Politik

Pegida-Demonstrationen +++ 22:13 n-tv.de beendet den Liveticker +++

+++ 22:13 n-tv.de beendet den Liveticker +++
In Dresden haben die Anti-Pegida-Demonstranten symbolisch die Cockerwiese ausgekehrt - es blieb friedlich. Die Polizei bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft, weil Krawalle nicht ausgeschlossen werden können.

n-tv.de beendet nun seinen Liveticker.

+++ 21:56 Pegida-Anhänger versuchten Landtag zu stürmen +++
Laut "Bild"-Zeitung haben 15 Pegida-Anhänger versucht, den Dresdner Landtag zu stürmen. Der Sicherheitsdienst habe dies jedoch verhindert. Der Landtag prüft dem Bericht zufolge rechtliche Schritte.

+++ 21:12 Größte Gegendemo war in Münster +++

Die größte Gegenveranstaltung zur Pegida-Bewegung wird aus Münster gemeldet. Dort gehen rund 10.000 Menschen gegen die Islamkritiker auf die Straße.

+++ 21:01 Dresdner wollen Cockerplatz auskehren +++

Einige Gegendemonstranten in Dresden haben Besen dabei und wollen die Cockerwiese symbolisch putzen.

+++ 20:52 Stuttgarts OB "froh und stolz" +++

An den Anti-Pegida-Protesten in Stuttgart beteiligen sich nach Angaben der Polizei rund 5000 Menschen, die Veranstalter sprechen von 8000 Teilnehmern. Oberbürgermeister Fritz Kuhn von den Grünen zeigt sich "froh und stolz" über die große Zahl der Demonstranten. In Hamburg versammeln sich rund 4000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit, in Rostock etwa 800. Das Motto an der Ostseeküste: "Willkommen im Abendland! Rostock für alle".

+++ 20:40 Pegida-Gegner laufen zur Cockerwiese +++

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Die größte Zahl Anti-Pegida-Demonstranten in Dresden kam auf dem Postplatz zusammen.

(Foto: n-tv)

Nun laufen die Gegendemonstranten vom Postplatz in Richtung Cockerwiese, wo sich zuvor die Pegida-Befürworter getroffen hatten.

+++ 20:32 Pegida-Demonstration in Dresden beendet +++

Die Veranstaltung in Dresden ist aufgelöst. "Innerhalb von zehn Minuten hat sich die Versammlung zerstreut", berichtet ein n-tv Team vor Ort.

+++ 20:23 Polizei korrigiert Zahl nach oben +++

Die sächsische Mopo24 meldet 18.000 Teilnehmer in Dresden und beruft sich auf den dortigen Polizeisprecher. n-tv Reporter Thomas Präkelt hält die Angabe für realistisch. Der Polizeiführer im Dienst geht davon aus, dass es bis zu 20.000 Menschen werden könnten, schreibt Mopo24.

+++ 20:12 Mindestens 10.000 Menschen bei Pegida in Dresden +++

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(Foto: Thomas Präkelt / n-tv)

Die Polizei gibt die Zahl der Teilnehmer der elften Pegida-Demonstration in der sächsischen Landeshauptstadt in einer ersten Schätzung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit mindestens 10.000 an. Das wären rund 7500 weniger als zuletzt vor Weihnachten.

+++ 20:07 Tausende bei Linksbündnis-Demo in Berlin +++

In Berlin ziehen mehr als 5000 Menschen gegen Pegida in Richtung Brandenburger Tor. Fahnen von SPD, Linken und Gewerkschaften sind zu sehen, aber auch Abzeichen der linksradikalen Antifa. Beim Berliner Pegida-Ableger "Bärgida" bleibt es bei wenigen Hundert Teilnehmern.

+++ 20:02 Kölner Pegida-Demonstration löst sich auf +++

Die Pegida-Anhänger in Köln verzichten auf den geplanten Marsch von Deutz in Richtung Innenstadt. Rund zehnmal mehr Gegendemonstranten waren auf der Straße. Die Demonstration ist nun aufgelöst.

+++ 19:53 n-tv Reporter: "Alles friedlich" in Dresden +++

Die größte Pegida-Demonstration findet in Dresden statt - dort kehren die Teilnehmer zu ihrem Ausgangspunkt zurück, berichtet ein n-tv Reporter: "Alles friedlich." Zugleich gibt es einen unangemeldeten Marsch von Menschen, die in Richtung Postplatz am Dresdner Zwinger laufen. Dort haben sich rund 1000 Menschen versammelt.

