Politik

Terrorvorwurf erhoben Mann sticht in Manchester um sich

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Der Angreifer konnte vor dem Einkaufszentrum überwältigt werden.

(Foto: JOHN GREENHALGH via REUTERS)

In einem Einkaufszentrum in Manchester attackiert ein Mann mit einem Messer Passanten. Bis er aufgehalten werden kann, verletzt er vier Menschen. Sein Motiv ist noch unklar, die Anti-Terror-Einheit der Polizei schaltet sich ein.

Ein Messerangreifer hat in einem Einkaufszentrum in Manchester vier Menschen verletzt. Das teilte die Polizei in der englischen Großstadt mit. Zwei Frauen und ein Mann seien mit Stichwunden ins Krankenhaus eingeliefert worden, eine weitere Frau wurde ambulant behandelt. Zunächst hatte es geheißen, fünf Menschen seien verletzt worden, das berichtigte die Polizei später.

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Unter Tatverdacht steht ein ungefähr 40 Jahre alter Mann, der vor Ort festgenommen werden konnte. Das Motiv für den Angriff war zunächst unklar. Angesichts des Tatorts und der Umstände des Vorfalls habe die Anti-Terror-Einheit die Ermittlungen übernommen, hieß es in der Mitteilung der Greater Manchester Police. Wie die Polizei mitteilt, wurde inzwischen gegen den Verdächtigen der Terrorvorwurf erhoben. Tote habe es nicht gegeben, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA einen Polizeisprecher. Die "Manchester Evening News" berichtete aber, eines der Opfer soll schwer verletzt sein.

Auf Bildern in sozialen Netzwerken war ein großes Aufgebot an Einsatzkräften zu sehen. Eine Aufnahme zeigte einen Mann, der von einem Polizeibeamten am Boden festgehalten wird. Ein weiterer Beamter hält einen Elektroschocker auf den Mann gerichtet. Das Einkaufszentrum und auch eine Straßenbahnhaltestelle in der Nähe seien abgeriegelt worden, berichteten die "Manchester Evening News".

Quelle: ntv.de, jog/dpa