt. Aus dem Auswärtigen Amt heißt es dazu, dass das Personal der deutschen Botschaft in Bagdad aufgrund der Bedrohungslage temporär aus Irak verlegt worden sei. Die Erreichbarkeit der Botschaft sei weiterhin gewährleistet.
+++ 21:49 Trump erwägt Übernahme der Straße von Hormus +++
US-Präsident Donald Trump überlegt dem Sender CBS zufolge, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu übernehmen. Dem neuen geistlichen Oberhaupt Ajatollah Modschtaba Chamenei habe er nichts zu sagen, zitiert der US-Sender weiter aus seinem Interview mit Trump. Ihm schwebe jemand vor, der stattdessen den Iran führen könne. Einen Namen nennt Trump nicht. Der US-Präsident hat nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei bei US-israelischen Luftangriffen ein Mitspracherecht bei der Neubesetzung des höchsten Amtes in der Islamischen Republik beansprucht. Die Regierung in Teheran hat dies zurückgewiesen.
+++ 21:19 Niederlande schicken Fregatte zum Schutz gegen Angriffe des Irans +++
Die Niederlande beteiligen sich mit einer Luftverteidigungsfregatte im östlichen Mittelmeer am Schutz der Region vor iranischen Angriffen. Das teilt das Verteidigungs- und das Außenministerium dem Parlament in Den Haag mit. Die "Zr. Ms. Evertsen" werde zum Schutz von EU-Land Zypern und dem Nato-Partner Türkei eingesetzt. Frankreich hatte die Niederlande um Unterstützung gebeten, auch um die Sicherheit französischer Marineschiffe in der Region zu gewährleisten. Die Regierung spricht von einem "begrenzten Einsatz defensiver Art". Es gehe um die Verteidigung "unser Verbündeter", sagt Verteidigungsministerin Dilan Yesilgöz. "Von einem offensiven Einsatz kann keine Rede sein."
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