+++ 19:35 "Werbevideo" verspottet Pegida-Bewegung +++

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"Prince of Pegida" statt "Prince of Persia", einem sehr populären Videospiel aus dem Jahr 1989: Seit Mitte Dezember kursiert im Netz ein Video, dass die Bewegung "Gegen die Islamisierung des Abendlandes" auf die Schippe nimmt. Der fiktive Entwickler nennt sich "Angry Bürger".

+++ 19:26 Demonstranten setzen sich in Bewegung +++

Nun setzen sich die Pegida-Demonstranten in Dresden in Bewegung, mit dabei ist auch n-tv Reporter Thomas Präkelt.

+++ 19:24 Sachsens Ministerpräsident soll sprechen +++

In Dresden wird Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich dazu eingeladen, auf einer der nächsten Pegida-Veranstaltungen eine Rede zu halten.

+++ 19:18 Pfeifkonzert gegen Bundeskanzlerin Merkel +++

Die Menge in Dresden lässt ein Pfeifkonzert gegen Angela Merkel und ihre Neujahrsansprache los. In ihrer Rede hatte sich die Bundeskanzlerin eindeutig gegen Pegida positioniert. Die Gegendemonstrationen summieren sich in Dresden offenbar nur auf einige Hundert Menschen.

+++ 19:09 Viele Tausende versammeln sich in Dresden +++

Die Polizei kann noch keine genaue Zahl nennen, aber n-tv Reporter Thomas Präkelt schätzt, dass sich bislang etwa 10.000 Teilnehmer zum "Abendspaziergang" zusammengefunden haben.

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Wie zuvor hat Pegida in Dresden den größten Zulauf.

(Foto: Thomas Präkelt / n-tv)

+++ 19:03 Tausende gegen Pegida in Köln-Deutz +++

Die Anhänger von Pegida kommen in Köln auf etwa 250 Unterstützer, sagt n-tv Reporter Carsten Lueb, der am Bahnhof Köln-Deutz vor Ort ist. Wenige Meter daneben stehen etwa 3000 Gegendemonstranten. In der Innenstadt gibt es weitere Gegenveranstaltungen.

+++ 18:47 Kölner Dom und Eisenbahnbrücke sind dunkel +++

Ein gespenstisches Bild bietet sich derzeit am Rhein: Der Kölner Dom und die Altstadt werden nicht angestrahlt, ebensowenig die Hauptverkehrsader der Bahn, die Brücke zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und Bahnhof Deutz.

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+++ 18:38 Etwa 300 Personen bei "Bärgida" +++

Beim Berliner Pegida-Ableger "Bärgida" sind inzwischen etwa 300 Menschen anwesend, berichtet ein Kamerateam von n-tv. Allerdings sollen darunter auch viele Journalisten sein. Die Demonstranten wollen in Richtung Brandenburger Tor ziehen.

+++ 18:30 Cockerwiese in Dresden füllt sich +++

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(Foto: Thomas Präkelt / n-tv)

Der Versammlungsort in Dresden füllt sich langsam, über 1000 Menschen befinden sich derzeit auf der Cockerwiese, sagt n-tv Reporter Thomas Präkelt. Das Rednerpult in einem aufgeklappten Container steht bereits. Dort soll dann später Lutz Bachmann sprechen.

+++ 18:23 Pegida-Demonstrant: "Wir sind gegen Ausländer" +++

In Berlin haben manche Pegida-Demonstranten Deutschlandflaggen dabei, berichtet n-tv Reporterin Vivian Upmann. Einer von ihnen sagt: "Gegen Islamisierung heißt natürlich auch, dass wir gegen Ausländer sind." Die Veranstaltung ist mit 300 Teilnehmern bei der Polizei angemeldet. Polizeisprecher Stefan Redlich sagt, es gibt keine Probleme.

+++ 18:08 Gegendemo in Berlin kommt voran +++

Die Berliner Polizei spricht von rund 2000 Gegendemonstranten. n-tv Reporterin Nina Lammers läuft in der Menge mit und berichtet, dass Polizisten aus anderen Bundesländern die Beamten der Hauptstadt unterstützen, insgesamt sind es 600. Die Pro-Pegida-Demo soll um 18:30 Uhr beginnen. Momentan sind dort noch nicht viele Menschen zu sehen.

+++ 17:51 "Kartoffeln statt Döner" in Köln +++

Am Rhein geben die Zahlenverhältnisse ein eindeutiges Bild ab: Rund 1000 Menschen stehen weniger als 100 Pro-Pegida-Demonstranten gegenüber, berichtet n-tv Reporter Carsten Lueb. Auf einem Banner ist zu lesen: "Kartoffeln statt Döner". Auf der Seite der Gegner befinden sich "alle, die in Köln Rang und Namen haben".

