Politik
Der TagNoch 750.000 Menschen in Mossul IS ausgeliefert
24.01.2017, 14:43 Uhr
In der umkämpften irakischen Stadt Mossul sind laut den UN noch immer rund 750.000 Zivilisten den Terrormilizen des Islamischen Staates (IS) aufgeliefert.
Die Männer, Frauen und Kinder würden durch die Fanatiker bedroht, ihre humanitäre Lage sei sehr besorgniserregend, erklärt das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte.
Eine Sprecherin betonte, die Menschen lebten im Westen Mossuls, den der "Islamische Staat" gegen die irakische Armee halte. Die Terrorgruppe missbrauche die Zivilisten als menschliche Schutzschilde, rüste Krankenhäuser zu Militärbasen um und verweigere den Bewohnern Lebensmittel, Wasser und Medikamente.
Anfang der Woche hatte die irakische Armee die Einnahme des Ostteils Mossuls gemeldet.