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Steinmeier wird "echt bange" Auswärtiges Amt warnt vor Trump

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Fürchtet schwere Folgen für das transatlantische Verhältnis: Außenminister Steinmeier.

(Foto: AP)

Normalerweise gibt sich der deutsche Außenminister neutral vor wichtigen Wahlen in anderen Staaten. Steinmeiers Angst vor dem US-Präsidentschaftskandidaten Trump ist allerdings so groß, dass er jede diplomatische Zurückhaltung aufgibt.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat vor der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gewarnt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sei "in der Tat in der Frage nicht neutral", sagte Ministeriumssprecherin Sawsan Chebli. Der Minister hatte Trump in der vergangenen Woche bei einer Wahlkampfveranstaltung in Rostock als "Hassprediger" bezeichnet.

Der Außenamtschef sei der Meinung, es müsse "einem echt bange werden, was aus dieser Welt wird", wenn man den Aussagen Trumps folge und dieser tatsächlich Präsident würde, führte Chebli aus. "Darauf macht der Außenminister aufmerksam. Und das ist sein gutes Recht."

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich dazu indes nicht äußern. "Sie mischt sich in den Wahlkampf nicht ein und kommentiert das nicht", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump hat immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, zuletzt mit einer zweideutigen Äußerung, wonach seine Rivalin Hillary Clinton womöglich mit Hilfe von Waffenbesitzern gestoppt werden könne.

Quelle: n-tv.de, mbo/AFP/dpa

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