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Montag, 13. August 2018

Wie 2003?: Klöckner deutet Hilfen bei Dürreschäden an

Die Sommerhitze mit der langanhaltenden Trockenheitsphase macht den Bauern hierzulande zu schaffen. Teilweise geht es um die nackte Existenz. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner stellt Hilfen in Aussicht - verknüpft an Bedingungen.

Kurz vor dem neuerlichen Krisentreffen der Agrarexperten von Bund und Ländern zu den Dürreschäden hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner vor allem den Bauern im Nord- und Ostdeutschland gezielte Hilfen wie nach der langen Trockenheit 2003 in Aussicht gestellt. Damit winke die Einstufung der Lage als Notstand.

Wenn die Zwischenergebnisse abgeglichen und die Förderprogramme der Länder bewertet seien, könne der Bund seine Hilfe aufsetzen, sagte die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post". Sie betonte: "So war es auch bei der Dürre im Jahr 2003."

Für Finanzhilfen des Bundes müsse aber noch die Entwicklung der Weizen- und Getreidepreise abgewartet werden, so Klöckner weiter. Verluste und Gewinne müssten verrechnet werden. "Denn für die Gesamtbeurteilung können wir uns nicht auf Einzeleindrücke zu verlassen. (…) Eine nationale Extremlage ruft man nicht nach Gefühl aus." Am heutigen Montag treffen sich die Länderminister mit Klöckner.

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Quelle: n-tv.de