Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 00:44 Drohnenangriff auf Geheimdienstgebäude: Ein Toter in Bagdad +++

21.03.2026, 00:01 Uhr

Bei einem Drohnenangriff auf ein Gebäude des irakischen Geheimdienstes in Bagdad ist ein Mensch getötet worden. Der Geheimdienst spricht von einem "von abtrünnigen Elementen verübten Terroranschlag", bei dem ein irakischer Offizier getötet worden sei. Ein weiterer Offizier soll bei dem Angriff in einem Wohnviertel verletzt worden sein. Der irakische Nationale Geheimdienst arbeitet im Rahmen der von den USA angeführten internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mit US-Beratern im Irak zusammen. Seit Beginn des Iran-Kriegs beschießen pro-iranische Milizen immer wieder Ziele in Bagdad, darunter den Flughafen und weitere vom US-Militär genutzte Einrichtungen. 

+++ 23:57 Emirate melden Drohnen- und Raketenangriffe durch Iran +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate melden erneute Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium gemeldet. Die Luftabwehr habe auf "Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran" reagiert, teilen die Behörden mit. Explosionen im nördlichen Emirat Ras al-Chaima waren demnach auf Abfangmanöver zurückzuführen. Der Iran hatte die Emirate zuvor davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Man werde die Emirate ansonsten "mit schweren Angriffen überziehen", so die iranische Armee.

+++ 23:11 Mehr als 60 Verletzte bei iranischem Raketenangriff in Israel +++

Ein iranischer Raketenangriff richtet in der israelischen Wüstenstadt Arad schwere Zerstörungen an. Die Rakete sei zwischen mehreren Gebäuden eingeschlagen, es gebe mehr als 60 Verletzte, berichtet der Rettungsdienst Magen David Adom. Unter den sieben Schwerverletzten sei auch ein vierjähriges Mädchen. Videoaufnahmen von vor Ort zeigen vier massiv beschädigte, mehrstöckige Wohnhäuser. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht von einem "sehr schweren Abend in unserem Kampf um unsere Zukunft". Man übermittle im Namen aller Bürger Israels Gebete für eine Genesung der Verletzten.

+++ 22:25 G7 fordern "bedingungslose Einstellung" iranischer Angriffe +++

Die G7-Staaten haben den Iran aufgefordert, die Angriffe auf ihre Verbündeten im Nahen Osten zu beenden. "Wir fordern die sofortige und bedingungslose Einstellung aller Angriffe des iranischen Regimes", erklären die Außenminister der G7-Staaten und die EU-Außenbeauftragte in einer gemeinsamen Erklärung. Sie bekunden zudem ihre "Unterstützung für unsere Partner in der Region angesichts der ungerechtfertigten Angriffe der Islamischen Republik Iran und ihrer Stellvertreter".

+++ 22:09 Saudi-Arabien weist iranische Diplomaten aus +++

Saudi-Arabien weist den iranischen Militärattaché und vier weitere Botschaftsangehörige aus. Sie seien zu unerwünschten Personen erklärt worden und müssten das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium in Riad mit. Zur Begründung verweist das Ministerium auf anhaltende iranische Angriffe auf das saudi-arabische Staatsgebiet. Ein Militärattaché ist ein Offizier im diplomatischen Dienst, der als militärischer Vertreter seines Landes an einer Botschaft im Ausland tätig ist.

+++ 21:43 IAEA: Keine Strahlung nach Einschlag bei israelischem Nuklearzentrum +++

Der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) liegen nach eigenen Angaben Berichte über den Einschlag eines Geschosses in der israelischen Stadt Dimona vor. Es gebe jedoch keine Hinweise auf Schäden am dortigen Nuklearforschungszentrum Negev, teilt die UN-Behörde mit. Regionalen Behörden zufolge sei nach dem Zwischenfall keine ungewöhnliche radioaktive Strahlung gemessen worden.

+++ 21:17 Starmer schließt Iran-Angriffe von britischen Militärbasen auf Zypern aus +++

Großbritannien lehnt Angriffe auf den Iran ab, die von britischen Militärstützpunkten auf Zypern aus gestartet werden. Dies teilt die zyprische Regierung unter Berufung auf ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides mit. Starmer habe bekräftigt, dass die Sicherheit Zyperns für Großbritannien von "grundlegender Bedeutung" sei. Daher würden die bereits bestehenden Präventivmaßnahmen verstärkt. Großbritannien unterhält seit der Unabhängigkeit Zyperns zwei Stützpunkte auf der Mittelmeerinsel.

