Politik

Präsident wird er trotzdem nicht Kanye pumpt Millionenbetrag in Wahlkampf

Eine Chance, selbst US-Präsident zu werden, hat der Rapper Kanye West nicht. Dennoch pumpt er einen Millionenbetrag in seine Kampagne, wie er nun offenlegt. Das könnte noch Folgen für Trumps Herausforderer Biden haben.

Rapper Kanye West hat in seine Wahlkampagne um das US-Präsidentenamt ordentlich Geld gepumpt. Bei einer Offenlegung seiner Wahlkampfkosten vor der US-Wahlkommission kam laut "Deadline" zum Vorschein, dass West rund 6,8 Millionen US-Dollar der Kampagne zur Verfügung gestellt hat. An Spenden konnte er lediglich 11.000 Dollar sammeln.

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Als Trump-Fan gestartet, macht West nun seinen eigenen Wahlkampf.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Im Zeitraum vom 15. Juli bis 30. August hat West bereits 5,9 Millionen Dollar ausgegeben. Er investierte das Geld in Wahlkampfexperten und Firmen, die dafür sorgen sollten, dass er auf den Wahlzetteln der verschiedenen Bundesstaaten landet. Dies gelang ihm in zehn Staaten, darunter Colorado, Iowa und Minnesota. In Arizona und Virginia scheiterte er bereits mit seinem Vorhaben.

Keine Siegchancen, aber ...

Zwei Wochen vor der Wahl muss Kanye West seine Ausgaben erneut offenlegen. Dem Rapper werden bei der kommenden Präsidentschaftswahl (3. November 2020) keine Chancen auf den Sieg ausgerechnet, da er in zu wenigen Bundesstaaten antritt. Manche Beobachter glauben aber, er könnte dem Herausforderer von US-Präsident Donald Trump, Joe Biden, wichtige Stimmen von jüngeren Afro-Amerikanern abjagen.

West hatte Anfang Juli per Tweet angekündigt, für das Präsidentenamt kandidieren zu wollen: "Wir müssen jetzt das Versprechen Amerikas verwirklichen, indem wir auf Gott vertrauen, unsere Vision vereinen und unsere Zukunft aufbauen."

Quelle: ntv.de, vpe/spot