Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 00:32 Libanons Regierungschef: Revolutionsgarden befehligen Hisbollah vor Ort +++

23.03.2026, 00:01 Uhr

Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon wird in ihrem Krieg gegen Israel nach Angaben des libanesischen Regierungschefs Nawaf Salam von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden befehligt. Die Revolutionsgarden seien "hier präsent und führen leider die Militäroperation im Libanon", sagt Salam in einem Interview mit dem saudiarabischen Sender Al Hadath. "Diese Leute besitzen gefälschte Pässe und sind illegal ins Land gekommen". Der Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern Anfang März sei ebenfalls von den iranischen Revolutionsgarden im Libanon ausgeführt worden.

+++ 23:19 Ein Toter bei Beschuss in Israels Norden +++

Bei Beschuss im Norden Israels ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden. Zwei Fahrzeuge seien in Misgav Am an Israels Grenze zum Libanon ausgebrannt, teilt der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Bei Löscharbeiten sei der leblose Mann auf dem Fahrersitz entdeckt worden. Der Hisbollah-nahe libanesische TV-Sender Al-Manar berichtet, eine Raketensalve sei vom Libanon aus in Richtung Misgav Am abgefeuert worden. Laut einem israelischen Militärsprecher prüft die Armee auch die Möglichkeit, dass der Landwirt durch versehentlichen Eigenbeschuss einer israelischen Artillerieeinheit getötet worden sein könnte. 

+++ 22:25 Luftangriffe auf pro-iranische Miliz im Irak +++

Eine pro-iranische Miliz im Irak ist zum Ziel von Luftangriffen geworden. Bei den Angriffen seien Stellungen des Netzwerks Hasched al-Schaabi südlich von Bagdad attackiert worden, teilen die örtlichen Behörden mit. Verletzt sei niemand.

+++ 22:03 Angriffe auf US-Logistik-Zentrum am Flughafen in Bagdad +++

Neue Angriffe am Flughafen in Bagdad: Diese richten sich nach Angaben eines irakischen Sicherheitsvertreters - wie schon eine Nacht zuvor - gegen ein diplomatisches und logistisches Zentrum der USA am internationalen Flughafen der irakischen Hauptstadt.

+++ 21:31 Schah-Sohn Pahlavi fordert von Trump Umdenken bei Hormus‑Ultimatum +++

Schah-Sohn Reza Pahlavi hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran ein Umdenken gefordert. Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormus überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung im Iran verschonen, fordert Pahlavi bei X. "Das Regime muss demontiert werden, der Iran selbst aber geschützt bleiben."

+++ 20:52 Spanischer Ministerpräsident fürchtet langfristige Energiekrise +++

"Die Welt sollte nicht die Folgen dieses Krieges tragen müssen", mahnt Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez bei X. Die spanische Regierung fordert den Erhalt aller Energieanlagen des Nahen Ostens und die Öffnung der Straße von Hormus. "Wir befinden uns an einem globalen Kipppunkt. Eine weitere Eskalation könnte eine langfristige Energiekrise für die gesamte Menschheit auslösen", warnt Sánchez.

 +++ 20:21 Israel: Kämpfe gegen Iran könnten noch Wochen andauern +++

Das israelische Militär rechnet damit, dass die Kämpfe gegen den Iran und die Hisbollah-Miliz noch Wochen andauern werden. Zu den schweren Treffern iranischer Raketen erklärt ein Militärsprecher, Israel habe zwar mehr als 90 Prozent der anfliegenden Raketen abgefangen, die Luftverteidigung biete jedoch keinen hundertprozentigen Schutz. Derzeit werde untersucht, warum die Abwehrsysteme am Samstagabend iranische Raketen nicht abfangen konnten.

+++ 19:44 Israel geht gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz vor +++

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat die Armee angewiesen, "sofort alle Brücken über den Litani-Fluss zu zerstören, die Terroraktivitäten dienen". So solle verhindert werden, dass Mitglieder der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz und Waffen in den Süden gelangen. Außerdem solle das Militär die Zerstörung von Häusern im libanesischen Grenzgebiet zu Israel beschleunigen, um eine Bedrohung israelischer Grenzorte zu verhindern.

+++ 19:09 Nato-Chef Rutte: Trump macht ganze Welt sicherer +++

Mark Rutte hat die Kritik von Donald Trump an der Nato in einem Interview bei CBS News heruntergespielt. Es sei wichtig, dass die USA militärisch gegen den Iran vorgingen, da die Atom- und Raketenprogramme eine Bedrohung seien. "Er tut dies, um die ganze Welt sicherer zu machen", verteidigt Rutte den US-Präsidenten. Zugleich äußert Rutte Kritik, dass Trump die Verbündeten vor dem Iran-Angriff nicht eingeweiht hat. Mittlerweile seien 22 Länder bereit, "seine Vision umzusetzen", damit der Schifffahrtskanal nutzbar sei.

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