+++ 20:51 Verletzte bei Raketeneinschlag nahe israelischer Atomanlage +++

Bei Raketenangriffen aus dem Iran sind in der Nähe der israelischen Atomanlage Dimona mindestens 33 Menschen verletzt worden. Im Süden Israels habe es einen "direkten Raketeneinschlag in ein Gebäude" gegeben, teilt die israelische Armee mit. Unter den Verletzten sei auch ein zehn Jahre alter Junge, meldet der israelische Rettungsdienst.

+++ 20:36 EU-Kommission lockert Füllvorgaben für Gasspeicher +++

Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges senkt die EU-Kommission die Zielvorgaben für die Befüllung der Gasspeicher in den EU-Ländern. EU-Energiekommissar Dan Jörgensen ruft die Mitgliedstaaten in einem Brief dazu auf, eine Senkung ihres Befüllungsziels "auf 80 Prozent so früh wie möglich in Betracht zu ziehen". Damit solle den Marktteilnehmern "Sicherheit und Zuversicht" vermittelt werden. Das übliche Füllziel liegt bei 90 Prozent.

+++ 20:15 Israels Militärchef: Berlin in Reichweite iranischer Raketen +++

Der iranische Raketenangriff auf die Insel Diego Garcia zeigt nach Worten des israelischen Generalstabschefs, dass auch europäische Hauptstädte wie Berlin im Bedrohungsradius liegen. Der Iran hatte nach Angaben des Staatsfernsehens zwei ballistische Raketen auf einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf der Insel Diego Garcia abgefeuert. Der Stützpunkt liegt etwa 4.000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste. 

+++ 20:01 Bericht: Modschtaba Chamenei zu verletzt für öffentliche Auftritte +++

Modschtaba Chamenei, neuer Oberster Führer im Iran, soll verletzt sein, berichtet das israelische Nachrichtenportal Ynet. Demnach sei er offenbar bei Bewusstsein, könne in dem Zustand aber nicht öffentlich auftreten. Daher verbreiten mutmaßlich Revolutionsgarden Mitteilungen in seinem Namen, so der israelische Medienbericht.

+++ 19:33 Iran-Türkei-Grenze: Wo sich Rückkehr und Flucht treffen +++

An dem Grenzübergang zwischen der Türkei und dem Iran sind viele Geschichten und Schicksale anzutreffen. Menschen, die fliehen oder nur eine kurze Pause vom Krieg brauchen - und Menschen, die in den Iran zurückkehren, um zu kämpfen oder Familienmitglieder zu suchen. In der Türkei wird eine große Flüchtlingswelle befürchtet.

+++ 18:55 Hisbollah meldet "direkte Kämpfe" mit israelischen Truppen +++

Im Zuge des Iran-Krieges ist auch der militärische Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert: Die pro-iranische Hisbollah meldet "direkte Kämpfe" zwischen der Miliz und israelischen Truppen in zwei Grenzorten im Südlibanon. Im Ort Chiam seien "leichte und mittelschwere Waffen" sowie Raketengeschosse zum Einsatz gekommen. Nach Angaben der Hisbollah kam es zudem zu Kämpfen im südlibanesischen Nakura, wo sich das Hauptquartier der UN-Friedensmission im Libanon (Unifil) befindet.

+++ 18:29 Geheimdienst: Abgetauchter Modschtaba Chamenei soll am Leben sein +++

Seit fast zwei Wochen ist Modschtaba Chamenei neuer Oberster Führer im Iran - öffentlich gezeigt hat er sich bislang nicht. Das nährt Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Den USA und Israel liegen offenbar Geheimdienstinformationen vor, die darauf hindeuten, dass Modschtaba am Leben sei, berichtet das Nachrichtenportal Axios. Demnach versuchten iranische Beamte, persönliche Treffen mit ihm zu vereinbaren.

+++ 17:53 Sicherheitsexperte Umbach: 440 Kilogramm Uran ein Problem +++

Die USA wollen alle atomaren Waffen und Anlagen im Iran zerstören. Dennoch bleibt ein zentraler Punkt ungeklärt: 440 Kilogramm hoch angereichertes Uran sollen in Sicherheit gebracht worden sein. Das stelle den Erfolg der Angriffe infrage, so Sicherheitsexperte Frank Umbach.

