Politik

Neuestes Modell T-14 Armata London: Russland schickt mangelhafte Panzer an die Front

Der neue russische Panzer Armata T-14 während der Militärparade zum Tag des Sieges auf dem Roten Platz in Moskau (Archivbild).

Der neue russische Panzer Armata T-14 während der Militärparade zum Tag des Sieges auf dem Roten Platz in Moskau.

(Foto: Yuri Kochetkov/EPA/dpa)

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Im Ukraine-Krieg setzt der Kreml auf die modernen Kampfpanzer des Typs T-14 Armata und erntet dafür offenbar Kritik aus den eigenen Reihen. Laut britischem Geheimdienst sollen einige Panzer in einem derart schlechtem Zustand sein, dass russische Truppen sie nur widerwillig akzeptieren.

Nach Einschätzung britischer Geheimdienste hat Russland mehrere Panzer in schlechtem Zustand in die Ukraine geschickt. Die dortigen Streitkräfte hätten gezögert, die Panzer wegen ihres miserablen Zustands zu akzeptieren, hieß es im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums. Konkret geht es um russische Kampfpanzer des modernsten Typs T-14 Armata, von denen Moskau nach Angaben der Briten einige für ihren Einsatz im Ukraine-Krieg vorbereitet hat.

In den vergangenen Jahren hätten russische Amtsträger immer wieder öffentlich über Probleme mit dem Motor und den Wärmebildsystemen der Panzer gesprochen, hieß es aus London. Sogar Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe 2021 gesagt, dass der für 2022 geplante Produktionslauf nur eine experimentelle Charge sein solle. Die Briten halten es daher für unwahrscheinlich, dass die in der Ukraine eingesetzten T-14-Panzer die üblichen Standards für einsatzbereite Ausrüstung erfüllen. Zuvor hatte London bereits häufiger auf Mängel der russischen Ausrüstung hingewiesen.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor.

Quelle: ntv.de, bek/dpa

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