Politik

Ständiger Streit um Kaschmir Indien und Pakistan machen Ernst mit Frieden

Nach der Eskalation an der Grenze fahren fährt ein indischer Armee-Konvoi in die Region.

In Kaschmir kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Spannungen zwischen Indien und Pakistan.

(Foto: REUTERS)

Zwischen Indien und Pakistan kommt es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Spannungen um das umstrittene Gebiet Kaschmir - obwohl es einen Friedensvertrag gibt. Nun vereinbaren beide Staaten, diesen strikt zu respektieren.

Die rivalisierenden Atommächte Indien und Pakistan haben eine strikte Einhaltung ihres Waffenstillstands vereinbart. Dies gaben Militärvertreter beider Staaten nach einem Telefonat bekannt. Das Verhältnis beider Länder ist seit Langem angespannt. Die Ankündigung wurde daher in Islamabad und Neu-Delhi als ein wichtiger diplomatischer Schritt aufgenommen. Die neue Übereinkunft sollte den Angaben zufolge in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag in Kraft treten.

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Die beiden südasiatischen Länder hatten 2003 einen Waffenstillstand unterzeichnet. Beide Atommächte streiten seit der Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indiens und der Trennung in Indien und Pakistan im Jahr 1947 um die Herrschaft über Kaschmir. Immer wieder kommt es trotz des Waffenstillstands zu militärischen Zwischenfällen entlang der 740 Kilometer langen Kontrolllinie, die Kaschmir in ein indisch und ein pakistanisch kontrolliertes Gebiet teilt.

Die Nachbarstaaten führten bereits mehrere Kriege gegeneinander. Indiens Aufmerksamkeit richtete sich jüngst jedoch mehr auf den alten Grenzkonflikt mit China. Bei einem Zwischenfall im Sommer 2020 wurden dabei mindestens 20 indische und vier chinesische Soldaten getötet.

Quelle: ntv.de, vpe/dpa