+++ 17:21 Irans Präsident fordert Brics-Vermittlung und Sicherheitsgarantien +++

Der Iran fordert ein sofortiges Ende der "Aggression der USA und Israels", um den Krieg in der Nahost-Region zu beenden. Das teilt die iranische Botschaft in Indien mit. Zuvor hatte Irans Präsident Massud Peseschkian mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi telefoniert. Dabei habe Peseschkian zu Modi gesagt, es müsse Garantien geben, um eine Wiederholung solcher Aggressionen in Zukunft zu verhindern, erklärt die Botschaft. Peseschkian habe die großen Schwellenländer der Brics-Gruppe aufgefordert, eine unabhängige Rolle bei der Beendigung des Krieges zu spielen.

+++ 16:47 Terrorismus-Experte: "Haupt-Terrorbedrohung ist die, die schlummert" +++

Irans Regime droht offen mit Angriffen auf Tourismusziele weltweit. Terrorismus-Experte Nicolas Stockhammer sieht dahinter ein klares Kalkül: Angst schüren, den Westen verunsichern und gezielt wirtschaftlichen Druck aufbauen. Er betont aber auch, dass die deutsche Regierung schon seit Ausbruch des Krieges alarmiert sei.

+++ 16:18 US-Armee sieht Iran in Straße von Hormus militärisch "eingeschränkt" +++

Laut US-Admiral Brad Cooper, Befehlshaber des für den Nahen Osten zuständigen US-Militärkommandos Centcom, sind die militärischen Kapazitäten des Irans in der Straße von Hormus nach massiven Luftschlägen deutlich "eingeschränkt". Demnach sei unter anderem eine unterirdische Anlage mit Marschflugkörpern durch 5000-Pfund-Bomben zerstört worden. Zudem hätten US-Kräfte strategisch wichtige Radarstationen und Geheimdienststandorte ausgeschaltet, die zuvor der Überwachung des Schiffsverkehrs dienten, erklärt Cooper.

+++ 15:43 US-Militär: Bereits 8000 iranische Ziele angegriffen +++

Das US-Militär hat bei seiner mittlerweile dreiwöchigen Offensive gegen den Iran nach eigenen Angaben bisher rund 8000 Ziele angegriffen. Darunter befänden sich auch 130 iranische Schiffe, sagt der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Brad Cooper, in einem bei X veröffentlichten Video. "Dies ist die größte Zerschlagung einer Marine innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen seit dem Zweiten Weltkrieg", fügt er hinzu.

+++ 15:15 Verbraucherschützerin fordert wegen Iran-Krieg Absenkung der Stromsteuer +++

Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Ramona Pop, eine Absenkung der Stromsteuer für Privathaushalte gefordert. "Wir schlagen vor, dass die Bundesregierung jetzt die Stromsteuer für Privathaushalte senkt. Und zwar so schnell es geht", sagt Pop der "Rheinischen Post". "Das ist ein noch nicht eingelöstes Wahlversprechen, denn bislang wurde nur die Industrie entlastet. Wir haben weiterhin die höchsten Strompreise in Europa", kritisiert Pop. "Wenn die monatlichen Abschläge für Strom sinken, würde das den Menschen direkt dabei helfen, Preissteigerungen etwa bei Lebensmitteln oder Medikamenten auszugleichen. Die Öl- und Gaspreise steigen und in dieser Lage setzt die Bundesregierung künftig wieder stärker auf Gas- und Ölheizungen", so die Verbraucherschützerin.

+++ 15:05 United Airlines kürzt Flugplan wegen hoher Ölpreise +++

Der Kerosin-Preis hat sich in den vergangenen Wochen mehr als verdoppelt, beklagt Scott Kirby, Chef von United Airlines. Die US-Fluggesellschaft kürzt daher den Flugplan. Insgesamt werden rund fünf Prozent der für dieses Jahr geplanten Kapazitäten zeitweise stillgelegt, kündigt der Airline-Chef an. United stelle sich darauf ein, dass der Erdölpreis aufgrund des Nahost-Konflikts auf 175 Dollar pro Barrel steigen und nicht vor Ende 2027 unter die Marke von 100 Dollar pro Barrel sinken werde. Rund ein Prozent der Flugkapazitäten falle bereits durch die aktuell ausgesetzten Flugverbindungen nach Tel Aviv und Dubai weg. Zudem sollen in den nächsten zwei Quartalen unrentable Strecken nicht mehr angeboten werden.

