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Manöver im Persischen Golf Iran zündet Marschflugkörper vom U-Boot aus

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Die USA verfolgen das Manöver mit großem Misstrauen.

(Foto: REUTERS)

Bei einem dreitägigen Militärmanöver will der Iran seine Stärke demonstrieren. Mehr als 100 Schiffen kreuzen im Persischen Golf. Sogar ein Marschflugkörper soll abgefeuert worden sein.

Inmitten wachsender Spannungen mit den USA hat der Iran staatlichen Medien zufolge erfolgreich einen Marschflugkörper getestet. Die Rakete sei bei einem Großmanöver im Persischen Golf von einem U-Boot in der Nähe der Straße von Hormus abgefeuert worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Militärvertreter.

Die beiden anderen U-Boote der iranischen Marine könnten ebenfalls mit Marschflugkörpern ausgestattet werden. An dem dreitägigen Manöver nahmen mehr als 100 Schiffe teil. Der Iran hat damit gedroht, den Öltransport durch die Straße von Hormus zu behindern, sollten die USA im Zuge ihrer Sanktionen die Ölexporte der Islamischen Republik zum Erliegen bringen.

Öl ist die Haupt-Einnahmequelle des Iran. Durch die Meerenge wird ein Drittel des weltweit verschifften Öls transportiert. Als Reaktion auf die Drohungen hatten die USA im Dezember den Flugzeugträger "John C. Stennis" in den Golf entsandt. US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Mai das internationale Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und ausgesetzte Sanktionen gegen die islamische Republik wieder eingeführt.

Quelle: n-tv.de, jaz/rts

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