Politik

Ex-Präsident empört Ermittlungen gegen Trumps Firma nehmen Fahrt auf

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Ex-US-Präsident Trump weist alle Vorwürfe gegen ihn zurück.

(Foto: picture alliance / Dennis Van Tine/STAR MAX/IPx)

Die Staatsanwaltschaft von New York bringt neuen Schwung in die Ermittlungen gegen Donald Trumps Immobilienunternehmen. Der Republikaner sieht darin ein Affront gegen seine Wähler. Der Ex-Präsident will gegen die "Hexenjagd" weiterkämpfen - "wie in den vergangenen fünf Jahren".

Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen das Immobilienunternehmen von Ex-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge entscheidend vorangetrieben. Die "Washington Post" berichtete, dass in dem Verfahren eine sogenannte Grand Jury einberufen worden sei. Dabei handelt es sich um ein Gremium von Geschworenen, das in einem nicht öffentlichen Prozedere über eine Anklage entscheiden kann. Trump reagierte umgehend und erklärte, dies sei eine "Fortsetzung der größten Hexenjagd in der amerikanischen Geschichte".

"Dies ist rein politisch und ein Affront gegen die fast 75 Millionen Wähler, die mich bei der Präsidentschaftswahl unterstützt haben", erklärte er in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben. Das Verfahren werde von "hochgradig parteiischen demokratischen Staatsanwälten" betrieben. "Unser Land ist gebrochen, unsere Wahlen sind korrupt und gestohlen, unsere Staatsanwälte sind politisiert, und ich werde weiterkämpfen müssen wie ich das in den vergangenen fünf Jahren gemacht habe!". Trump hat für seine Betrugsvorwürfe nie Beweise vorgelegt.

Es geht auch um Schweigegeldzahlungen an Frauen

Der Staatsanwalt von Manhattan, Cyrus Vance, hatte zuvor auch vor dem Obersten Gericht in Washington die Herausgabe von Trumps Steuerunterlagen erstritten. Er hat bislang keine Anklage erhoben.

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Bei den umfassenden Ermittlungen geht es unter anderem um den Verdacht, dass Trumps Firma falsche Angaben zum Wert ihrer Immobilien gemacht hat, um Kredite zu bekommen oder sich Preisvorteile zu erschleichen. Vance prüft dem Vernehmen nach auch Schweigegeldzahlungen an Frauen, die angaben, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben. Trump weist alle Vorwürfe gegen ihn zurück.

Vergangene Woche war auch bekannt geworden, dass separate Ermittlungen der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James nun auch eine strafrechtliche Komponente haben. Manche Experten vermuteten, die Ankündigung der erweiterten Ermittlungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass es bald zu Anklagen kommen könnte.

Quelle: ntv.de, uzh/dpa

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