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Kretschmann erklärt weiteren Weg Corona-Politik wird alleinige Ländersache

Kinder sitzen in einem Kindergarten auf einer Bank nebeneinander. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Öffnungen der Kitas sind Ländersache. Auch die anderen Corona-Maßnahmen sollen laut Kretschmann nun in den Händen der Bundesländer liegen.

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Die weiteren Schritte in der Corona-Pandemie sollen nach Angaben des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann bald allein von den Ländern bestimmt werden. Laut seiner Aussage sind keine weiteren Konferenzen von Bund und Ländern dazu geplant.

Das weitere Vorgehen in der Corona-Politik soll nach Angaben des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann künftig allein von den Ländern bestimmt werden. "Die Verantwortung liegt jetzt bei den Ministerpräsidenten und Landkreisen", sagte Kretschmann in Stuttgart.

Es seien "keine weiteren Konferenzen geplant, weder von der Bundeskanzlerin noch vom Kollegen Söder", fügte er mit Blick auf Kanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hinzu.

Seit dem Beginn der Corona-Krise hatten sich Merkel und die Länderregierungschefs in mehreren Schaltkonferenzen abgestimmt. Allerdings gingen einzelne Länder immer wieder Sonderwege und verschärften oder lockerten Maßnahmen entsprechend örtlicher Gegebenheiten oder politischer Vorstellungen.

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Zuletzt sorgte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow mit dem Vorhaben für Aufsehen, ganz auf Auflagen zu verzichten und diese allenfalls regional anzuwenden, wenn das Infektionsgeschehen es erfordere.

Quelle: ntv.de, sgu/AFP