Politik

Telefonat mit Macron Putin stellt Forderungen für Ende der Invasion

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Macron appellierte erneut an Putin, den Angriff in der Ukraine zu stoppen.

(Foto: picture alliance/dpa/POOL)

Russland ist nach französischen Angaben bereit zu Gesprächen. Allerdings erwartet Moskau, dass diese am Ende zur Umsetzung der Kreml-Forderungen führen. Eine vage Zusage hat sich Staatschef Putin beim Thema Kriegsführung abgerungen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat als Bedingungen für ein Ende der russischen Invasion in der Ukraine deren Entmilitarisierung sowie eine Anerkennung der von Russland annektierten Krim als russisches Territorium verlangt. Putin forderte zudem erneut eine "Entnazifizierung" der ukrainischen Regierung und die "Neutralität" der Ukraine, teilte der Kreml nach einem Telefonat Putins mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit. Die Forderungen erfolgten vor dem Hintergrund der derzeit laufenden ukrainisch-russischen Verhandlungen.

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Macrons Büro teilte derweil mit, dass der französische Staatschef erneut an Putin appelliert habe, den Angriff in der Ukraine zu stoppen. Er habe ihn zudem aufgefordert, alle Angriffe auf die Zivilbevölkerung in der Ukraine einzustellen, die zivile Infrastruktur zu erhalten und einen sicheren Zugang zu wichtigen Straßen, insbesondere südlich von Kiew, zu gewährleisten. "Präsident Putin bestätigte seine Bereitschaft, sich in diesen drei Punkten zu engagieren", teilte der Elysee-Palast mit. Beide hätten vereinbart, in den kommenden Tagen in Kontakt zu bleiben.

"Russland ist offen für Gespräche mit Vertretern der Ukraine." Man erwarte allerdings, dass die Verhandlungen zu den gewünschten Ergebnissen führen würden, hieß es aus Paris weiter.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa/rts

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