Politik

Ausgleich für ärmere Staaten Reiche Länder zahlen 100 Milliarden fürs Klima

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Auf Basis einer Analyse der OECD wird es 2022 deutliche Fortschritte bei den Zahlungen geben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Zusage zugunsten ärmerer Länder stammt aus dem Jahr 2009 und sollte eigentlich längst beglichen sein. Nun wollen reiche Länder ihr Versprechen zumindest bis 2023 einhalten und 100 Milliarden Euro Ausgleich für die Klimawandel-Folgen zahlen. Doch das ist nicht alles.

Reichere Staaten wollen ihre Hilfszusagen für die Folgen des Klimawandels bis 2023 einhalten. Das wurde im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Glasgow von den britischen Organisatoren mitgeteilt. 100 Milliarden Dollar sollen dann ab übernächstem Jahr pro Jahr zur Verfügung stehen - zugunsten ärmerer Länder, die die Folgen des Klimawandels oft am stärksten zu spüren bekommen.

Auf Basis einer Analyse der Industriestaaten-Organisation OECD wird es 2022 deutliche Fortschritte geben. 2023 dürfte das 100-Milliarden-Ziel dann erreicht werden. In den Jahren danach sollten es sogar mehr als 100 Milliarden Dollar sein.

Vor allem Deutschland, Kanada und Großbritannien hätten ihre Zusagen zuletzt deutlich erhöht. Die Zusage zugunsten ärmerer Länder stammt aus dem Jahr 2009. Bis 2020 sollte das Ziel eigentlich umgesetzt sein. Es wurde dann aber auf 2025 verschoben.

Bei der UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow (COP26) wird ab Ende dieser Woche über eine Verschärfung der bisherigen weltweiten Klimaschutzpläne verhandelt. Die Konferenz gilt als entscheidend für die Festlegung der internationalen Emissionsminderungsziele zur Verlangsamung der Erderwärmung.

Quelle: ntv.de, can/rts/AFP

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