Politik

Eitelkeit kommt nicht gut an Macron gibt 26.000 Euro für Make-up aus

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will offenbar stets gepflegt aussehen.

(Foto: REUTERS)

Die Franzosen sind verärgert. Laut einem Medienbericht gibt ihr Staatschef Unmengen an Steuergelder für sein Aussehen aus. Für 26.000 Euro soll Macron einen Visagisten beschäftigen - das Präsidenten-Büro verspricht eine Alternative.

Die schlechte Schlagzeilen über Emmanuel Macron häufen sich. Umfragewerten zufolge büßt er in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit an Zustimmung in der Bevölkerung ein. Ein Artikel des Magazins "Le Point" dürfte da nicht helfen. Darin heißt es nämlich, dass Macron bereits 26.000 Euro Staatsgeld für Schminke ausgegeben hat.

Demnach engagierte er einen Visagisten, der ihn für TV-Auftritte und auf Reisen aufhübscht. Das Präsidenten-Büro hat die Summe bestätigt und versucht nun der Kritik entgegenzusteuern. Es werde bereits nach einer Alternative gesucht, heißt es.

Einer seiner Vorgänger hatte bereits ein ähnliches Problem: François Hollande soll zu seiner Zeit rund 10.000 Euro für seinen Friseur ausgegeben haben - im Monat. Hollande hatte für die Kritik der Franzosen nur wenig Verständnis, schließlich habe er die Ausgaben des Elysée-Palastes "um zehn Prozent gesenkt" und auch sein Gehalt habe er um 30 Prozent gesenkt. "Und man kommt mir damit?", empörte sich Hollande.

Drei Monate nach seiner Wahl ist Macron Umfragen zufolge sogar noch unbeliebter als seine Vorgänger François Hollande und Nicolas Sarkozy im ersten Sommer nach ihrem Wahlsieg. Laut dem Institut YouGov sind nur noch 36 Prozent der Franzosen zufrieden mit der Politik des Präsidenten. Allein seit Anfang Juli fiel der Zustimmungswert um sieben Prozent.

Quelle: n-tv.de, vck/AFP

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