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Eurozone-Reformpläne fallen aus Deutsch-Französischer Motor stottert

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Macron ist für seine Vorhaben in Europa auf Merkel angewiesen, doch die Kanzlerin lässt ihn bisher warten.

picture alliance / Michael Kappe

Groß angekündigt, mit Spannung erwartet und nun auf die lange Bank geschoben: Die gemeinsamen Reformvorschläge für die Eurozone von Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Macron kommen laut "Spiegel" vorerst nicht. Schuld ist Deutschland.

Anders als geplant werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim EU-Gipfel in zwei Wochen keine gemeinsamen Vorschläge für eine Reform der Eurozone vorlegen. "Die Sache ist abgesagt", zitiert das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe einen EU-Beamten. "Es gibt schlicht nichts zu verkünden."

Als Grund für die Absage hätten die deutschen Vertreter angeführt, dass die Beamten der Bundesregierung während der Koalitionsverhandlungen keine Zeit gehabt hätten, sich mit der Zukunft der Eurozone zu befassen, berichtet der "Spiegel" weiter. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte dem Magazin, die Arbeit an den Reformplänen würde nach Bildung der neuen Regierung "in enger Partnerschaft mit Frankreich intensiviert".

Merkel und Macron hatten im Dezember in Aussicht gestellt, im März gemeinsame Pläne für eine Reform der Eurozone vorzustellen. Insbesondere der französische Präsident will die Währungsunion umfassend reformieren. Er wirbt unter anderem für einen eigenen Haushalt für die Eurozone und für einen Eurozonen-Finanzminister. In Berlin stoßen diese Pläne auf Skepsis.

Quelle: n-tv.de, shu/AFP

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