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Republikaner vom Regen in die Traufe Affäre verschärft Cains Not

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Herman Cain lässt im Wahlkampf kaum ein Fettnäpfchen aus.

(Foto: AP)

US-Präsidentschaftsbewerber Cain kommt derzeit einfach nicht zurück auf die Beine. Vorwürfe über sexuelle Belästigung und Aussetzer in TV-Shows nagen an seinen Umfragewerten. Zu allem Überfluss kommt jetzt auch noch eine angebliche Affäre mit einer Geschäftsfrau ans Licht - fast 14 Jahre lang soll Cain seine Frau hintergangen haben.

Dem republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Herman Cain bleibt momentan nichts erspart. Nach Vorwürfen wegen sexueller Belästigung ist der 65-Jährige wegen einer angeblichen Affäre erneut in die Schlagzeilen geraten. Eine Geschäftsfrau aus Atlanta habe behauptet, fast 14 Jahre lang mit ihm liiert gewesen zu sein, berichtete der TV-Sender CNN.

Cain wies dies jedoch kategorisch zurück. "Ich hatte keine Affäre", sagte er dem Sender. Er werde seinen Kampf um die Präsidentschaftskandidatur 2012 nicht aufgeben, fügte Cain hinzu. Zwar kenne er die Geschäftsfrau bereits seit vielen Jahren. Es habe sich aber um eine freundschaftliche Beziehung gehandelt, sagte Cain. Laut CNN hat die Frau einem Lokalsender in Atlanta gesagt: "Ich war mir bewusst, dass er verheiratet war, und ich war mir bewusst, dass ich in eine sehr unangemessene Beziehung verwickelt war."

Cain im Sinkflug

Cain war erst unlängst ins Gerede geraten: Insgesamt vier Frauen hatten ihn der sexueller Belästigung beschuldigt. Alle angeblichen Vorfälle sollen sich in den 90er-Jahren ereignet haben. Cain hatte dies kategorisch zurückgewiesen. Er werde sich nicht kleinkriegen lassen und denke nicht daran, aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur auszusteigen.

Cain war bereits zeitweise Favorit gewesen. In den vergangenen Wochen gingen seine Popularitätswerte aber stark zurück - Taliban regieren in Libyen mit . Die Vorwahlen der Republikaner beginnen Anfang Januar. Die Präsidentenwahl ist am 6. November 2012.

Quelle: n-tv.de, dpa

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