Politik

Strikte "Stay at Home"-Regel Briten drohen hohe Strafen bei Ausreise

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Die Ausreisebeschränkungen gelten sowohl für Engländer als auch Ausländer, die sich in England aufhalten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die britische Regierung zieht die Zügel zur Eindämmung der Pandemie noch einmal an: Wer aus aus dem Vereinigten Königreich ausreisen möchte, darf dies nur mit einem triftigen Grund tun. Das wird nun auch polizeilich kontrolliert. Wer es doch versucht, riskiert hohe Strafen.

Reisende, die Großbritannien ohne triftigen Grund verlassen wollen, riskieren hohe Geldstrafen. Passagiere müssen in einem Formular den Grund ihrer Ausreise angeben und dieses mit sich führen, wie das britische Verkehrsministerium mitteilte. Die akzeptierten Gründe für Auslandsreisen sind unter den aktuellen Corona-Beschränkungen nur wenige - dazu gehören Arbeit, Bildung oder Beerdigungen.

Die Beschränkungen gelten für Briten und Ausländer, die sich derzeit in England aufhalten. Fluglinien sollen die Formulare kontrollieren. Passagieren könne gegebenenfalls die Beförderung verweigert werden, hieß es weiter. Auch die Polizei kontrolliere stichprobenartig an Häfen und Flughäfen.

Die Geldstrafen wegen des Bruchs der Lockdown-Regeln reichen von 200 bis zu 6400 Pfund, also mehr als 7400 Euro. Bis Ende März gilt in England noch die strikte "Stay at Home"-Regel: Bürger sollen ihr Zuhause nur zum Einkaufen, Sport und aus wenigen anderen Gründen verlassen.

Quelle: ntv.de, spl/dpa

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