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Neue Luftangriffe Kämpfe im Jemen gehen trotz Waffenruhe weiter

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Im Jemen tobt bereits seit 2014 der Bürgerkrieg.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erst vor wenigen Tagen vereinbaren jemenitische Regierungstruppen und Huthi-Rebellen eine Teil-Waffenruhe im Bürgerkrieg. Doch nun brechen erneut heftige Kämpfe aus, es gibt viele Tote.

Ungeachtet der vereinbarten Waffenruhe ist die Gegend um die jemenitische Hafenstadt Hudaida nach Angaben von Einwohnern und regierungstreuen Kräften von Luftanschlägen und schweren Kämpfen erschüttert worden. Mindestens 29 Kämpfer, darunter 22 Huthi-Rebellen, seien in der vergangenen Nacht bei Zusammenstößen und Luftangriffen am Stadtrand von Hudaida getötet worden, hieß es aus Kreisen der jemenitischen Regierungstruppen. Von unabhängiger Seite konnte dies bisher nicht bestätigt werden.

Ein Bewohner Hodeidas sprach von "heftigen" Kämpfen. Kampfjets seien die gesamte Nacht zu hören gewesen. Die jemenitischen Regierungstruppen und die Huthi-Rebellen hatten erst am Donnerstag bei von der UNO vermittelten Gesprächen in Schweden eine Feuerpause vereinbart, die in der Nacht zu Freitag in Kraft trat. Die Waffenruhe sollte für Hudaida und den dortigen Hafen gelten, über den der Großteil der humanitären Hilfe in den Jemen gelangt. Die Einigung sah einen Rückzug von Regierungstruppen und Rebellenkämpfern vor. Allerdings kam es bereits am Freitag zu erneuten Kämpfen.

Im Jemen herrscht seit 2014 ein Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den schiitischen Huthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Nach UN-Angaben wurden in dem Bürgerkrieg im Jemen bereits mehr als 10.000 Menschen getötet, unter ihnen Tausende Zivilisten. In dem Land herrscht der UNO zufolge die schlimmste humanitäre Krise weltweit.

Quelle: n-tv.de, psa/AFP

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