+++ 14:42 ntv-Reporterin: "Experten bezweifeln, dass Irans Führer noch am Leben ist" +++

Seit Wochen gibt es keine Bilder oder Auftritte von Irans neuem Führer Modschtaba Chamenei. ntv-Reporterin Nadja Kriewald berichtet aus dem Libanon von der Not Vertriebener - und von Zweifeln unter Experten und der Opposition über den Zustand des neuen Ajatollah.

+++ 14:22 Ökonom: Ölpreis droht Inflation stark anzuheizen +++

Aufgrund des Iran-Kriegs fürchten Experten einen Anstieg des Ölpreises auf 180 Dollar je Barrel (159 Liter). "Ein Ölpreis von 180 Dollar pro Barrel würde den bisherigen Spitzenpreis von rund 150 Dollar aus dem Jahr 2008 deutlich übertreffen. Ausgeschlossen ist ein solches Preishoch nicht", sagt Manuel Frondel, Energie-Experte des RWI-Leibniz-Institutes, der "Rheinischen Post". "Sollte es dazu kommen, würde der Ölpreis die Inflation bei uns stark anheizen. Das erhoffte Wirtschaftswachstum für 2026 wäre dann vermutlich dahin."

+++ 14:00 Irans Revolutionsgarden kündigen neue Strategien an +++

Drei Wochen nach Kriegsbeginn zeigt sich der Iran weiterhin kämpferisch. Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärt der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die "verwundbaren Punkte des Feindes" analysiert und bereite eine neue Angriffswelle "mit neuen Strategien und moderneren Systemen" vor. Die Garden erneuerten ihre Drohung mit Vergeltung für Angriffe auf die Infrastruktur des Landes.

+++ 13:41 Iraner und Rumänin in Schottland nach versuchtem Eindringen in Armeebasis festgenommen +++

Ein Iraner und eine Rumänin sind in Schottland wegen des versuchten Eindringens in eine Armeebasis festgenommen worden. Das Paar habe versucht, auf einen Stützpunkt der Royal Navy zu gelangen, teilt die Polizei mit. Der 34 Jahre alte Iraner und die 31 Jahre alte Rumänin seien bereits am Donnerstag festgenommen worden. Sie sollen am Montag vor Gericht erscheinen. Auf dem Marinestützpunkt Faslane sind vier Atom-U-Boote der Trident-Klasse stationiert. Die britische Polizei, der Inlandsgeheimdienst MI5 und Parlamentsmitglieder warnen seit Langem vor einer wachsenden Bedrohung durch iranische Spionage in Großbritannien. Im Vereinigten Königreich wird befürchtet, dass das Land aufgrund seiner Rolle im Iran-Krieg ins Visier der Islamischen Republik geraten könnte.

+++ 13:21 Libanons Geflüchtete harren in Zelten und Autos aus +++

Seit fast drei Wochen beschießt Israel Hisbollah-Einrichtungen im Libanon. Hunderttausende müssen fliehen, leben nun auf Parkplätzen in Beirut und schlafen dort in Zelten und ihren Autos. "Solche Luftangriffe haben wir noch nicht gesehen", berichtet ein geflohener Vater.

+++ 12:56 Indiens Ministerpräsident Modi spricht mit iranischem Präsidenten +++

Der indische Ministerpräsident Narendra Modi hat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian gesprochen, wie er auf X schreibt. Er verurteile Angriffe auf kritische Infrastruktur im Nahen Osten. Zugleich sagt Modi, es sei wichtig, dass Schifffahrtswege offen und sicher blieben.

+++ 12:25 Schindler sieht Iran nicht besiegt: "Solange das Regime existiert, vertagt man das Problem" +++

Sicherheits- und Terrorexperte Hans-Jakob Schindler warnt vor den Folgen des Iran-Kriegs: Das Regime sei zwar militärisch geschwächt, bleibe aber gefährlich. Sollte es überleben, würden Unterdrückung und atomare Aufrüstung nur von vorn beginnen. 

