Politik

Neue Amtshilfeanträge erwartet Bundeswehr stockt Corona-Hilfstruppen auf

Bundeswehrsoldaten stehen vor einem Altenheim hinter einer Bewohnerin. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Bis zu 7000 weitere Soldaten könnten im Kampf gegen Corona zum Einsatz kommen - hier helfen sie in einem Altenheim.

(Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa)

In den nächsten Tagen könnten Städten, Kommunen und Landkreise mehr Personal für ihre Impfzentren beantragen. Deshalb will Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer die Truppe zur Unterstützung der Behörden im Kampf gegen Corona auf 25.000 Soldaten aufstocken.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will nach "Spiegel"-Informationen in den kommenden Tagen weitere 5000 Soldatinnen und Soldaten für die Corona-Hilfe mobilisieren. Damit werde die Truppe zur Unterstützung der zivilen Behörden beim Kampf gegen die Pandemie auf insgesamt 25.000 aufgestockt, berichtete das Magazin. Aktuell sind knapp 18.000 Soldaten in der Pandemiebekämpfung eingesetzt.

Schon für Mitte Februar rechnen die Planer demnach damit, dass die bisher zur Verfügung stehenden 20.000 Soldaten bei der Hilfe in Hunderten Gesundheitsämtern, bei der Impfstofflogistik, bei Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen und in Impfzentren gebunden sein werden.

Die Bundeswehr rechnet für die kommenden Tage mit neuen Amtshilfeanträgen aus Städten, Kommunen und Landkreisen, wie der "Spiegel" weiter berichtete. Die Planer für den Corona-Einsatz der Bundeswehr sehen vor allem wegen der steigenden Verfügbarkeit der Impfstoffe mehr Einsätze für Soldaten voraus, da die Impfzentren dann ihre Öffnungszeiten ausweiten sollen. Aktuell sind in den rund 400 Zentren um die 2500 Soldaten im Einsatz.

Die großen Zentren könnten bei Bedarf sogar rund um die Uhr offenbleiben, berichtete das Magazin unter Berufung auf das Planungszentrum für den Corona-Einsatz.

Quelle: ntv.de, nan/AFP

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