Politik

Bei US-Wahl 2024 Biden kann sich Kandidatur gegen Trump vorstellen

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"Das Schicksal hat viele Male in mein Leben eingegriffen", sagt Biden.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Noch sind es knapp drei Jahre bis zur nächsten Präsidentschaftswahl in den USA. Doch schon heute steht die Frage im Raum, ob die Rivalen von 2020 erneut gegeneinander ins Rennen gehen werden. Sollte Donald Trump antreten, würde das "die Chancen erhöhen", sagt der amtierende Regierungschef Biden.

Sollte der ehemalige US-Präsident Donald Trump noch mal für eine Amtszeit kandidieren, würde das den amtierenden Präsidenten Joe Biden zusätzlich zu einer Kandidatur motivieren. In einem Interview mit dem Fernsehsender ABC sagte der 79-jährige Biden, ein Eintritt seines Rivalen Trump ins Präsidentschaftsrennen würde "die Chancen erhöhen", dass er kandidiere. "Warum sollte ich nicht gegen Donald Trump antreten, wenn er Kandidat würde?", sagte der US-Demokrat.

Zuvor hatte der Demokrat sich noch zurückhaltend zur Frage nach einem erneuten Antreten bei den Wahlen in mehr als drei Jahren geäußert: "Wenn ich die Gesundheit habe, die ich jetzt habe (...) dann werde ich wieder kandidieren." Auf die Frage, ob ein Duell mit dem 75-jährigen Republikaner Trump seine Entscheidung beeinflussen würde, antwortete er lächelnd: "Sie versuchen, mich in Versuchung zu führen."

Biden ergänzte: "Aber schauen Sie, ich habe großen Respekt vor dem Schicksal. Das Schicksal hat viele Male in mein Leben eingegriffen." Er dürfte damit auf persönliche Tragödien wie den Tod seiner ersten Frau und deren Tochter bei einem Autounfall sowie den Verlust seines Sohnes Beau nach einer Krebserkrankung anspielen.

Harris scheint Schwierigkeiten zu haben

Trump behauptet weiterhin, dass die Präsidentschaftswahlen 2020, bei denen er gegen Joe Biden antrat, "betrügerisch" waren und ihm der Wahlsieg "gestohlen" wurde. Der Mann, dessen Anhänger am 6. Januar das Kapitol angegriffen hatten, um die Beglaubigung des Sieges seines Rivalen zu verhindern, hatte in den vergangenen Monaten angedeutet, dass er für eine weitere Amtszeit kandidieren könnte. Biden, dessen hohes Alter Spekulationen über seine Pläne für 2024 nährt, hat bereits durchblicken lassen, dass er eine erneute Kandidatur plant.

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Während Bidens Vizepräsidentin Kamala Harris zunächst als natürliche Erbin angesehen wurde, hört man in Washington Gerüchte über ihre kriselnde Beziehung zum Präsidenten und über ihre politische Zukunft. Die 57-jährige Harris scheint Schwierigkeiten zu haben, ihren Platz im Weißen Haus zu finden. Sie ist mit besonders heiklen Aufgaben betraut, darunter die Migrationskrise an der Grenze zu Mexiko.

Trump wiederum hatte zuletzt angekündigt, am ersten Jahrestag der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar eine Pressekonferenz geben zu wollen. "Vergesst nicht: Der Aufstand fand am 3. November statt", schrieb der 75-Jährige in einer Ankündigung. "Am 6. Januar fand ein vollkommen unbewaffneter Protest gegen die manipulierten Wahlen statt."

Quelle: ntv.de, mbe/AFP/dpa

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