+++ 12:10 IAEA fordert Zurückhaltung nach Angriff auf Atomanlage in Natans +++

Nach einem weiteren Angriff auf die iranische Atomanlage Natans hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) militärische Zurückhaltung von den Kriegsparteien gefordert. Es gelte, jedes Risiko eines Atomunfalls zu vermeiden, schreibt IAEA-Chef Rafael Grossi bei X. Der Iran habe der IAEA in Wien über den Angriff informiert, es seien jedoch keine erhöhten radioaktive Strahlungswerte gemeldet worden, heißt es (Eintrag 10:30 Uhr).

+++ 11:25 Berichte: Iranischer Raketenangriff trifft Kindergarten nahe Tel Aviv +++

In der Nacht und am Morgen gibt es nach israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel. Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum Tel Aviv, teilt die Armee mit. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine Berichte zu Verletzten. Nach Medienberichten wurde in Rischon Lezion südöstlich von Tel Aviv ein Kindergarten getroffen. Zu dem Zeitpunkt war demnach jedoch niemand dort. Der Iran habe bei dem Angriff erneut gefährliche Streumunition eingesetzt. 

+++ 10:56 Offizier soll bei Drohnenangriff nahe irakischer Geheimdienstzentrale getötet worden sein +++

Bei einem Drohnenangriff in der Nähe der irakischen Geheimdienstzentrale in Bagdad ist ein Offizier getötet worden, wie der Nationale Geheimdienst mitteilt. Die Drohne sei von "kriminellen Gruppen" abgefeuert worden, heißt es.

+++ 10:30 Iran meldet Angriffe auf Urananreicherungsanlage in Natans +++

Die USA und Israel haben iranischen Staatsmedien zufolge die wichtige Atomanlage Natans im Zentrum des Landes angegriffen. Die rund 250 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran gelegene Anlage sei am Morgen Ziel US-israelischer Luftangriffe geworden, teilt die iranische Atomenergiebehörde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim mit. In dem Gebiet sei jedoch "kein Austritt radioaktiven Materials gemeldet" worden. Die schwer gesicherte Atomfabrik Natans ist die bekannteste iranische Atomanlage, ihre Existenz wurde 2002 enthüllt. Sie besteht aus einer oberirdischen und einer unterirdischen Anlage zur Urananreicherung mit insgesamt fast 70 Kaskaden, in denen Zentrifugen hintereinander geschaltet sind. Insgesamt gibt es mehr als 10.000 Einzelzentrifugen.

+++ 10:22 Putin: Russland ist verlässlicher Partner des Iran +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der iranischen Führung zum Neujahrsfest Nourus gratuliert und dabei die Partnerschaft beider Länder bekräftigt. "Wladimir Putin wünscht dem iranischen Volk, die harten Prüfungen mit Würde zu überstehen, und betont, dass Moskau in dieser schwierigen Zeit ein treuer Freund und verlässlicher Partner Teherans bleibt", teilt der Kreml mit.

+++ 09:55 Sicherheitskreise: Drohnenangriff auf Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad +++

Inmitten des Iran-Krieges ist irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Eine Drohne soll in einen bei der irakischen Oberschicht und ausländischen Diplomaten beliebten privaten Sportklub eingeschlagen sein, verlautbart es aus Sicherheitskreisen. Der Angriff einer weiteren Drohne richtete sich demnach gegen "ein "Kommunikationsgebäude". In dem Gebäude ist den Angaben zufolge eine irakische Sicherheitsbehörde untergebracht, die im Rahmen der von den USA angeführten internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat mit US-Beratern im Irak zusammenarbeitet.

+++ 09:36 Bericht: Iran-Krieg treibt Strompreise für Neukunden in Deutschland nach oben +++

Der Iran-Krieg und seine Folgen wirken sich laut einer Analyse auf Haushalte in Deutschland aus, die einen neuen Stromvertrag abschließen wollen. Tarife für Neukunden seien seit Beginn des Konflikts um rund 15 Prozent teurer geworden, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox. Demnach beginnen die günstigsten Angebote im Bundesschnitt bei knapp 28 Cent je Kilowattstunde (kWh), im Februar waren es noch gut 24 Cent pro kWh. Damit seien die Preise aber noch immer weit von den Rekordständen des Krisenjahrs 2022 entfernt. Hintergrund des jüngsten Anstiegs ist, dass Erdgas im Großhandel zuletzt deutlich teurer geworden ist.

