Politik

Scholz erteilt Absage Keine Steuererleichterung für Friseure

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Ein Steuer-Schnitt ist für die Friseure nicht in Sicht.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Am 1. März soll das Geschäft für Friseurbetrieb nach wochenlangem Stillstand wieder laufen. Die Branche äußert den Wunsch nach einer Steuersenkung ähnlich wie in der Gastronomie. Dem Ansinnen der schneidenden Zunft erteilt Finanzminister Scholz aber eine Absage.

Vizekanzler Olaf Scholz will den Mehrwertsteuersatz für Friseur-Dienstleistungen nicht auf sieben Prozent senken. Einer entsprechenden Forderung vieler Friseure erteilte Scholz in einer Video-Diskussionsrunde mit Friseur- und Kosmetikbetrieben eine Absage. "Wir sind schon einen sehr weitreichenden, sehr teuren Schritt gegangen, was die Frage Gastronomie und Hotellerie betrifft, wo wir das gemacht haben", sagte Scholz.

Eine entsprechende Steuererleichterung auch für Friseurbetriebe wäre eine "dauerhafte Komplikation für die Staatsfinanzierung, die wir nicht gut hinbekommen können", so Scholz weiter. Anfang Februar hatten sich die Koalitionsspitzen geeinigt, dass für Speisen in Restaurants und Cafés bis Ende 2022 ein verringerter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelte. Zuvor war die Ausnahmeregelung zunächst bis zum 30. Juni 2021 befristet gewesen.

Olaf Scholz ist Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl. Er tritt als Direktkandidat im Wahlkreis Potsdam an - dort bewirbt sich auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock um ein Mandat. Am Mittwoch war auch Start der digitalen Zukunftsgespräche, in denen Scholz mit Bürgern aus ganz Deutschland sprechen will - zum Beispiel über Corona-Hilfen, Bildung und Klimaschutz. Den Anfang machte er via Internet in Potsdam.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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