Politik

Einschränkungen für Vorbestrafte New York verschärft seine Waffengesetze

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Zuletzt löste das Schulmassaker von Parkland eine landesweite Protestwelle aus. Tausende Schüler gingen demonstrieren.

(Foto: picture alliance / Alex Brandon/)

Angesichts der landesweiten Protestwelle gegen die laschen Waffengesetze will der US-Bundesstaat New York Maßnahmen ergreifen. Künftig müssen wegen häuslicher Gewalt vorbestrafte Personen sämtliche Feuerwaffen abgeben.

Der US-Bundesstaat New York hat seine Waffengesetze verschärft. Zukünftig müssen wegen häuslicher Gewalt vorbestrafte Personen alle Feuerwaffen - nicht nur Handfeuerwaffen - abgeben. Das teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit. Diese Personen können demnach auch keinen Waffenschein mehr erwerben.

Schon zuvor war es Menschen wegen einer Reihe von anderen Vorstrafen in New York untersagt, Waffen zu besitzen. Häusliche Gewalt gehörte bislang nur eingeschränkt dazu. Auch der Schütze von Las Vegas, der im vergangenen Oktober 58 Menschen und sich selbst getötet hatte, sei vor seiner Tat wegen Gewalt gegen Frauen auffällig geworden, sagte Cuomo.

Die neue Gesetzgebung in New York folgt einer Reihe von Fällen von Waffengewalt in den USA, wie zuletzt dem Schulmassaker von Parkland mit 17 Toten im Februar, die eine landesweite Protestwelle ausgelöst hatten. Der Demokrat Cuomo kritisierte zugleich die Regierung von US-Präsident Donald Trump. "Die neueste Welle von Massenerschießungen ist erschreckend, und das Versäumnis der Bundesregierung, sich für sinnvolle Gesetze zur Waffensicherheit einzusetzen, ist unzumutbar", so der Gouverneur.

Quelle: n-tv.de, lri/dpa

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