+++ 09:13 Bericht: EU-Kommission will wegen Iran-Krieg niedrigere Gasspeicherziele +++

Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten einem Bericht der "Financial Times" zufolge dringend aufgefordert, die Zielvorgaben für die Gasspeicher zu senken und die Reserven nur schrittweise aufzufüllen. EU-Energiekommissar Dan Jorgensen weise die Länder in einem Brief an, das Speicherziel auf 80 Prozent der Kapazität und damit um zehn Prozentpunkte unter die offizielle Vorgabe zu senken. Dies solle so früh wie möglich geschehen, um den Marktteilnehmern Sicherheit zu geben, nachdem der Iran-Krieg wichtige Lieferanten getroffen und einen Anstieg der Energiepreise ausgelöst hatte.

+++ 08:44 Kurswechsel im Iran-Krieg: Trump rudert zurück - und gibt Teheran Spielraum +++

US-Präsident Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Um den Ölpreis zu senken, hat Washington jetzt sogar Sanktionen auf iranisches Öl ausgesetzt. Um den Schutz der Straße von Hormus sollen sich laut Trump aber andere kümmern. Ein Überblick.

+++ 08:25 UN-Chef Guterres arbeitet mit Trumps Gaza-Friedensgremium zusammen +++

UN-Generalsekretär Antonio Guterres arbeitet nach eigenen Angaben mit dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensgremium für den Gazastreifen zusammen. Er begrüße das Ziel des sogenannten "Board of Peace", einen Wiederaufbauplan für palästinensische Häuser und Infrastruktur zu finanzieren und umzusetzen, sagt Guterres in einem Interview mit dem Nachrichtenportal "Politico".

+++ 08:03 Teheran warnt Emirate vor Genehmigung von Angriffen auf Inseln nahe Straße von Hormus +++

Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Sollte es vom emiratischen Staatsgebiet aus "zu weiteren Aggressionen gegen die iranischen Inseln Abu Musa und Große Tunb im Persischen Golf kommen, werden die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte Ras al-Chaimah in den VAE mit schweren Angriffen überziehen", teilt das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee, Chatam al-Anbija, mit. Die Stellungnahme wurde von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet. Das iranische Militär bezieht sich dabei auf das Emirat Ras al-Chaimah.

+++ 07:27 Whistleblower kritisiert mangelnde Rücksichtnahme der USA auf zivile Opfer im Iran +++

Ein Whistleblower des Pentagon hat wegen angeblicher Missachtung ziviler Opfer der USA im Iran Alarm geschlagen. Wes J. Bryant war leitender Berater eines Zentrums für Zivilschutz im Pentagon. Die Aufgabe seiner Einheit sei es gewesen, zivile Opfer zu vermeiden. Doch seine Einheit sei im vergangenen Jahr im Zuge von Kürzungen der US-Regierung stark reduziert worden. Nun bezeichnet er in einem Interview des US-Senders CNN mit der Journalistin Christiane Amanpour die US-Angriffe auf die iranische Bevölkerung als "beschämend". Im Gespräch mit Amanpour sagt Bryant, seine Kollegen hätten über 80 mögliche Fälle von Angriffen der USA und Israels auf zivile Ziele erfasst und schätzten die Zahl der Opfer auf rund 1800 Menschen. Als Beispiele für das Vorgehen der USA im Iran-Krieg nennt der frühere Pentagon-Berater die Zerstörung einer Mädchenschule durch einen US-Angriff und die Aussage des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth, feindlichen Kämpfern werde "keine Gnade" gewährt. Die militärische Führung der USA habe bis heute nicht einmal anerkennen wollen, dass sie die Schule angegriffen habe, kritisiert Bryant. 

+++ 07:05 USA verleihen 45 Millionen Barrel Öl aus strategischer Reserve +++

Die US-Regierung hat zur Dämpfung der hohen Ölpreise 45,2 Millionen Barrel Rohöl aus der strategischen Reserve an Energiekonzerne verliehen. Zu den Unternehmen, die Öl bekommen, gehören unter anderem BP, Shell, Marathon Petroleum und Vitol, teilt das Energieministerium mit. Die Menge ist die erste Tranche und entspricht 52 Prozent der in der vergangenen Woche von der Regierung angekündigten Freigabe von bis zu 86 Millionen Barrel. Insgesamt planen die USA, im laufenden und im kommenden Jahr 172 Millionen Barrel zur Verfügung zu stellen. Das Öl ist Teil einer mit der Internationalen Energieagentur (IEA) vereinbarten Freigabe. Die beteiligten Unternehmen müssen das Öl später mit einem Aufschlag von bis zu 22 Prozent in Form von zusätzlichem Rohöl zurückgeben. Durch den Iran-Krieg sind die Ölpreise stark gestiegen.