+++ 17:34 Deutsch-russische Fahne in Dresden +++

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(Foto: Thomas Präkelt / n-tv)

Der Zeitpunkt des Treffens in Dresden ist in knapp einer Stunde. Die ersten Teilnehmer der Pegida-Demo treffen schon ein. Manche bringen auch ihre selbstgenähten Fahnen mit, wie n-tv Reporter Thomas Präkelt bemerkt.

+++ 17:22 Volkswagen löscht das Licht +++

Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden hat aus Protest gegen Pegida das Licht ausgeknipst, berichtet n-tv Reporter Thomas Präkelt. Dort wollen sich die Demonstranten bald treffen.

+++ 17:15 "Abendspaziergang" in Dresden +++

In Dresden lädt Pegida zu einem Abendspaziergang ab 18:30 Uhr ein. Schon vor Weihnachten war in der sächsischen Großstadt keine Demonstration, sondern ein Weihnachtssingen angekündigt. Dies war jedoch nur ein Teil des Programms.

+++ 17:01 Gegenkundgebung an der Berliner Klosterstraße +++

Die n-tv Reporterin Nina Lammers berichtet aus Berlin, dass Heiko Maas bereits eingetroffen ist. Etwa 500 Menschen sind dem Aufruf eines linksgerichteten Bündnisses gefolgt. Die Veranstaltung beginnt mit einer Kundgebung. In Köln schätzt n-tv Reporter Carsten Lueb die Zahl auf rund zehn Pro-Demonstranten.

+++ 16:39 Bundesjustizminister Maas als Gegendemonstrant +++

Aus dem Justizressort der Bundesregierung gibt es prominente Unterstützung für die Berliner Pegida-Gegner. Minister Heiko Maas von der SPD kündigt sein Kommen per Twitter an. Der Berliner SPD-Chef Jan Stöß will ebenfalls vor Ort sein.

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+++ 16:32 Forscher fordert neues Leitbild +++

Als Antwort auf die Anti-Islam-Proteste der Pegida-Bewegung fordern Migrationsforscher die Bundestagsparteien auf, gemeinsam ein neues Leitbild für Deutschland zu entwickeln. Die derzeitigen Ressentiments gegen Muslime seien auch eine Spätfolge des alten CDU-Slogans "Deutschland ist kein Einwanderungsland", sagt der Vorsitzende des Rats für Migration, Werner Schiffauer.

+++ 16:20 "Pegida stärkt den Salafismus" +++

n-tv.de Politik-Redakteur Christoph Herwartz hat mit dem Politik- und Islamwissenschaftler Thorsten Schneiders gesprochen. Der sagt, dass die Pegida-Bewegung das Gegenteil von dem erreicht, was sie als Ziel angibt: Die Demonstrationen stärkten den Salafismus.

+++ 16:11 Kölner Dom und Rheinbrücken bleiben dunkel +++

Die Kölner Innenstadt bleibt während der geplanten Demonstration der islamkritischen Pegida dunkel: Für mehrere Stunden soll die Außenbeleuchtung des Kölner Doms abgeschaltet werden, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Auch das Rathaus, mehrere Kirchen und weitere historische Gebäude knipsen das Licht aus. Die Altstadt sowie die Rheinbrücken sollen ebenfalls nicht angestrahlt werden.

+++ 16:05 Gegendemonstrationen finden gleichzeitig statt +++

In allen drei Städten sollen zur gleichen Zeit insgesamt acht Veranstaltungen von Pegida-Gegnern stattfinden. n-tv ist mit Reportern überall vor Ort. Zugleich sind Gegenveranstaltungen in Stuttgart, Hamburg, München und weiteren Städten angekündigt.

+++ 16:00 Pegida-Demos in mehreren deutschen Städten +++

Die Pause ist vorbei, zum Auftakt des neuen Jahres gibt es drei Demonstrationen Pro Pegida - und einige dagegen. Der größte Aufmarsch soll erneut in Dresden stattfinden. Die Veranstalter rechnen hier mit derselben Teilnehmerzahl wie vor zwei Wochen, als sich rund 17.500 Menschen eingefunden hatten. In Köln und Berlin sind nach Angaben der Polizei zu Pegida-Demos jeweils mehrere Hundert Menschen angemeldet.

Quelle: n-tv.de, rpe

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