+++ 06:39 Analyse: Iran-Krieg trifft Asiens Wirtschaft ins Mark +++

Die Blockade der Straße von Hormus trifft weite Teile Asiens besonders schwer und dürfte auch Folgen für deutsche Unternehmen dort haben. Das geht aus einer Analyse von Germany Trade & Invest (GTAI) hervor, der Außenwirtschaftsagentur des Bundes .Demnach stammt ein großer Teil der Öl- und Gasimporte in Asien aus der Golfregion. Tanker meiden aufgrund iranischer Drohungen oder fehlender Versicherungen die Route. Auch die Luftfrachtkosten auf der Europa-Asien-Route sind dem Bericht zufolge zuletzt um bis zu 60 Prozent gestiegen .Stark betroffen sind energieabhängige Volkswirtschaften wie Japan, das nahezu sein gesamtes Rohöl aus der Golfregion bezieht. Vor allem in Süd- und Südostasien sind die Folgen laut dem Bericht bereits spürbar: Steigende Energiepreise und Versorgungsengpässe belasten Wirtschaft und Haushalte.

+++ 06:06 Israel meldet Angriffe gegen Hisbollah-Miliz in Beirut +++

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe gegen die proiranische Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut gestartet. Israel greife "Ziele der Terrororganisation Hisbollah" an, teilt das israelische Militär in einer kurzen Erklärung mit. Ein Militärsprecher hatte die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut - einer Hisbollah-Hochburg - zur Evakuierung aufgerufen. Im Süden des Libanon wurde derweil libanesischen Staatsmedien zufolge ein Mensch bei einem israelischen Luftangriff getötet. Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten israelische Soldaten in sechs südlibanesischen Orten ins Visier genommen. Sie habe zudem Raketen über die Grenze abgefeuert, wo nach israelischen Angaben Luftalarm ausgelöst wurde.

+++ 05:20 Iran warnt Großbritannien nach Kurswechsel bei Militärstützpunkten +++

Die iranische Führung warnt den britischen Premierminister Keir Starmer, sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Die große Mehrheit der Briten wolle mit dem israelisch-amerikanischen Krieg nichts zu tun haben, schreibt Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, "dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genutzt werden". Der Iran werde "sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen". Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, "dass die Vereinbarung, wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden". 

+++ 04:17 Bericht: Iran will japanische Schiffe durch Straße von Hormus lassen +++

Der Iran ist offenbar bereit, Schiffe mit Bezug zu Japan durch die Straße von Hormus fahren zu lassen. Die Regierung in Teheran führe bereits Gespräche mit Tokio über eine mögliche Öffnung der Meerenge, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den iranischen Außenminister Abbas Aragtschi. Japan bezieht rund 95 Prozent seines Öls aus dem Nahen Osten. Etwa 90 Prozent der Lieferungen für das Land werden durch die Straße von Hormus transportiert, die seit fast drei Wochen blockiert ist.

+++ 03:55 Israel greift Ziele im Iran an +++

Israel startet neue Angriffe auf den Iran. Die israelische Armee "greift Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran an", erklärt das israelische Militär. Zuvor waren nach israelischen Militärangaben iranische Raketen auf Israel abgefeuert worden.

+++ 02:28 Iran feuerte Raketen auf Militärbasis Diego Garcia +++

Der Iran hat laut einem Bericht des "Wall Street Journal" zwei Mittelstreckenraketen auf den US-britischen Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert. Keine der Raketen habe jedoch die Basis getroffen, meldet die Zeitung unter Berufung auf mehrere US-Regierungsvertreter. Ein Flugkörper sei während des Fluges ausgefallen, während ein US-Kriegsschiff eine Abfangrakete auf den anderen abgefeuert habe. Wann genau der Angriff stattfand, schreibt das WSJ nicht.

+++ 01:42 Neue Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel +++

Der Iran greift Israel erneut mit Raketen an. Die Abwehrsysteme seien im Einsatz, "um die Bedrohung abzufangen", erklärt das israelische Militär auf Telegram. Das saudiarabische Verteidigungsministerium schreibt derweil auf X, es seien 22 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden.

+++ 00:31 USA heben Sanktionen für iranisches Öl auf Schiffen vorübergehend auf +++

Angesichts der infolge des Iran-Krieges stark angestiegenen Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend die Lieferung und den Verkauf von iranischem Öl, das bereits auf Schiffe verladen wurde. Die Erlaubnis gilt nach Angaben des US-Finanzministeriums bis zum 19. April für iranisches Öl, das vor dem 20. März auf Schiffe verladen wurde. In der vergangenen Woche hatten die USA bereits eine ähnliche Erlaubnis für den Verkauf von russischem Öl erteilt.

+++ 23:52 Irak stoppt Ölförderung ausländischer Konzerne +++

Wegen der Eskalation des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran hat der Irak Insidern zufolge für alle von ausländischen Konzernen erschlossenen Ölfelder höhere Gewalt (Force Majeure) geltend gemacht. Militäreinsätze hätten die Schifffahrt durch die Straße von Hormus gestört und die meisten Rohölexporte des Landes zum Erliegen gebracht, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen. In einem Schreiben des Ölministeriums vom 17. März, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag, hieß es, die beispiellosen Kampfhandlungen hätten die Durchfahrt durch die Meerenge stark beeinträchtigt. Da die meisten irakischen Ölexporte über diese Route abgewickelt würden, seien die Lagerkapazitäten nun erschöpft.

+++ 23:00 Trump: USA erwägen, Angriffe auf den Iran zurückzufahren +++

US-Präsident Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. Zu den Punkten, die für die USA wichtig seien, gehöre unter anderem die Schwächung der iranischen Raketenkapazitäten, die Ausschaltung von Luftwaffe und Marine und die Zerstörung der Rüstungsindustrie. Ferner dürfe der Iran keine nuklearen Fähigkeiten aufbauen. Die Verbündeten im Nahen Osten müssten geschützt werden. Zur Straße von Hormus schreibt Trump, diese müsse von den Staaten geschützt werden, die sie nutzten - die USA würden dies nicht tun.

+++ 22:23 Nachfrage für Passagen durch Panama-Kanal steigt rasant +++

Wegen der gestiegenen Zahl von Flüssigerdgas-Transporten (LNG) arbeitet der Panamakanal nach Angaben seines Leiters Ricaurte Vasquez mit 36 bis 38 Durchfahrten pro Tag an seiner Kapazitätsgrenze. Der Iran-Krieg treibe die Nachfrage nach Passagen für LNG-Tankern aus den USA in die Höhe, sagt Vasquez. Die USA dienten zunehmend als alternativer Energielieferant. Der Kanal werde künftig einen Transit pro Tag speziell für LNG-Schiffe reservieren, nachdem es nur vier pro Monat gewesen seien.

+++ 22:08 Mehr als 1000 Tote im Libanon seit Beginn israelischer Angriffe +++

Israelische Luftschläge haben die Stadt Bir al-Salasil im Süden des Libanons getroffen. Laut einem Bericht von Al Dschasira sind mittlerweile 1000 Menschen im Libanon seit Beginn der Angriffe Israels auf das Nachbarland getötet worden.

+++ 21:49 Minus an US-Börsen - S&P 500 seit Kriegsbeginn um 5,4 Prozent gefallen +++

Die wichtigsten US-Aktienindizes schließen den Handelstag mit einem deutlichen Minus von 1,5 Prozent ab. Seit Beginn des Krieges ist der US-Standardwerteindex S&P 500 um 5,4 Prozent gefallen, der technologielastige Nasdaq um 4,5 Prozent und der Leitindex Dow Jones um knapp sieben Prozent.

+++ 21:34 Briten lassen USA Basen für Angriffe nutzen +++

Die britische Regierung erlaubt den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranische Raketenstellungen, welche die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen. Dies wird nach Beratungen des britischen Kabinetts über die Lage dort bekanntgegeben.

+++ 21:07 Trump lehnt Waffenruhe mit Iran ab +++

US-Präsident Trump will keinen Waffenstillstand mit dem Iran eingehen, wie er bei einer improvisierten Pressekonferenz vor dem Weißen Haus sagte. "Man macht keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite vernichtet", sagte er. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Israel den Krieg ebenfalls beenden werde, wenn die USA dies täten.

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